242 Emely

Emely

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    Land: Honduras
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    Alter: 6
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    Geschlecht : Mädchen
Mein Rufname: Marlen Mein Geburtstag: 29.02.2016 Ich bin ein Mädchen. Was ich mag: Mit Puppen spielen Ich lebe mit meinen Eltern und meinen zwei Geschwistern zusammen.Durch deine Patenschaft werde ich in meiner Persönlichkeit gefördert und kann meine Begabungen entdecken. Und ich höre davon, dass Gott mich liebt. Ich freue mich auf Post von dir, bitte bete auch für mich.
Werden Sie Emelys Pate

Die letzten Tage und Wochen haben nicht nur in Deutschland vieles verändert. Die Corona-Krise hat uns fest im Griff und die ganze Welt ist betroffen, auch wenn einige Länder noch nicht die volle Wucht der Krise erlebt haben. Natürlich spielt Corona auch in den Ländern eine Rolle, in denen Compassion Kinderzentren hat.

Seit einigen Wochen bereiten wir die Gemeinden vor Ort und die Kinder und Jugendlichen auf den Fall vor, dass Corona in ihrem Land ebenso um sich greift wie in den Ländern des Globalen Nordens. Dabei kommen uns Maßnahmen zugute, die ohnehin Bestandteil unserer Programmarbeit sind, wie z.B. Hygiene-Unterricht. Auf dieser Seite möchten wir Sie up-to-date halten, wie Compassion auf den Ausbruch des Corona-Virus reagiert hat und ständig aktualisiert reagiert.  

AUS DER COMPASSION-WELT

Die Berichte der vergangenen Monate über den weltweiten Ausbruch des neuen Coronavirus schärfen das Bewusstsein für die potenziell tödliche Krankheit COVID-19. Alle Länder, in denen wir arbeiten, bemühen sich jedoch, den Ausbruch und die Ausbreitung des Coronavirus durch staatliche Restriktionen und Quarantänen zu verlangsamen. 

 

Unsere Mitarbeiter arbeiten hart daran, Unterstützung zu leisten, wo immer dies möglich ist. 

Obwohl in vielen Ländern die Programmaktivitäten nicht in den Kirchengemeinden stattfinden können, werden die Mitarbeiter/innen weiterhin mit den Kindern in Kontakt bleiben und sich nach Möglichkeit um Gesundheitsfragen kümmern. Das Hauptziel der Aussetzung des Programms dient dem Schutz und der Sicherheit der Kinder. 

Schutz und Aufklärung in den Compassion-Kinderzentren 

Wir sind dankbar zu berichten, dass die Mitarbeiter der Compassion-Kinderzentren auf der ganzen Welt regelmäßig Kinder über Hygiene und Krankheitsvorbeugung unterrichten - insbesondere über das Händewaschen! Wie in den Nachrichten ausführlich berichtet wurde, ist dies eine der besten Möglichkeiten, die Verbreitung von Coronaviren zu verhindern. 

Unsere Mitarbeiter von Compassion beobachten sorgfältig die Entwicklungen weltweit. Unsere oberste Priorität ist es, die Übertragung des Coronavirus unter den Kindern zu verhindern. Aus diesem Grund haben wir alle Reisen zu den nationalen Büros und Kinderzentren abgesagt. Wir möchten alles dafür tun, um die zusätzliche Verbreitung des Virus zu begrenzen und die Belastung der Gesundheitssysteme in den Ländern, in denen wir tätig sind, zu verringern. 

 

Schutz unserer Paten, Unterstützer und Künstler 

Wir verpflichten uns, alles zu tun, was wir können, um die Übertragung des neuen Coronavirus unter Paten, Unterstützern und Künstlern, die sich für Compassion einsetzen, zu verhindern. Deshalb halten wir uns eng an die nationalen Richtlinien für Großgruppenveranstaltungen. Dies wird dazu führen, dass Tausende von Kindern länger auf einen Paten warten müssen - dennoch sind unsere Mitarbeiter und Kirchen- und Gemeindepartner entschlossen, sich weiterhin um die Kinder zu kümmern, wie auch immer das in dieser Krise aussehen mag. 

BETEN SIE MIT UNS!

Dieses Virus kann uns alle betreffen, und wir bitten Sie, mit uns für die Kinder, Familien, Kirchengemeinden, Mitarbeiter und Paten zu beten, die bereits von diesem Ausbruch betroffen sind. Bitte beten Sie mit uns gemeinsam für: 

  • Schutz vor dem Virus für alle bei Compassion registrierten Kinder und ihre Familien. 
  • Gesundheit und Sicherheit für alle unsere Mitarbeiter in den internationalen und nationalen Büros sowie für die Mitarbeiter und Freiwilligen in den Compassion-Kinderzentren.
  • Kinder, die sich nach einer Patenschaft sehnen, um während dieser langen Wartezeit ermutigt, geliebt und betreut zu werden.
  • Paten und ihre Familien, die von dem Virus betroffen sind.

Gott segne Sie für Ihre Fürsorge um seine Kinder, die in extremer Armut leben. Und danke, dass Sie in Ihren Gebeten an sie denken. 

WIE SIE HELFEN KÖNNEN

 

Eine Pandemie hat die Welt im Griff, sie macht auch vor den ärmsten Hütten nicht Halt. Das Risiko, die Angst, die Ungewissheit und die Folgen betreffen die Ärmsten der Armen am stärksten. Neben dem Gesundheitsrisiko gibt es etwas anderes, das brutal zuschlägt: Hunger und wirtschaftliche Probleme.

In vielen Ländern des Globalen Südens gibt es ähnliche Maßnahmen, wie wir sie in Deutschland hatten, aber die Folgen sind fataler. Wer das Haus nicht verlassen darf, kann nicht dafür sorgen, dass die Familie etwas zu essen bekommt. Hunderttausende kleine Straßengeschäfte mussten schließen. Für viele Familien existenzbedrohend.

 

Wir können helfen. Denn: Wir stehen zusammen!

Covid-19 darf nicht das letzte Wort haben. Armut darf nicht das letzte Wort haben.

Helfen Sie mit, dass unsere Partner-Kirchen und -Gemeinden vor Ort denen helfen können, die es am nötigsten haben.

SPENDEN SIE HEUTE für den Fonds „Aktuelle Nothilfe“.

CORONA LÄNDER-INFOS [STAND ENDE MAI]

 

Es bricht uns das Herz, dass bereits mehrere Menschen aus der weltweiten Compassion-Familie einer Infektion mit COVID-19 erlegen sind. Zudem gibt es bestätigte Erkrankungen, soweit dies durch Tests sicher zu belegen ist, sowie zahlreiche Verdachtsfälle.

Viele sind direkt betroffen: unsere Partnerkirchen, Freiwilligen und sogar Patenkinder und ihre Angehörigen. Bitte beten Sie weiterhin für diejenigen, deren Leben und Gesundheit unmittelbar bedroht sind. Experten sagen voraus, dass den sogenannten Entwicklungsländern das Schlimmste noch bevorstehen könnte, vor allem wegen mangelnder Test- und Behandlungsmöglichkeiten von COVID-19-Patienten. In den kommenden Wochen und Monaten wird es immer schwieriger werden, die vollen Auswirkungen auf unsere Arbeit, die Kinder und ihre Familien zu verfolgen. Daher verzichten wir auch vorerst auf die weitere Veröffentlichung von Zahlen zu Verdachts- und bestätigten Fällen von COVID-19 innerhalb der von Compassion unterstützten Familien und unserer Mitarbeiter. Wir tun unser Bestes, um Sie über die veränderten Bedingungen unserer Arbeit auf dem Laufenden zu halten. Wir danken Ihnen für Ihre anhaltende Unterstützung und Ihre Gebete.

Alle Länder, in denen wir arbeiten, sind bestrebt, die Ausbreitung des Coronavirus durch verschiedene Maßnahmen wie Beschränkungen für öffentliche Versammlungen oder Ausgangssperren zu verlangsamen. In den aktuellsten Berichten aus den Ländern erfahren Sie, wie sich die jeweiligen Richtlinien und Maßnahmen auf das Compassion-Programm auswirken. Diese Übersicht wird stetig aktualisiert.

ÄTHIOPIEN - Äthiopien hat bis August den Ausnahmezustand ausgerufen. Alle Schulen und Universitäten im Land sind geschlossen. Größere Versammlungen sind verboten und der Verkehr von und zur Hauptstadt Addis Abeba eingeschränkt. Aktuell sind alle Treffen, Gruppenangebote und Schulungsmaßnahmen der Compassion-Kinderzentren eingestellt. Die Gemeindepartner verteilen Nahrungsmittel und Hygieneartikel an die Familien der Patenkinder und kümmern sich um medizinische Notfälle. Die Mitarbeiter schulen die Familien bezüglich Prävention und Behandlung von COVID-19. Die Familien haben die persönlichen Kontaktdaten der Mitarbeiter erhalten, so dass schnelle Hilfe gewährleistet ist.  Darüber hinaus haben die Mitarbeiter dafür gesorgt, dass sämtliche 526 Kinderzentren über funktionierende Handwascheinrichtungen verfügen, zu denen Kinder, Familien und das gesamte Umfeld Zugang haben.

 

BANGLADESCH - Die Regierung von Bangladesch hat die landesweite Ausgangssperre vorerst verlängert. Allerdings ist geplant, die Beschränkungen zu lockern und Fabriken und andere Betriebe wieder zu öffnen, um die wirtschaftlichen Folgen für das Land abzumildern. In der Hauptstadt Dhaka wurde das öffentliche Leben wegen einer hohen Zahl von COVID-19-Fällen besonders eingeschränkt. Alle Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen sind bis mindestens September geschlossen. Gruppenveranstaltungen für die Patenkinder in den Compassion-Kinderzentren bleiben weiter ausgesetzt. Soweit möglich, halten die Mitarbeiter der Partnerkirchen von Compassion Bangladesch über Telefon den Kontakt in die Familien aufrecht. Familien einiger Patenkindern haben Hygienematerial und Lebensmittelpakete erhalten. Die Mitarbeiter berichten, dass viele Familien keinerlei Einkommen mehr haben, weshalb ihnen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, um sich mit dem Notwendigsten zu versorgen.

 

BOLIVIEN - Am 11. Mai wurde in einigen Gebieten eine "dynamische Quarantäne" eingeführt, mit der einige Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und der Arbeitszeiten für Teile des Landes aufgehoben wurden, die ein mittleres und niedriges Risiko der Virusübertragung aufweisen. Gruppenangebote in den Compassion-Kinderzentren bleiben ausgesetzt. Gemäß den aktualisierten Regierungsbestimmungen ist die Lieferung von Nahrungsmitteln täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr erlaubt, so dass sich die Partnerkirchen dafür einsetzen, dass die Patenkinder und ihre Familien mit Nahrungsmitteln, Materialien zur Krankheitsprävention und Hygieneartikeln versorgt werden. Die Mitarbeiter halten Telefonkontakt und versorgen die Familien sowohl mit Hinweisen zu Hygiene und Krankheitsprävention als auch mit geistlicher und emotionaler Unterstützung. Das Landesbüro hat Ärzte- und Psychologen-Teams aufgestellt, die die Partnerkirchen unterstützen.

 

BRASILIEN - Alle Bundesstaaten, in denen Compassion arbeitet, haben die Verpflichtungen zur Einschränkung sozialer Kontakte verlängert. Schulen und öffentliche Treffpunkte wie Einkaufszentren und Restaurants sind geschlossen. Das Programm in den Compassion-Kinderzentren bleibt ausgesetzt. Trotzdem kümmern die Mitarbeiter sich darum, dass die Familien der Patenkinder in ihren Grundbedürfnissen versorgt sind, beispielsweise durch die Versorgung mit Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln. Die Compassion-Partnergemeinden halten Telefonkontakt zu den Familien und ermutigen Kinder und Familien geistlich durch Bibellektionen und Gebet. Die Mitarbeiter kümmern sich insbesondere um die Familien, für die die Situation eine psychische und emotionale Belastung bedeutet. Zudem wurde eine Kinderschutzkampagne über die sozialen Medien gestartet und Online-Gottesdienste mit Jugendlichen gefeiert.

 

BURKINA FASO - Die Regierung weist die Bürger an, weiter Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen zu befolgen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. In der Öffentlichkeit müssen Schutzmasken getragen werden. Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten sind geschlossen; allerdings hat die Regierung mit einer schrittweisen Wiedereröffnung begonnen, die u.a. vorsieht, dass Schulen mit der Durchführung von Prüfungen beginnen können und dass Märkte und Kirchen wieder begrenzt geöffnet werden. Eine Ausgangssperre gilt weiterhin von 21:00 bis 4:00 Uhr. Alle Compassion-Partnerkirchen haben die Gruppenangebote in den Kinderzentren ausgesetzt. Regelmäßige Kinderschutzmaßnahmen und Unterstützung bei Krankheit oder Unfällen werden aber fortgeführt. Einige Partnerkirchen haben einfache Handwascheinrichtungen für ihre Nachbarschaft gebaut sowie Lebensmittel, Seife, Schutzmasken und Handdesinfektion an Familien verteilt.

 

DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Schulen und Parks sind geschlossen, öffentliche Veranstaltungen inklusive Gottesdienste verboten und Flugreisen abgesagt. Einige Geschäfte und Produktionsstätten konnten mit einem Teil der Belegschaft wieder öffnen. Von 19:00 bis 5:00 Uhr gilt eine strikte Ausgangssperre. Alle Compassion-Kinderzentren sind geschlossen. Gesundheitsexperten von Compassion haben den Partnerkirchen Handlungsempfehlungen und Aufklärungsmaterial weitergegeben. Unter Berücksichtigung der Regierungsrichtlinien unterstützen die Mitarbeiter der Partnerkirchen die Familien der Patenkinder mit praktischer und emotionaler Hilfe. Die Mitarbeiter der Gemeinden nehmen Predigten auf Video auf und bieten den Familien Gebetsunterstützung und telefonische Beratung an. Zudem wurden kurze Video-Lektionen aufgenommen, die sich die Kinder zu Hause ansehen können. Mitarbeiter der Partnerkirchen nehmen sich Zeit, regelmäßig für Paten weltweit zu beten.

 

ECUADOR - Das Compassion-Landesbüro ist bis mindestens 31. Mai geschlossen. Alle Partnergemeinden von Compassion haben ihre eigenen und die Angebote der Kinderzentren eingestellt. Seit dem 12. Mai werden die Beschränkungen in Ecuador gelockert, wobei Fabriken und Betriebe schrittweise wieder geöffnet und einige Reisebeschränkungen aufgehoben werden. Die Ausgangssperren sind nach wie vor in Kraft und es wird weiterhin zum Tragen von Masken und zur Einschränkung sozialer Kontakte ermutigt. Durch regelmäßige Telefonanrufe unterstützen die Mitarbeiter die Familien der Patenkinder weiter emotional und geistlich. Unter Berücksichtigung der lokalen Vorgaben verteilen sie Lebensmittel und Hygieneartikel an Familien. Einige Partnergemeinden konnten Online-Gottesdienste und -Gebetstreffen abhalten.

 

EL SALVADOR - Die Regierung von El Salvador hat die verpflichtende landesweite Quarantäne vorerst verlängert. Das Programm in allen pädagogischen Einrichtungen ist ausgesetzt, so auch das in den Compassion-Kinderzentren. Die Partnerkirchen versorgen die bedürftigsten Familien von Patenkindern mit Lebensmitteln und verfügbaren Medikamenten. Zudem werden Online-Lernmaterialien entwickelt, damit die Kinder zuhause weiterlernen können. Bisher konnten durch Compassion El Salvador fast 12.000 Pakete mit Gesundheitsmaterialien und Lebensmitteln verteilt werden, die durch den Katastrophenhilfe-Fonds von Compassion finanziert wurden. Es werden Mittel zur Verfügung gestellt, um Familien bei der Anlage von Nutzgärten zu Hause zu unterstützen. Compassion El Salvador hatte die Möglichkeit, über lokale Radioprogramme ganze Städte und Regionen mit Gesundheitsinformationen und ermutigenden Botschaften zu erreichen.

 

GHANA - Die Regierung hat mit der Aufhebung der Ausgangssperren in einigen größeren Städten begonnen. Da die Anzahl bestätigter Fälle allerdings steigt, sind Schulen weiterhin geschlossen und die Aufforderung, auf soziale Kontakte zu verzichten, bleibt bestehen. Sämtliche Grenzen bleiben geschlossen. Alle Partnergemeinden von Compassion sind geschlossen und daher auch das Programm in den Compassion-Kinderzentren ausgesetzt. Die Kinderzentren kümmern sich jedoch um die medizinische Notfallversorgung der Patenkinder, werden bei Kindesschutz-Fällen aktiv und leisten Nothilfe, wo benötigt. Die Mitarbeiter bringen Patenkindern und ihren Familien bei, wie sie sich durch Hygienemaßnahmen vor Ansteckung schützen können. Manche Compassion-Partnerkirchen bieten Schulunterricht und Weiterbildungskurse durch Video- und Telefonanrufe an, wobei sie vor allem Jugendliche und junge Erwachsene im Blick haben.

 

GUATEMALA - Da die Zahl der bestätigten Fälle weiter steigt, bleibt die Ausgangssperre im gesamten Land bestehen. Große öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen sind verboten. Geschlossen sind Schulen, Kirchen, Sporteinrichtungen, Einkaufszentren, Restaurants und alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, mit Ausnahme von Krankenhäusern und Apotheken. Damit sind auch alle Compassion-Kinderzentren geschlossen. Die Mitarbeiter der Partnerkirchen von Compassion informieren sich durch Anrufe über Gesundheitszustand und Wohlergehen der Patenkinder. Wo nötig, verteilen die Mitarbeiter unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben Lebensmittel und Hygieneprodukte an die Familien der Patenkinder.

 

HAITI - Schulen, Universitäten, Kirchen und Produktionsstätten sind bis auf Weiteres geschlossen. Grenzen und Flughäfen sind nur für den Güterverkehr geöffnet. Die extreme Armut im Land erschwert es den von Compassion unterstützten Familien, die Ausgangseinschränkungen zu befolgen, da sie zum Einkaufen von Lebensmitteln auf die belebten Märkte angewiesen sind. Trotz der Warnungen wird berichtet, dass Märkte und Busse voller Menschen sind. Alle Compassion-Kinderzentren haben ihr Gruppenprogramm ausgesetzt. Die Mitarbeiter der Partnerkirchen versuchen, durch Anrufe und Textnachrichten mit den Patenkindern in Verbindung zu bleiben. Falls nötig, versorgen sie die Bedürftigsten mit Lebensmitteln und unterstützen alle Patenkinder bei Krankheiten oder Unfällen. Nach Möglichkeit bieten die Mitarbeiter Andachten und Unterrichtsstunden per Telefon an.

 

HONDURAS - Alle Grenzen sind geschlossen und eine landesweite Quarantäne ist weiterhin in Kraft. Öffentliche Versammlungen (Sport, kulturelle, soziale und religiöse Veranstaltungen etc.) sind verboten, der öffentliche Verkehr eingestellt und die meisten Geschäfte geschlossen. Nur Supermärkte, Banken und Krankenhäuser sind geöffnet. Folglich sind auch alle von Compassion verantworteten Programme und Maßnahmen abgesagt. Die Mitarbeiter der Compassion-Partnergemeinden versorgen die am stärksten gefährdeten Familien mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Sie bestärken die Eltern und Bezugspersonen der Patenkinder darin, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Die Mitarbeiter, die Nahrungsmittel verteilen, wurden von den Behörden in Schutzmaßnahmen geschult. Mitarbeiter der Partnerkirchen halten über Telefongespräche Kontakt zu den Familien und nehmen Videoinhalte für Kinder auf.

INDONESIEN - Die Regeln zum Tragen von Gesichtsmasken und zur Einschränkung sozialer Kontakte werden von Armee und Polizei streng kontrolliert, während sich das Land auf die schrittweise Öffnung der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens nach der Coronavirus-Sperre vorbereitet. Die Compassion-Kinderzentren haben ihr Programm für die Patenkinder vorerst geschlossen. Die Mitarbeiter bleiben mit den Patenkindern und ihren Familien online und telefonisch in Kontakt und verteilen Hilfsgüter wie Seife, sauberes Wasser, Vitamine und Lebensmittel, soweit die strengen Ausgangsbeschränkungen es zulassen. Mitarbeiter haben Online-Unterrichtslektionen für Kinder erstellt. Gesundheitsexperten von Compassion stellen Videos und Handzettel über Krankheitsprävention und Hygiene zur Verfügung.

 

KENIA - Die Regierung hat Maßnahmen zur Einschränkung sozialer Kontakte ergriffen und öffentliche Versammlungen verboten. Alle Schulen sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Von 19:00 bis 5:00 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Die Regierung arbeitet aktuell daran, in schwer betroffenen Gebieten und Bezirkskrankenhäusern Massentests bereitzustellen. Alle Gruppenangebote in den Compassion-Kinderzentren, einschließlich des wöchentlichen Kinderprogramms, der Elterntreffen sowie Gruppenschulungen, wurden ausgesetzt. Compassion Kenia versorgt die Zentren mit Informationen zur Krankheitsprävention und darüber, wie sie reagieren sollen, wenn Kinder betroffen sind. Die Gemeindepartner setzen weiterhin Kindesschutzmaßnahmen um und helfen Kindern bei Krankheit oder Unfällen.

 

KOLUMBIEN - Die landesweite Quarantäne wurde vorerst verlängert. Die Grenzen bleiben für Ausländer geschlossen. Alle Schulen und Ausbildungsstätten bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Das Programm in den Compassion-Kinderzentren bleibt ausgesetzt. Die Partnerkirchen unterstützen besonders bedürftige Familien durch Präventionsschulungen sowie Hygieneartikel und Lebensmittelpakete. In Gegenden, wohin keine Lebensmittel ausgeliefert werden können, werden Gutscheine für Märkte vor Ort angeboten. Besonderes Augenmerk gilt weiterhin dem Schutz der Patenkinder. Die Mitarbeiter haben für die Kinder Beschäftigungsmöglichkeiten für zu Hause entwickelt und einige Kinderzentren konnten mit den Kindern sogar ihre Geburtstage online feiern. Darüber hinaus arbeiten Mitarbeiter des Landesbüros und der Compassion-Partnerkirchen an der Entwicklung von Online-Unterrichtsstunden und -Andachten, die Patenkindern und ihren Familien zur Verfügung gestellt werden sollen.

 

MEXIKO - Mexiko plant eine Wiedereröffnung der einzelnen Regionen, abhängig von der Anzahl der bestätigten Fälle vor Ort. Aktuell sind öffentliche Versammlungen verboten und Schulen vorerst weiterhin geschlossen. Alle Kinderzentren von Compassion-Partnergemeinden haben ihre Gruppenprogramme ausgesetzt. Die meisten Kinderzentren versorgen die Familien der am stärksten gefährdeten Kinder mit Lebensmitteln. Alle Gemeindepartner von Compassion haben Handzettel zu Krankheitsprävention und -behandlung erhalten, die sie ausdrucken und in ihrem Umfeld verteilen können. Einige Betreuer konnten Unterrichtsstunden auf Video aufnehmen und den Patenkindern zum eigenständigen Lernen nach Hause schicken.

 

NICARAGUA - Die Regierung hat das Land in Bezug auf die Corona-Pandemie in Alarmbereitschaft versetzt und vorbeugende Maßnahmen verordnet. Mitarbeiter von Compassion Nicaragua haben an einer von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veranstalteten Präventionsschulung gegen die Virusverbreitung teilgenommen. Die Compassion-Kinderzentren führen keine Gruppentreffen oder -aktivitäten durch. In nur zwei Wochen haben die Mitarbeiter 24.000 Lebensmittelpakete an Patenkinder und ihre Familien verteilt. Einige Partnerkirchen konnten Andachten und Gottesdienste auf Video aufnehmen und den Familien online zur Verfügung stellen.

 

PERU - Peru befindet sich in einem landesweiten Ausnahmezustand, Maßnahmen der Regierung zur Selbstisolierung und Einschränkung von Sozialkontakten sind weiterhin gültig. Sämtliche Grenzen sind geschlossen. Alle Partnergemeinden von Compassion haben ihr Programm für Kinder und Jugendliche ausgesetzt. Mitarbeiter des Compassion-Landesbüros und der Partnergemeinden haben diejenigen Kinder und Familien im Blick, die wegen extremer Armut, möglichen Missbrauchs oder ihrer gesundheitlichen Verfassung am meisten gefährdet sind. Die Mitarbeiter arbeiten eng mit den örtlichen Behörden zusammen, um die Familien mit Lebensmitteln zu versorgen. Mitarbeiter und Pastoren machen Patenkindern und Eltern Online-Seelsorgeangebote.

 

PHILIPPINEN - Im gesamten Land gilt weiterhin die von der Regierung verordnete allgemeine Quarantäneregelung, die Reisen von einer Stadt zur anderen einschränkt. Manche Betriebe und Geschäfte durften wieder öffnen. Die Region um die Hauptstadt Manila, die Provinz Laguna sowie die Insel Cebu wurden vorerst unter eine strengere Form der Ausgangssperre gesetzt. Weil Mitte Mai die Taifunsaison in der Region begonnen hat, sind die lokalen Verwaltungen zusätzlich herausgefordert, beispielsweise, weil Menschen unter Quarantäne evakuiert werden müssen. Compassion-Partnerkirchen und Kinderzentren führen vorerst keine Gruppenprogramme mehr durch, aber einige Gemeinden prüfen, wie unter Einhaltung strenger Maßnahmen wieder Treffen stattfinden können. Eine begrenzte Anzahl von Mitarbeitern jedes Kinderzentrums versorgt die am stärksten gefährdeten Patenkinder und ihre Familien mit Lebensmitteln, Hilfsgütern und Hygieneprodukten wie Seife und Desinfektionsmittel. Mitarbeiter der Partnerkirchen bieten Beratung an und besuchen Familien regelmäßig, wenn es Verdachtsfälle von Missbrauch gibt. Die Kinderzentren bieten den Patenkindern alternative Lernangebote und Beschäftigungsmöglichkeiten für zu Hause an, beispielsweise Malbücher für Kinder und Zeitschriften für Jugendliche.

 

RUANDA - Schulen, Kirchen und Compassion-Kinderzentren sind bis September geschlossen. Von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr herrscht eine Ausgangssperre, und in der Öffentlichkeit müssen jederzeit Masken getragen werden. Soweit möglich, stehen die Mitarbeiter der Kinderzentren im Telefonkontakt mit Patenkindern und deren Eltern und Bezugspersonen. Die durch Unterernährung und chronische Krankheiten am stärksten gefährdeten Kinder werden bestmöglich unterstützt. In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden versorgen die Mitarbeiter die Familien mit Lebensmitteln. Familiengeschenke der Paten werden den Familien elektronisch ausgezahlt. Das Landesbüro von Compassion Ruanda macht zusammen mit lokalen Mitarbeitern Beratungsangebote für Familien.

 

SRI LANKA - Alle öffentlichen Versammlungen wurden verboten und sämtliche Schulen geschlossen. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 20:00 bis 4:00 Uhr. In manchen Regionen wurden die Maßnahmen wieder gelockert, um den Menschen die Rückkehr zur Arbeit zu ermöglichen. Die Regierung hat bis auf Weiteres verboten, per Schiff oder Flugzeug ins Land zu kommen, zudem wurde die Postzustellung ausgesetzt. Auch die Compassion-Kinderzentren haben ihr Programm ausgesetzt. Mindestens einmal in der Woche rufen die Mitarbeiter die Familien der Patenkinder an und in einigen Gebieten war es möglich, die Familien unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneverordnungen zu Hause zu besuchen. Soweit es die Regierungsrichtlinien erlauben, verteilen die Mitarbeiter haltbare Lebensmittel, Saatgut und Informationen zur Krankheitsprävention. Eine Compassion-Partnergemeinde stellt in Zusammenarbeit mit den Lokalbehörden Gesichtsmasken her. In manchen Kinderzentren werden Online-Unterrichtsmaterialien an die Kinder verteilt.

 

TANSANIA - Die Regierung von Tansania hat seit dem 29. April keine Informationen und Zahlen mehr zu COVID-19 veröffentlicht; die Testmöglichkeiten sind begrenzt. Sämtliche Schulen, Hochschulen und Universitäten in Tansania sind vorerst geschlossen sowie alle öffentlichen Versammlungen verboten. Entsprechend sind auch alle Gruppenangebote in den Compassion-Kinderzentren in dieser Zeit abgesagt. Bei Bedarf werden die Patenkinder und ihre Familien medizinisch versorgt und die Mitarbeiter werden weiterhin bei Fragen des Kindesschutzes aktiv.

 

THAILAND - Die Anzahl der bestätigten Fälle im Land scheint abzunehmen und die Regierung hat mit der Lockerung mancher Beschränkungen begonnen, einschließlich der Wiedereröffnung einiger Unternehmen. Alle öffentlichen Zusammenkünfte sind weiterhin verboten. Die Ausgangssperre von 22:00 bis 4:00 Uhr wurde vorerst verlängert. Die Compassion-Kinderzentren haben alle Gruppenaktivitäten ausgesetzt. In einigen Regionen war es den Mitarbeitern möglich, Hausbesuche bei den Familien der Patenkinder zu machen und unter Einhaltung der Regierungsrichtlinien Gruppenversammlungen von weniger als 10 Personen abzuhalten. In manchen Gebieten haben die Compassion-Gemeindepartner Seife, Desinfektionsgel und Gesichtsmasken verteilt und einige Kinderzentren haben sogar begonnen, selbst Schutzmasken und Desinfektionsmittel herzustellen. Soweit möglich, halten die Mitarbeiter Telefonkontakt mit den Patenkindern. Zudem haben die Mitarbeiter Onlinematerialien und -Andachten für Kinder und Familien entwickelt.

 

TOGO - Die Regierung von Togo hat bis einschließlich Juni den Notstand ausgerufen. Alle Grenzen sind geschlossen, öffentliche Treffen von mehr als 15 Personen durch Behördenerlass verboten und sämtliche Schulen geschlossen. Von 20:00 bis 6:00 Uhr ist eine Ausgangssperre in Kraft. Alle Compassion-Kinderzentren haben ebenfalls den Betrieb ausgesetzt. Die Mitarbeiter der Partnerkirchen versorgen die am stärksten gefährdeten Kinder mit Lebensmittelpaketen. Sie überprüfen die Gesundheit der Kinder und Familien, stellen im Krankheitsfall finanzielle Mittel zur Verfügung und beten kontinuierlich. Die Mitarbeiter wurden ermutigt, persönliche Besuche zu ihrer eigenen Sicherheit so weit wie möglich einzuschränken, halten aber den Kontakt zu den Familien durch Telefon- und Videoanrufe. Einige Compassion-Partnerkirchen konnten öffentliche Handwaschgelegenheiten einrichten.

 

UGANDA - Die Fälle von COVID-19 in Uganda nehmen weiterhin zu und das öffentliche Leben wurde weitgehend eingeschränkt. Öffentlicher Personentransport wurde eingestellt und alle Großveranstaltungen abgesagt. Kirchen, Schulen und nicht-lebensnotwendige Geschäfte und Betriebe sind geschlossen. angeordnet. Eine Ausgangssperre gilt von 19:00 bis 6:00 Uhr. Die Compassion-Kinderzentren haben ihr Gruppenprogramm vorerst unterbrochen. Einzelgespräche mit Kindern und ihren Eltern bzw. Bezugspersonen sind in Notfällen möglich. Mitarbeiter der Compassion-Gemeindepartner besuchen die Patenkinder nur zu Hause, wenn es dringend erforderlich ist, zum Beispiel bei Krankheiten und Unfällen oder Angelegenheiten des Kindesschutzes. Sollten Notlagen es erfordern, werden die entsprechenden Maßnahmen mit Genehmigung der lokalen Behörden und unter Einhaltung der landesweiten Richtlinien durchgeführt. Die Familien mancher Patenkinder erhalten finanzielle Unterstützung durch Mobiltelefon-Überweisungen oder in Form von Bargeld an diejenigen, die zu Fuß zum Kinderzentrum kommen können.

Auf der ganzen Welt leisten die Mitarbeiter von Compassion harte Arbeit, um Kinder und Familien wo immer möglich zu unterstützen. Obwohl viele Kinderzentren für Gruppenaktivitäten vorübergehend geschlossen sind, bedeutet das nicht, dass alle Maßnahmen und Inhalte des Compassion-Programms eingestellt wurden. Ihre monatliche Unterstützung wird gerade in dieser Zeit mehr denn je gebraucht. Viele Mitarbeiter unserer Partnerkirchen besuchen die Kinder zu Hause, um sich über ihr Wohlergehen und das ihrer Familien zu informieren. Sie liefern medizinische Hilfsgüter, Hygiene-Materialien, zusätzliche Nahrungsmittel, Wasser und vieles andere, um in dieser Krisenzeit zu helfen. Zudem haben sie weiterhin die mentale und emotionale Gesundheit der Familien im Blick, bieten Gebet und geistliche Begleitung an und sorgen dafür, dass die Kinder trotz geschlossener Schulen mit Lernmaterialien und altersentsprechenden Beschäftigungsmöglichkeiten versorgt sind. Vielen Dank für Ihre treue Unterstützung!

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