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Damian

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    Land: Mexiko
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    Alter: 7
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    Geschlecht : Junge
Mein Rufname: Damian Mein Geburtstag: 30.09.2011 Ich bin ein Junge und gehe in die Schule. Was ich mag: Mit den anderen Kindern Fußball spielen. Ich lebe mit meinen Eltern und meinen beiden Brüdern zusammen.Durch deine Patenschaft werde ich in meiner Persönlichkeit gefördert und kann meine Begabungen entdecken. Und ich höre davon, dass Gott mich liebt. Ich freue mich auf Post von dir, bitte bete auch für mich.
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Compassion beendet Arbeit in Indien

Der 15. März 2017 war ein bitteres Datum für 145.000 Kinder und ihre Familien: Nach 49 Jahren ist Compassion gezwungen, seine Arbeit in Indien einzustellen.

 Im Jahr 2011 änderte die indische Regierung ein Gesetz, das die Einfuhr von Geldern ausländischer Hilfswerke regelt. Die Änderung erlaubt es der jetzigen Regierung, die Arbeit von Hilfswerken einzuschränken, deren Ziele sich nicht mit ihrer Ideologie decken. Im letzten Jahr hat es dadurch bei der Erneuerung der Lizenzen für die von Compassion geförderten Kinderzentren zunehmend Probleme gegeben. Im Herbst und besonders in der Vorweihnachtszeit spitzte sich die Situation so zu, dass sämtliche Compassion-Bankkonten eingefroren wurden und es keine Möglichkeit mehr gab, finanzielle Mittel an die Gemeinden zu überweisen.

Compassion International hat auf verschiedenen Wegen versucht, die Situation zu verändern. So trugen hochrangige Politiker das Anliegen ihren indischen Kollegen vor und im Dezember gab es eine Anhörung von Compassion vor dem Auswärtigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses - leider ohne Erfolg. Dabei sind Programme wie das von Compassion bitter nötig für die Kinder in Indien. Eine aktuelle Petition an Indiens Ministerpräsident Modi schätzt, dass von den etwa 470 Millionen Kindern des Landes 33 Millionen arbeiten müssen, 80 Millionen nicht zur Schule gehen und 97 Millionen unterernährt sind.

Die neuen Gesetze betreffen übrigens nicht nur Compassion: Über 11.000 anderen Hilfswerken wurde ebenfalls verweigert, Gelder aus dem Ausland empfangen zu dürfen, darunter so bekannte Organisationen wie Amnesty International oder Greenpeace.

Während der gesamten Zeit haben sich unsere über 580 Gemeindepartner vor Ort aufopferungsvoll darum bemüht, das Programm in den Kinderzentren so weit wie möglich aufrecht zu erhalten. Aber ohne Möglichkeit, die Beiträge der Paten ins Land zu bringen, kann das Compassion-Programm zur Kindesentwicklung in Indien nicht mehr weitergeführt werden. Die Leidtragenden sind über 145.000 Kinder und ihre Familien, Mütter und ihre Babys und junge Studenten, denen durch ihre Paten Bildung, eine ärztliche Versorgung und die Förderung ihrer Persönlichkeit und Begabungen ermöglicht wurden.

Alle Paten eines Kindes in Indien wurden von uns in den letzten Monaten regelmäßig zu der Situation informiert. Wir vertrauen darauf, dass das Gute, das in vielen Jahren und Jahrzehnten in die Patenkinder hineingelegt wurde, nicht vergebens war, sondern auch gute Früchte tragen wird.

Sehen Sie hier ein englischsprachiges Video, das zurückschaut auf fast 50 Jahre Compassion in Indien.

 


 

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