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    Land: Sri Lanka
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    Alter: 6
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    Geschlecht : Mädchen
Mein Rufname: Dilukshi Mein Geburtstag: 01.10.2013 Ich bin ein Mädchen und gehe zur Schule Was ich mag: Malen, Tanzen und Gruppenspiele spielen Ich lebe mit meiner Schwester, meinen Eltern und meinem Großvater zusammen. Meine Eltern haben feste Arbeit.Durch deine Patenschaft werde ich in meiner Persönlichkeit gefördert und kann meine Begabungen entdecken. Und ich höre davon, dass Gott mich lieb hat. Ich freue mich auf Post von dir, bitte bete auch für mich.
Werden Sie Ms Pate

AUS DER COMPASSION-WELT

Die weltweite Verbreitung des Coronavirus hat spätestens seit März unser Leben verändert. In Deutschland konnten und können zahlreiche Maßnahmen gegen Corona wieder gelockert werden und viele von uns kehren Stück für Stück zu einer gewissen Normalität zurück. Doch in anderen Teilen der Welt kämpfen Menschen weiter, teilweise unter schwierigsten Umständen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen darüber, welche Auswirkungen die Pandemie auf unsere Arbeit hat und wie unsere Mitarbeiter auf die Herausforderungen vor Ort reagieren.

Unsere Mitarbeiter helfen, wo immer es möglich ist

Aktuell können die Programmaktivitäten nicht in den Kirchengemeinden stattfinden. Die Aussetzung der Gruppenveranstaltungen dient dem Schutz und der Sicherheit der Kinder. Dennoch sind unsere Mitarbeiter und Kirchen- und Gemeindepartner entschlossen, sich weiterhin um die Kinder und ihre Familien zu kümmern. Sie begleiten die Familien durch die Herausforderungen von Lockdowns und Quarantäneverordnungen und kümmern sich nach Möglichkeit um Gesundheitsfragen. In vielen Ländern ist durch Ausgangsbeschränkungen, wegfallende Verdienstmöglichkeiten und steigende Lebensmittelpreise die alltägliche Versorgung mit Nahrungsmitteln gefährdet. Hier helfen unsere Partnerkirchen durch die Verteilung von Lebensmittelpaketen. Zudem erhalten die Kinder zusätzliche Lernmaterialien und -Begleitung für die Zeit der Schulschließungen.

 

Schutz und Aufklärung in den Compassion-Kinderzentren

Wir sind dankbar, dass – ganz unabhängig von der aktuellen Situation – die Kinder in den Compassion-Kinderzentren auf der ganzen Welt regelmäßig zu Themen der Hygiene und Krankheitsvorbeugung unterrichtet werden, insbesondere über das Händewaschen! Händewaschen ist eine der besten Möglichkeiten, die Verbreitung von Coronaviren zu verhindern. Zudem werden Schutzmasken, Desinfektionsmittel und weitere Hygienematerialien verteilt.

Unsere Mitarbeiter beobachten sorgfältig die weltweiten Entwicklungen. Unsere oberste Priorität ist es, die Übertragung des Coronavirus unter den Kindern zu verhindern. Aus diesem Grund sind alle Besuche der nationalen Büros, Kinderzentren und Partnerkirchen abgesagt. Wir möchten alles dafür tun, um die Verbreitung des Virus zu begrenzen und die Belastung der Gesundheitssysteme in den Ländern, in denen wir tätig sind, zu verringern.

Schutz unserer Paten und Unterstützer

Wir verpflichten uns, alles zu tun, was wir können, um die Übertragung des neuen Coronavirus unter unseren Paten und Unterstützern zu verhindern. Deshalb halten wir uns eng an die nationalen Richtlinien für Großveranstaltungen. Es bedeutet leider auch, dass wir bis zum Ende dieses Jahres vorerst keine Besuche bei den Patenkindern ermöglichen können.

Hier gibt Sidney Muisyo, Leiter des Globalen Compassion-Programms, einen Überblick über die veränderte Programmarbeit, während die Kinderzentren geschlossen bleiben müssen. Konkrete Infos über die Lage und die Maßnahmen in den einzelnen Ländern finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

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BETEN SIE MIT UNS

Das Virus kann uns alle treffen. Wir bitten Sie, mit uns für die Kinder, Familien, Kirchengemeinden, Mitarbeiter und Paten zu beten, die bereits von diesem Ausbruch betroffen sind. Bitte beten Sie mit uns gemeinsam für: 

  • Schutz vor dem Virus für alle bei Compassion registrierten Kinder und ihre Familien. 
  • Gesundheit und Sicherheit für alle unsere Mitarbeiter in den internationalen und nationalen Büros sowie für die Mitarbeiter und Freiwilligen in den Compassion-Kinderzentren.
  • Kinder, die sich nach einer Patenschaft sehnen, um während dieser langen Wartezeit ermutigt, geliebt und betreut zu werden.
  • Paten und ihre Familien, die von dem Virus betroffen sind.

Gott segne Sie für Ihre Fürsorge um seine Kinder, die in extremer Armut leben. Und danke, dass Sie in Ihren Gebeten an sie denken. 

WIE SIE HELFEN KÖNNEN

 

Das Risiko, die Angst, die Ungewissheit und die Folgen betreffen die Ärmsten der Armen am stärksten. Neben dem Gesundheitsrisiko gibt es etwas anderes, das brutal zuschlägt: Hunger und wirtschaftliche Probleme.

In vielen Ländern des Globalen Südens gibt es ähnliche Maßnahmen, wie wir sie in Deutschland hatten, aber die Folgen sind fataler. Wer das Haus nicht verlassen darf, kann nicht dafür sorgen, dass die Familie etwas zu essen bekommt. Hunderttausende kleine Straßengeschäfte mussten schließen. Für viele Familien existenzbedrohend.

 

Wir können helfen. Denn: Wir stehen zusammen!

Covid-19 darf nicht das letzte Wort haben. Armut darf nicht das letzte Wort haben.

Helfen Sie mit, dass unsere Partner-Kirchen und -Gemeinden vor Ort denen helfen können, die es am nötigsten haben.

SPENDEN SIE HEUTE für den Fonds „Aktuelle Nothilfe“.

CORONA LÄNDER-INFOS [STAND SEPTEMBER]

 

Es bricht uns das Herz, dass bereits mehrere Menschen aus der weltweiten Compassion-Familie einer Infektion mit COVID-19 erlegen sind. Zudem gibt es bestätigte Erkrankungen, soweit dies durch Tests sicher zu belegen ist, sowie zahlreiche Verdachtsfälle.

Viele sind direkt betroffen: unsere Partnerkirchen, Freiwilligen und sogar Patenkinder und ihre Angehörigen. Bitte beten Sie weiterhin für diejenigen, deren Leben und Gesundheit unmittelbar bedroht sind. Experten sagen voraus, dass den sogenannten Entwicklungsländern das Schlimmste noch bevorstehen könnte, vor allem wegen mangelnder Test- und Behandlungsmöglichkeiten von COVID-19-Patienten. In den kommenden Wochen und Monaten wird es immer schwieriger werden, die vollen Auswirkungen auf unsere Arbeit, die Kinder und ihre Familien zu verfolgen. Daher verzichten wir auch vorerst auf die weitere Veröffentlichung von Zahlen zu Verdachts- und bestätigten Fällen von COVID-19 innerhalb der von Compassion unterstützten Familien und unserer Mitarbeiter. Wir tun unser Bestes, um Sie über die veränderten Bedingungen unserer Arbeit auf dem Laufenden zu halten. Wir danken Ihnen für Ihre anhaltende Unterstützung und Ihre Gebete.

Alle Länder, in denen wir arbeiten, sind bestrebt, die Ausbreitung des Coronavirus durch verschiedene Maßnahmen wie Beschränkungen für öffentliche Versammlungen oder Ausgangssperren zu verlangsamen. In den aktuellsten Berichten aus den Ländern erfahren Sie, wie sich die jeweiligen Richtlinien und Maßnahmen auf das Compassion-Programm auswirken. Diese Übersicht wird stetig aktualisiert.

ÄTHIOPIEN - Äthiopien ist derzeit eines der am stärksten betroffenen Länder Ostafrikas. COVID-19 breitet sich in Äthiopien weiter aus. Eine von der Regierung durchgeführte Testkampagne soll dazu beitragen, Hotspots zu identifizieren und mit den zunehmenden Fällen fertig zu werden. Schulen und Universitäten sind geschlossen und große Versammlungen verboten. Das ohnehin schwache Gesundheitssystem ist bereits stark belastet und viele Krankenhäuser berichten von einem Mangel an Sauerstoff und Betten für COVID-19-Patienten.

Aktuell sind alle Treffen, Gruppenangebote und Schulungsmaßnahmen der Compassion-Kinderzentren eingestellt. Mitarbeiter der Compassion-Partnerkirchen in Äthiopien haben mehr als 394.000 Lebensmittelpakete und 261.000 Hygiene-Kits verteilt und rund 15.000 Personen medizinisch unterstützt. Die Mitarbeiter besuchen die Kinder regelmäßig und schauen nach Anzeichen von Missbrauch. Zudem schulen sie die Familien bezüglich Prävention und Behandlung von COVID-19. Die Familien haben die persönlichen Kontaktdaten der Mitarbeiter erhalten, so dass schnelle Hilfe gewährleistet ist.  Darüber hinaus haben die Mitarbeiter dafür gesorgt, dass sämtliche 526 Kinderzentren über funktionierende Handwascheinrichtungen verfügen, zu denen Kinder, Familien und das gesamte Umfeld Zugang haben.

BANGLADESCHBangladesch erlebt eine der schlimmsten und langwierigsten Überschwemmungsperioden der letzten Jahre, was die sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen der Pandemie noch verstärkt. Ein Drittel des Landes steht unter Wasser. Zudem nehmen die COVID-19-Fälle immer noch zu. Da mehr als 4 Millionen Menschen von den schweren Überschwemmungen betroffen sind, befürchten Fachleute, dass Millionen bereits von COVID-19 betroffener Menschen noch tiefer in die Armut gedrängt werden. Man geht davon aus, dass 72% der Bevölkerung aufgrund von Bewegungseinschränkungen und Arbeitsplatzschließungen arbeitslos sind. Viele kämpfen um den Zugang zu Nahrungsmitteln, und die Hälfte der Bevölkerung ist inzwischen ernährungsunsicher.

Gruppenveranstaltungen in den Compassion-Kinderzentren bleiben weiter ausgesetzt. Mitarbeiter von Compassion Bangladesch und den Partnerkirchen konnten mehr als 107.000 Lebensmittelpakete und 107.000 Hygienepakete an die Familien der Patenkinder verteilen. Darüber hinaus haben sie über 1.600 Menschen medizinisch unterstützt. Die Mitarbeiter berichten, dass viele Familien keinerlei Einkommen mehr haben, weshalb ihnen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, um sich mit dem Notwendigsten zu versorgen. Soweit möglich, halten sie über Telefon den Kontakt in die Familien aufrecht.

BOLIVIENFälle von COVID-19 nehmen in Bolivien schnell zu und haben sich mehr als verdreifacht, seit Anfang Juni mit der Wiederöffnung der Wirtschaft begonnen wurde. Bolivien hat sich dafür entschieden, die Schulen bis zum Ende des Jahres zu schließen. Rund 2 Millionen Schüler werden bis mindestens 2021 weder online noch persönlich am Unterricht teilnehmen. Darüber hinaus wird das Land derzeit von politischen Unruhen und Gewalt belastet, nachdem die Präsidentschaftswahlen zum zweiten Mal verschoben wurden.

Gruppenangebote in den Compassion-Kinderzentren finden nicht statt. Die Partnerkirchen setzen sich dafür ein, dass die Patenkinder und ihre Familien mit Nahrungsmitteln, Materialien zur Krankheitsprävention und Hygieneartikeln versorgt werden. Seit Beginn der Krise haben sie mehr als 339.000 Lebensmittelpakete und 149.000 Hygienesets an gefährdete Kinder und Familien geliefert. Die Mitarbeiter halten Telefonkontakt und versorgen die Familien sowohl mit Hinweisen zu Hygiene und Krankheitsprävention als auch mit geistlicher und emotionaler Unterstützung. Zudem organisieren sie telefonische Unterstützung bei medizinischen Fragen. Das Landesbüro hat Ärzte- und Psychologen-Teams aufgestellt, die die Partnerkirchen unterstützen und eine Videoschulung zum Thema Kinderschutz durchgeführt, an der mehr als 81.000 Kinder und ihre Familien teilnahmen.

BRASILIEN Brasiliens Wirtschaft ist nach den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie offiziell in eine Rezession eingetreten. Inzwischen sind mehr als 130.000 Brasilianer gestorben und Millionen wurden in die Arbeitslosigkeit getrieben. Doch die Neuinfektionen beginnen sich endlich zu verlangsamen und mehrere Millionen Menschen haben sich von der Krankheit erholt.

Das Programm in den Compassion-Kinderzentren bleibt ausgesetzt. Trotzdem kümmern sich die Mitarbeiter vor Ort darum, dass die Familien der Patenkinder in ihren Grundbedürfnissen versorgt sind, einschließlich der Lieferung von mehr als 185.000 Lebensmittelpaketen und 144.000 Hygiene-Kits. Zudem wurden fast 7.000 Menschen medizinisch versorgt. Die Compassion-Partnergemeinden halten Telefonkontakt zu den Familien und ermutigen Kinder und Familien durch biblische Andachten, Videos und Gebet. Die Mitarbeiter kümmern sich insbesondere um die Familien, für die die Situation eine seelische und emotionale Belastung bedeutet. Zudem wurde eine Kinderschutzkampagne über die sozialen Medien gestartet und kleine Jugendgruppentreffen und Gottesdienste mit maximal 30 Personen gefeiert.

BURKINA FASO - Aktuelle Daten von UNICEF zeigen, dass in Burkina Faso über 535.000 Kinder unter 5 Jahren akut unterernährt sind. Dieses Allzeithoch wird auf die Vertreibung von mehr als 1 Million Menschen aufgrund von Gewalt, den eingeschränkten Zugang zu Arbeitsplätzen und die begrenzten Ressourcen in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Ernährung zurückgeführt – alle diese Faktoren wurden durch die Pandemie verschlimmert.

Alle Compassion-Partnerkirchen haben die Gruppenangebote in den Kinderzentren weiterhin ausgesetzt. Regelmäßige Kinderschutzmaßnahmen und Unterstützung bei Krankheit oder Unfällen werden aber fortgeführt. Mitarbeiter der Gemeinden haben über 361.000 Lebensmittelpakete und 209.000 Hygienesets an Familien verteilt und arbeiten weiter daran, das Bewusstsein für die Prävention von COVID-19 zu schärfen. Darüber hinaus konnten bisher mehr als 11.000 Menschen medizinisch versorgt werden. Einige Partnerkirchen haben Familien geholfen, einfache Handwascheinrichtungen für den Hausgebrauch zu bauen.

DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Die Dominikanische Republik hat weiterhin die höchste COVID-19-Infektionsrate unter den Karibik-Staaten und wurde kürzlich von tropischen Stürmen und Hurrikanen heimgesucht. Das Gesundheitssystem ist angespannt. Aus aktuellen Meldungen geht hervor, dass viele Krankenhäuser keine freien Betten mehr haben und keine neuen Patienten aufnehmen können. Der aktuelle Anstieg begann kurz nach der Wiedereröffnung des Landes Anfang Juli. Das Ziel war, die Tourismusindustrie anzukurbeln, von der das Überleben vieler Menschen im Land abhängt. Der nationale Ausnahmezustand wurde bis vorerst verlängert.

Alle Compassion-Kinderzentren sind geschlossen. Gesundheitsexperten von Compassion haben den Partnerkirchen Handlungsempfehlungen und Aufklärungsmaterial weitergegeben. Unter Berücksichtigung der Regierungsrichtlinien unterstützen die Mitarbeiter der Partnerkirchen die Familien der Patenkinder mit praktischer und emotionaler Hilfe, einschließlich der Lieferung von mehr als 81.000 Lebensmittelpaketen und 23.000 Hygienekits. Compassion arbeitet auch mit Ärzten vor Ort zusammen, um den Familien Beratungsgespräche zu medizinischen Themen per Telefon zu ermöglichen; zudem wurden bisher über 900 Personen medizinisch unterstützt. Die Mitarbeiter der Gemeinden nehmen Predigten auf Video auf und bieten den Familien Gebetsunterstützung und telefonische Beratung an. Zudem bieten die Partnerkirchen Online-Schulunterricht an und nehmen kurze Video-Lektionen auf, die sich die Kinder zu Hause ansehen können.

ECUADOR - Ecuador hat eine hohe Anzahl an positiven Fälle von COVID-19, die meisten davon in der Hauptstadt Quito. Darüber hinaus sind indigene Gruppen in Ecuador stark vom Virus betroffen; viele, die in abgelegenen Gebieten leben, haben kaum Zugang zu Tests oder Krankenhäusern. Die Ausgangssperren sind nach wie vor in Kraft und es wird weiterhin zum Tragen von Schutzmasken und zur Einschränkung sozialer Kontakte ermutigt. Die Testkapazitäten in Ecuador sind äußerst begrenzt, aber die Daten zur allgemeinen Sterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren zeigen, dass die Fallzahlen deutlich höher liegen dürften.

Alle Partnerkirchen von Compassion haben ihre eigenen und die Angebote der Kinderzentren eingestellt. Durch regelmäßige Telefonanrufe unterstützen die Mitarbeiter die Familien der Patenkinder weiter emotional und geistlich. Unter Berücksichtigung der lokalen Vorgaben konnten die Gemeinden bisher mehr als 240.000 Lebensmittelpakete und 35.000 Hygienesets an Familien verteilen und haben seit Beginn der Pandemie über 11.000 Personen medizinisch behandelt – unter anderem konnten Familien beim Zugang zu telemedizinischen Diensten unterstützt werden. Einige Partnergemeinden konnten Online-Gottesdienste, -Gebetstreffen und Kinderschutz-Schulungen abhalten.

EL SALVADOR - Die Unternehmen in El Salvador arbeiten zum ersten Mal seit März wieder ohne Einschränkungen, da der Oberste Gerichtshof Salvadors ein Regierungsdekret, das die Wiedereröffnung in fünf Stufen regelt, für verfassungswidrig erklärte. Die öffentlichen Verkehrsbetriebe des Landes kündigten an, dass sie ihren Betrieb mit einer Auslastung von 50-80% aufnehmen werden. Öffentliche und private Schulen und Universitäten bleiben geschlossen. Die Menschen in der Region versuchen weiterhin, sich von den Tropenstürmen Amanda und Cristóbal zu erholen, die im Mai und Juni weitreichende Schäden anrichteten und Tausende von Menschen in bereits stark vom Coronavirus betroffenen Gebieten obdachlos machten. COVID-19 und die Stürme haben eine landesweite Nahrungsmittelknappheit verursacht.

Die Partnerkirchen von Compassion versorgen die bedürftigsten Familien von Patenkindern mit Lebensmitteln und verfügbaren Medikamenten. Zudem werden Online-Lernmaterialien entwickelt, damit die Kinder zuhause weiterlernen können. Bisher konnte Compassion El Salvador mehr als 178.000 Lebensmittelpakete und 91.000 Hygiene-Kits verteilen, die durch den Katastrophenhilfe-Fonds von Compassion finanziert wurden. Zudem konnten über 17.000 Personen medizinisch versorgt werden. Es werden Mittel zur Verfügung gestellt, um Familien bei der Anlage von Hausgärten zu unterstützen. Compassion El Salvador hatte die Möglichkeit, über lokale Radioprogramme ganze Städte und Regionen mit Gesundheitsinformationen und ermutigenden Botschaften zu erreichen. Einige Mitarbeiter der Kinderzentren konnten mit den Kindern sogar ihre Geburtstage online feiern. Viele Betreuerinnen haben Gebetsgruppen gebildet, um in dieser Saison für die Kinder zu beten.

GHANA - Während in Ghana weiterhin neue Fälle gemeldet werden, hat sich die große Mehrheit der positiv auf COVID-19 getesteten Personen erholt. Seit 1. September ist der Hauptflughafen wieder für Passagiere internationaler Flüge geöffnet, wobei strenge Testanforderungen für alle Reisenden gelten. Internationale Reisen auf dem Land- und Seeweg sind nach wie vor verboten. Die Regierung hat die Ausgangssperren in einigen größeren Städten aufgehoben und einige Schulen sind wieder geöffnet, damit die Abschlussklassen Prüfungen ablegen können. Versammlungen in Kirchen können bis zu zwei Stunden am Stück stattfinden.

Die meisten Compassion-Kinderzentren führen noch keine Veranstaltungen vor Ort durch. Allerdings werden Klassenzimmer und Gemeinschaftsräume für die Rückkehr der Kinder vorbereitet. Die Mitarbeiter sind wieder in Schichten anwesend, um eine Überfüllung zu verhindern. Mehrere Zentren haben die Kinder in kleinen Gruppen eingeladen, um Briefe an ihre Paten zu schreiben und kurze Unterrichtsstunden mit den Betreuern durchzuführen. Die Kinderzentren kümmern sich weiterhin um die medizinische Notfallversorgung der Patenkinder, werden bei Kindesschutz-Fällen aktiv und leisten Nothilfe, wo benötigt. Bisher konnten mehr als 41.000 Lebensmittelpakete und 40.000 Hygiene-Kits verteilt sowie über 13.000 Personen medizinisch unterstützt werden. Die Mitarbeiter bringen Patenkindern und ihren Familien bei, wie sie sich durch Hygienemaßnahmen vor Ansteckung schützen können.

GUATEMALA - In einigen Regionen Guatemalas zeichnet sich bereits eine Hungerkrise ab, die sich zum Herbst voraussichtlich noch verschärfen wird, ausgelöst durch Arbeitslosigkeit und Einkommensverluste aufgrund von Ausgangssperren und Unterbrechungen der Nahrungsmittelproduktion und -verteilung. Schulen bleiben im ganzen Land geschlossen und in der Öffentlichkeit müssen Masken getragen werden. Nachts bleibt eine Ausgangssperre in Kraft und die Grenzen bleiben geschlossen. Zum Wiederanschub der Wirtschaft soll der internationale Flughafen im Laufe des September wieder für Touristen öffnen.

Alle Compassion-Kinderzentren sind geschlossen. Ehrenamtliche besuchen alle Patenkinder wöchentlich, um gemeinsam mit den Familien zu beten und den Mitarbeitern über die Sorgen und Nöte der Familie zu berichten. Unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben konnten die Mitarbeiter der Gemeinden bisher mehr als 270.000 Lebensmittelpakete und 99.000 Hygienesets an die Familien der Patenkinder verteilen. Darüber hinaus haben sie die medizinische Versorgung von über 3.200 Personen ermöglicht. Zudem wurden Bastelmaterialien und Kinderzeitschriften verteilt.

HAITI - COVID-19-Fälle wurden in allen haitianischen Departements bestätigt. Die Zahl der Fälle hat zuletzt zugenommen und Mitarbeiter des Gesundheitswesens warnen, dass die Zahlen noch viel höher liegen könnten. Viele Haitianer haben ein tiefes Misstrauen gegenüber der Regierung und den Gesundheitsbehörden und ziehen es vor, sich zu Hause selbst zu behandeln. Darüber hinaus waren die Kliniken und Krankenhäuser schon vor der Pandemie überlastet, da viele Haitianer wegen chronischer Gesundheitsprobleme wie Unterernährung, Diabetes und Bluthochdruck medizinische Behandlung benötigen. Die Regierung hat eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 4 Uhr morgens verhängt und vorgeschrieben, dass in der Öffentlichkeit Masken getragen werden müssen. Im August sind die Schüler im ganzen Land in den Unterricht zurückgekehrt.

Mitarbeiter und Ehrenamtliche sind im ganzen Land in die Compassion-Kinderzentren zurückgekehrt. Nach und nach wird wieder für Gruppenaktivitäten geöffnet, wobei die Empfehlungen des öffentlichen Gesundheitswesens befolgt werden. Bisher konnten die Mitarbeiter über 162.000 Lebensmittelpakete und 91.000 Hygiene-Kits verteilen und mehr als 11.000 Menschen mit medizinischer Hilfe unterstützen.

HONDURAS - Die geringen Testkapazitäten in Honduras erschweren eine Einschätzung, wie sehr das Land von COVID-19 betroffen ist. Das öffentliche Gesundheitssystem verfügt nur über begrenzte Kapazitäten zur Behandlung schwerer Fälle von COVID-19. Die Regierung hat allmählich damit begonnen, wieder Geschäfte zu öffnen. Zudem haben der öffentlichen Nahverkehr sowie Flughäfen ihren Betrieb wieder aufgenommen, so dass internationale Touristen nun in das Land einreisen dürfen, wenn sie negativ auf das Coronavirus getestet wurden.

Alle von Compassion verantworteten Gruppenveranstaltungen sind abgesagt. Die Mitarbeiter der Compassion-Partnergemeinden haben mehr als 95.000 Lebensmittelpakete und 46.000 Hygienesets verteilt und bestärken die Eltern und Bezugspersonen der Patenkinder darin, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen konnten über 1.400 Menschen medizinisch versorgt werden. Alle Mitarbeiter, die Nahrungsmittel verteilen, wurden von den Behörden in Schutzmaßnahmen geschult. Mitarbeiter der Partnerkirchen halten über Telefongespräche Kontakt zu den Familien und nehmen Videoinhalte für Kinder auf.

INDONESIEN - In Indonesiens Hauptstadt Jakarta wurde angekündigt, dass weitreichende soziale Einschränkungen wieder eingeführt werden, da eine zweite Infektionswelle das Gesundheitssystem zu überfordern droht. Indonesien weist die höchste Gesamtsterblichkeit in Südostasien auf. Das Land hat nun die schnellste Infektionsausbreitung in Ostasien, wobei 17% der getesteten Personen ein positives Ergebnis hatten.

Die Compassion-Kinderzentren haben ihr Programm für die Patenkinder vorerst geschlossen, allerdings laufen Vorbereitungen für die Zeit, in der die Kinder zurückkehren dürfen. Einige Partnerkirchen konnten Jugendlichen einen Raum zur Verfügung stellen, in dem sie unter Einhaltung der Abstandsregeln WLAN und Computer für Online-Lernen nutzen können. Mitarbeiter haben sowohl Online-Inhalte als auch gedruckte Unterrichtseinheiten für die Kinder erstellt und besuchen die Kinder unter Beachtung der Richtlinien wöchentlich zu Hause. Sie verteilen Hilfsgüter wie Seife, sauberes Wasser, Vitamine und Lebensmittel und helfen einigen Familien, kleine Nutzgärten anzulegen. Seit Beginn der Pandemie haben die Mitarbeiter mehr als 536.000 Lebensmittelpakete und 448.000 Hygienekits verteilt und über 31.000 Personen medizinisch unterstützt.

KENIA - Die Verbreitung von COVID-19 ist in Kenia zurückgegangen, wobei die meisten positiven Fälle in Nairobi gemeldet wurden. Das Gesundheitsministerium hat jedoch davor gewarnt, dass überfüllte Märkte und die Nichteinhaltung der Abstandsregeln sowie der Mangel an Schutzmasken zu einem zweiten Anstieg der Fälle führen könnten. Internationale Flüge wurden wieder aufgenommen, die Schulen bleiben jedoch bis Januar 2021 geschlossen. Seit 6. Juli können wieder bis zu 100 Personen an Gottesdiensten teilnehmen. Leider haben Vorfälle häuslicher Gewalt seit Beginn der Pandemie stark zugenommen.

Alle Gruppenangebote in den Compassion-Kinderzentren, einschließlich des wöchentlichen Kinderprogramms, der Elterntreffen sowie Gruppenschulungen, wurden ausgesetzt. Einige Kinderzentren haben begonnen, Hausbesuche durchzuführen, um die Kinder zu begleiten und Unterrichtsmaterial zu verteilen. Die Mitarbeiter der Partnerkirchen bemühen sich um psychologische Unterstützung, da viele Kinder und Familien Angst um ihre Zukunft haben. Wir sind dankbar, dass Mitarbeiter über 46.000 Lebensmittelpakete und 3.700 Hygiene-Sets an gefährdete Kinder und ihre Familien liefern sowie mehr als 2.500 Personen medizinisch unterstützen konnten. Die Compassion-Partnerkirchen setzen weiterhin Kindesschutzmaßnahmen um und helfen Kindern bei Krankheit oder Unfällen. Das Landesbüro von Compassion Kenia bereitet die Wiederöffnung der Kinderzentren vor und versorgt die Partnerkirchen mit entsprechenden Informationen und Richtlinien.

KOLUMBIEN - Die kolumbianische Regierung hat am 8. September bekanntgegeben, dass das Land den Höhepunkt der Ansteckungsfälle überschritten hat. Inzwischen geht die tägliche Zunahme der neuen Fälle zurück. Kolumbien hat vor kurzem den nationalen Gesundheitsnotstand aufgehoben, so dass alle Wirtschaftsbereiche wieder arbeiten können. In Bogotá, wo die meisten Fälle gemeldet wurden, bestehen weiterhin Beschränkungen, um überfüllte Geschäfte zu vermeiden.

Das Programm in den Compassion-Kinderzentren ist weiterhin ausgesetzt. Die Partnerkirchen betreuen und unterstützen Familien, die unter Quarantäne stehen oder positiv auf COVID-19 getestet wurden; besonderes Augenmerk gilt weiterhin dem Schutz der Patenkinder in ihrem Zuhause. In den letzten Monaten haben die Mitarbeiter der Gemeinden über 278.000 Lebensmittelpakete und 156.000 Hygienesets an Familien verteilt und die medizinische Versorgung von mehr als 4.900 Personen ermöglicht. In Gegenden, wohin keine Lebensmittel ausgeliefert werden können, werden Gutscheine für Märkte vor Ort angeboten. Die Mitarbeiter haben für die Kinder Beschäftigungsmöglichkeiten für zu Hause entwickelt und einige Kinderzentren konnten mit den Kindern sogar ihre Geburtstage online feiern. Darüber hinaus haben Mitarbeiter des Landesbüros und der Compassion-Partnerkirchen Online-Unterrichtsstunden und -Andachten entwickelt, die Patenkindern und ihren Familien zur Verfügung gestellt werden. Zudem begleiten sie die Kinder und Familien durch tägliche Anrufe.

MEXIKO - Mexiko hat die vierthöchste Zahl von auf COVID-19-bezogenen Todesfällen hinter den USA, Brasilien und Indien gemeldet. Die Pandemie hat die Wirtschaft schwer in Mitleidenschaft gezogen und es gibt keine Anzeichen für eine Abnahme der Infektionen. Laut der Weltgesundheitsorganisation zeigt die geringe Testrate, dass die Pandemie in Mexiko deutlich unterschätzt wird.

Alle Kinderzentren von Compassion-Partnergemeinden haben ihre Gruppenprogramme vor Ort ausgesetzt, aber ein Großteil der Kinderzentren führt Online-Aktivitäten durch. Einige Betreuer konnten Unterrichtsstunden auf Video aufnehmen und den Patenkindern zum eigenständigen Lernen nach Hause schicken. Alle Gemeindepartner von Compassion haben Handzettel zu Krankheitsprävention und -behandlung erhalten, die sie ausdrucken und in ihrem Umfeld verteilen können. Die meisten Kinderzentren versorgen die Familien der am stärksten gefährdeten Kinder mit Lebensmitteln und reagieren auf Notlagen jeglicher Art. Die Mitarbeiter der Kinderzentren konnten mehr als 156.000 Lebensmittelpakete und 96.000 Hygiene-Kits verteilen und über 4.700 Personen medizinisch versorgen.

NICARAGUA - Genaue Zahlen zur Ausbreitung von COVID-19 in Nicaragua sind schwer zu beschaffen und Experten weisen darauf hin, dass Krankheits- und Todesfälle möglicherweise zu wenig gemeldet werden. Es wurde berichtet, dass Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Lehrer in besonderem Maße von Infektionen betroffen sind. Auch die Unterernährung nimmt im ganzen Land zu. Nicaragua öffnet sich jedoch wieder für den Tourismus und die meisten Fluggesellschaften planen, die Flüge nach Managua im Oktober wieder aufzunehmen.

In den Compassion-Kinderzentren finden vorübergehend keine Gruppentreffen oder -aktivitäten statt, allerdings entwickeln die Mitarbeiter vieler Kinderzentren Wiedereröffnungspläne. Seit Beginn der Pandemie haben die Mitarbeiter mehr als 114.000 Lebensmittelpakete und 63.000 Hygiene-Kits verteilt und über 2.300 Personen medizinisch versorgt. Einige Partnerkirchen konnten Andachten und Gottesdienste auf Video aufnehmen und den Familien online zur Verfügung stellen. Zudem konnten Mitarbeiter den Familien Beratungsgespräche zu medizinischen Themen per Telefon ermöglichen. Die Betreuer besuchen die Kinder regelmäßig und schicken ihnen ermutigende Botschaften.

PERU - Peru hat über 30.000 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, nach Brasilien und Mexiko die höchste Zahl an Todesfällen in Lateinamerika. Darüber hinaus hat Peru laut einer Analyse der Johns Hopkins University eine sehr hohe Sterblichkeitsrate. Der nationale Notstand wurde vorerst verlängert. Die peruanische Wirtschaft befindet sich aufgrund der Einschränkungen des anhaltenden Lockdowns in einer Rezession.

Alle Partnergemeinden von Compassion haben ihr Programm für Kinder und Jugendliche ausgesetzt. Mitarbeiter des Compassion-Landesbüros und der Partnergemeinden haben diejenigen Kinder und Familien im Blick, die wegen extremer Armut, möglichen Missbrauchs oder ihrer gesundheitlichen Verfassung am meisten gefährdet sind. Mitarbeiter und Pastoren bieten Patenkindern und Eltern online Seelsorge und Beratung an. Die Mitarbeiter arbeiten eng mit den örtlichen Behörden zusammen, um die Familien mit Lebensmitteln zu versorgen und konnten so über 314.000 Lebensmittelpakete und 115.000 Hygiene-Kits verteilen. Darüber hinaus haben sie seit Beginn der Pandemie mehr als 8.800 Personen darin unterstützt, medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen.

PHILIPPINEN - 41 Prozent der neuen Fälle treten in der Metropolregion rund um die Hauptstadt Manila auf. Die Regierung hat vor kurzem erlaubt, dass Einkaufszentren und Restaurants dort wieder geöffnet werden. Laut Human Rights Watch dürfen Filipinos unter 20 oder über 60 Jahren in Manila ihre Häuser nicht verlassen, es sei denn aus schwerwiegenden medizinischen Gründen. Der Präsident hat die Einstellung von 10.000 medizinischen Fachkräften genehmigt, um zur Entlastung der Krankenhäuser und Kliniken beizutragen.

Compassion-Partnerkirchen und Kinderzentren führen vorerst keine Gruppenprogramme mehr durch, aber in einigen Regionen können sich Jugendliche in Gruppen von fünf bis zehn Personen treffen und dabei den Richtlinien zum Abstandhalten folgen. Es wird dafür gesorgt, dass in allen Kinderzentren Handwascheinrichtungen zur Verfügung stehen. Einige Mitarbeiter in jedem Kinderzentrum arbeiten weiterhin an der Bereitstellung von Hilfsgütern. Bisher konnten mehr als 469.000 Lebensmittelpakete und 247.000 Hygiene-Kits verteilt werden. Darüber hinaus wurden in dieser Zeit über 30.000 Menschen medizinisch unterstützt. Mitarbeiter der Partnerkirchen bieten Beratung an und besuchen Familien regelmäßig, wenn es Verdachtsfälle von Missbrauch gibt. Die Kinderzentren bieten den Patenkindern alternative Lernangebote und Beschäftigungsmöglichkeiten für zu Hause an und informieren Eltern, wie sie die zur Verfügung gestellten Ressourcen nutzen und ihre Kinder unterstützen können.

RUANDA - Ruanda hat bisher eine geringe Zahl von Erkrankungen und Todesfällen zu verzeichnen und über die Hälfte der positiv getesteten Personen hat sich erholt. Die Regierung organisiert breit angelegte Tests und Kontaktverfolger, um Menschen zu identifizieren, die Kontakt zu aktiven Fällen von COVID-19 hatten. Die meisten Geschäfte, darunter Restaurants, Hotels, Geschäfte und Tourismusbetriebe, haben wieder geöffnet. Der internationale Flugverkehr wurde wieder aufgenommen, die Landgrenzen bleiben jedoch weiterhin geschlossen. Schulen bleiben bis auf weiteres geschlossen. Von 19:00 bis 5:00 Uhr herrscht eine Ausgangssperre und große Versammlungen sind verboten.

Soweit möglich, stehen die Mitarbeiter der Kinderzentren im Telefonkontakt mit Patenkindern und deren Eltern und Bezugspersonen. Hausbesuche werden durchgeführt, wo dies sicher ist. Kleine Gruppen konnten sich wieder treffen, um Nutzgärten zu pflegen und ihr Vieh zu versorgen. Die durch Unterernährung und chronische Krankheiten am stärksten gefährdeten Kinder werden bestmöglich unterstützt. In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden versorgen die Mitarbeiter der Compassion-Partnerkirchen die Familien mit Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern und konnten bisher mehr als 74.000 Lebensmittelpakete und 194.000 Hygiene-Kits verteilen. Darüber hinaus haben sie über 11.000 Personen geholfen, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Familiengeschenke der Paten werden den Familien elektronisch ausgezahlt. Das Landesbüro von Compassion Ruanda macht zusammen mit lokalen Mitarbeitern Beratungsangebote für Familien.

SRI LANKA - Die frühe Abriegelung Sri Lankas und umfassende Tests haben zu einer der erfolgreichsten Pandemiebekämpfungsmaßnahmen in Südasien geführt, mit bemerkenswert niedrigen COVID-19-Zahlen. Die Schulen wurden wieder geöffnet, aber die Grenzen sind immer noch für Touristen geschlossen. Strenge Ausgangssperren haben dazu geführt, dass viel mehr Menschen zu Hause bleiben, und es wurde über einen Anstieg der häuslichen Gewalt gegen Frauen und Kinder berichtet.

Die Compassion-Kinderzentren haben ihr Programm noch ausgesetzt. Allerdings arbeiten die Mitarbeiter bereits an der Erfüllung der Regierungsrichtlinien und bereiten alles für die Rückkehr der Kinder vor. Mindestens einmal in der Woche rufen die Mitarbeiter die Familien der Patenkinder an und in einigen Gebieten war es möglich, die Familien unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneverordnungen zu Hause zu besuchen und unter strengen Hygienemaßnahmen Kochkurse abzuhalten. Soweit es die Regierungsrichtlinien erlauben, haben die Mitarbeiter bisher über 96.000 Lebensmittelpakete und 58.000 Hygiene-Kits verteilt und liefern weiterhin Saatgutpakete und Informationen zur Krankheitsprävention. Die Kinder schreiben teilweise von zu Hause aus Briefe an ihre Paten und Mitarbeiter führen Online-Schulungen und -Gebetstreffen für Familien durch.

TANSANIA - Die Regierung von Tansania stellt keine Informationen und Zahlen zu COVID-19 zur Verfügung. Allerdings werden Menschen, die Symptome zeigen, weiterhin getestet und die positiv getesteten entsprechend behandelt. Angesichts der vermuteten anhaltenden Verbreitung in Daressalam und an anderen Orten in Tansania besteht nach wie vor ein hohes Risiko, an COVID-19 zu erkranken. Touristen, die negativ auf COVID-19 getestet wurden, dürfen wieder einreisen. Die Schulen wurden nach dreimonatiger Schließung wiedereröffnet, so dass Tansania das erste Land in Ostafrika ist, das Schülern die Rückkehr in die Schule ermöglicht. Abstandhalten und das Tragen von Masken sind nicht länger verpflichtend.

Seit dem 5. September finden wieder Gruppenangebote in den Compassion-Kinderzentren statt. Die Kinder kommen in mehreren Schichten, damit so viel Abstand wie möglich gehalten werden kann. Hygienematerial und mehrere Handwaschstationen stehen in jedem Zentrum zur Verfügung. Klassenzimmer und Spielgeräte werden regelmäßig desinfiziert. Bei Bedarf werden die Patenkinder und ihre Familien medizinisch versorgt und die Mitarbeiter der Kinderzentren werden weiterhin bei Fragen des Kindesschutzes aktiv. Bisher konnten sie mehr als 52.000 Lebensmittelpakete und 84.000 Hygiene-Kits an Familien verteilen und über 8.300 Personen medizinisch versorgen.

THAILANDThailand hat bemerkenswert niedrige Zahlen von COVID-19-Fällen und meldete am 3. September den ersten lokal übertragenen Fall seit Ende Mai. Nachdem fast 600 potenziell exponierte Personen getestet worden waren, wurden keine neuen Infektionen gefunden. Das Wiederauftreten des Virus könnte die Pläne, Strände und Kulturstätten im Oktober wieder für internationale Besucher zu öffnen, leicht verzögern. Trotz der guten Nachrichten haben die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie die in Armut lebenden Menschen besonders hart getroffen. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage der Vereinten Nationen geben 65 % der Menschen in Thailand an, dass ihre Einkommen aufgrund der Pandemie völlig unzureichend oder sehr unzureichend sind.

Kürzlich konnten 142 Compassion-Zentren in Thailand wiedereröffnet werden, wobei nur eine begrenzte Anzahl von Kindern anwesend war und auf die strenge Einhaltung der Abstandsregeln geachtet wird. Das thailändische Compassion-Landesbüro hat die Wiedereröffnung mehrerer weiterer Zentren im September genehmigt. In Gebieten, in denen die Zentren noch nicht eröffnet werden konnten, bleiben die Mitarbeiter mit den Patenkindern telefonisch und gelegentlich durch persönliche Besuche in Kontakt, wobei auch hier auf die Einhaltung der Regierungsrichtlinien geachtet wird. Zudem haben die Mitarbeiter Onlinematerialien und -Andachten für Kinder und Familien entwickelt. Bisher konnten über 104.000 Lebensmittelpakete und 65.000 Hygiene-Kits an Patenkinder und ihre Familien verteilt werden.

TOGO - Die Zahl der COVID-19-Fälle in Togo ist nach wie vor relativ niedrig. Dennoch verlängerte die Regierung ein weiteres Mal den Ausnahmezustand – nun bis März 2021. Alle Grenzen sind geschlossen, öffentliche Treffen von mehr als 15 Personen verboten und sämtliche Schulen geschlossen, mit Ausnahme bestimmter Klassenstufen, in denen Prüfungen vorgeschrieben sind. In der Öffentlichkeit müssen Masken getragen werden. Kirchen sind teilweise geöffnet. Die Regierung hat einen Steuererleichterungsmechanismus eingeführt, um den Menschen zu helfen, deren Arbeitsplätze von der Pandemie betroffen sind.

Alle Compassion Kinderzentren sind geschlossen. Die Mitarbeiter der Partnerkirchen führen Hausbesuche durch und versorgen die am stärksten gefährdeten Kinder mit Lebensmittelpaketen. Sie überprüfen die Gesundheit der Kinder und Familien, stellen im Krankheitsfall finanzielle Mittel zur Verfügung und beten kontinuierlich. Die Kinderzentren konnten mehr als 202.000 Lebensmittelpakete und 187.000 Hygiene-Kits an Familien verteilen und über 20.000 Personen medizinisch unterstützen. Einige Compassion-Partnerkirchen konnten öffentliche Handwaschgelegenheiten einrichten. Die Kinderzentren bieten Auffrischungskurse für Schüler und Studenten an, die Abschlussprüfungen ablegen, sowie für Jugendliche, die sich in der Lehre oder Berufsausbildung befinden.

UGANDA - Die Zahl der bestätigten COVID-19-Fälle in Uganda nimmt zu und insbesondere die Hauptstadt Kampala ist betroffen. Das Gesundheitsministerium hat Teile des Mandela National Stadium in ein Hilfskrankenhaus umbauen lassen. Ein großes Flüchtlingslager im südlichen Teil des Landes wurde kürzlich geschlossen, nachdem dort 40 Infektionsfälle gemeldet wurden. Schulen, Bars, Sportstätten und Kirchen bleiben weiterhin geschlossen, zudem besteht weiterhin eine nationale Ausgangssperre. Die Landwirtschaft in Uganda ist stark betroffen und die Lebensmittelpreise sind gestiegen.

Die Compassion-Kinderzentren haben ihre Gruppenveranstaltungen weiterhin unterbrochen. Mitarbeiter der Compassion-Gemeindepartner besuchen die Patenkinder zu Hause, wenn es dringend erforderlich ist, zum Beispiel bei Krankheiten und Unfällen oder Angelegenheiten des Kinderschutzes. Die Familien mancher Patenkinder erhalten finanzielle Unterstützung durch Mobiltelefon-Überweisungen oder – unter Einhaltung der Regierungsrichtlinien – in Form von Bargeld an diejenigen, die zu Fuß zum Kinderzentrum kommen können. Darüber hinaus konnten die Mitarbeiter der Kinderzentren mehr als 67.000 Lebensmittelpakete und 102.000 Hygiene-Kits an von Compassion unterstützte Familien verteilen und über 19.000 Personen medizinisch unterstützen.

Auf der ganzen Welt leisten die Mitarbeiter von Compassion harte Arbeit, um Kinder und Familien wo immer möglich zu unterstützen. Obwohl viele Kinderzentren für Gruppenaktivitäten vorübergehend geschlossen sind, bedeutet das nicht, dass alle Maßnahmen und Inhalte des Compassion-Programms eingestellt wurden. Ihre monatliche Unterstützung wird gerade in dieser Zeit mehr denn je gebraucht. Viele Mitarbeiter unserer Partnerkirchen besuchen die Kinder zu Hause, um sich über ihr Wohlergehen und das ihrer Familien zu informieren. Sie verteilen medizinische Hilfsgüter, Hygiene-Materialien, zusätzliche Nahrungsmittel, Wasser und vieles andere, um in dieser Krisenzeit zu helfen. Bisher konnten über 4,9 Millionen Lebensmittelpakete und über 4 Millionen Hygiene-Kits weitergegeben werden (Stand September). Zudem haben die Mitarbeiter der Kinderzentren weiterhin die mentale und emotionale Gesundheit der Familien im Blick, bieten Gebet und geistliche Begleitung an und sorgen dafür, dass die Kinder trotz geschlossener Schulen mit Lernmaterialien und altersentsprechenden Beschäftigungsmöglichkeiten versorgt sind. Vielen Dank für Ihre treue Unterstützung!