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    Land: Sri Lanka
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    Alter: 4
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    Geschlecht : Mädchen
Mein Rufname: Sanchana Mein Geburtstag: 25.06.2015 Ich bin ein Mädchen und gehe in die Vorschule Was ich mag: Mit den anderen Kindern spielen, singen und malen Ich lebe allein mit meinen Eltern zusammen, denn Geschwister habe ich nicht.Durch deine Patenschaft werde ich in meiner Persönlichkeit gefördert und kann meine Begabungen entdecken. Und ich höre davon, dass Gott mich liebt. Ich freue mich auf Post von dir, bitte bete auch für mich.
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Ecuador: Robertos Chance

Robertos Aussichten waren düster. Seine Familie war arm und er selbst kam mit Down-Syndrom zur Welt. Doch heute hat der 15-Jährige die Chance, sich einmal als Bäcker selbst zu ernähren.

Dass er überhaupt sechs Jahre alt wurde, war nicht selbstverständlich für Roberto Zambrano. Seine Behinderung brachte gesundheitliche Folgen mit sich, die das Leben des Jungen bedrohten. Roberto wuchs eine Stunde von Ecuadors Hauptstadt Quito auf. Mit sechs Jahren wurde er in das Compassion-Kinderzentrum einer christlichen Gemeinde seines Heimatorts aufgenommen. Obwohl er dort in guten Händen war, fiel es Robertos Mutter Victoria schwer, ihren Jungen loszulassen. Sie bot an, im Kinderzentrum mitzuarbeiten um sich auch dort um ihn zu kümmern. Was menschlich nur zu verständlich und gut gemeint war, erwies sich für Roberto nicht als hilfreich. „Er war unsicher, reagierte aggressiv und vermeidend. Er kam mit niemandem aus“, erinnert sich Patricia, die Leiterin des Kinderzentrums, an diese Zeit.

Am Boden zerstört

Die anderen Kinder nahmen Roberto ohne Zögern an und auch die Mitarbeiter begegneten dem Jungen mit Achtung und Freundlichkeit. Sie unterstützten ihn gern, doch bald wurde klar, dass Roberto besondere Betreuung brauchte. Also schlugen sie den Eltern einen Ort vor, wo man ihm die Unterstützung geben konnte, die er brauchte: die Stiftung El Triángulo, die sich um Menschen wie Roberto kümmerte. Doch Robertos Mutter lehnte ab. Es erschien ihr zu unsicher, ihren behinderten Jungen an einen unbekannten Ort ziehen zu lassen, ohne dass sie ihn unterstützen konnte.

Ein trauriges Ereignis zwei Jahre später schien alles nur noch schlimmer zu machen: Robertos Mutter starb an Nierenversagen. Roberto, sein Vater Ramón und seine Schwester Karen waren am Boden zerstört. „Ich wurde depressiv und mir wurde alles egal“, erzählt Karen heute. Bei ihrem Bruder dauerte es etwas, bis er völlig verstand, was eigentlich geschehen war. „Er weinte jede Nacht und rief nach seiner Mutter und seinem Vater. Ich musste ihn trösten.“ Die Familie musste sich völlig umstellen. Vater Ramón bat seinen Arbeitgeber, von zuhause aus arbeiten zu dürfen, um sich um die Kinder kümmern zu können. Im Laufe der Zeit erkannte er, wie schwierig es war, sich um einen heranwachsenden Jungen mit einer solchen Behinderung zu kümmern, wie sein Roberto sie hatte. Ramón bat das Compassion-Kinderzentrum um Hilfe.

Schwere Entscheidung mit guten Folgen

„Ich war gezwungen, nach einem Ort zu suchen, wo man Roberto helfen konnte“, sagt Ramón. „Die Stiftung El Triángulo – die mir das Kinderzentrum vorschlug – war der beste Ort. Ich glaube, dies war die richtige Entscheidung für meinen Jungen.“

Compassion unterstützte diesen Schritt, indem es die Kosten für Robertos erstes Jahr in El Triángulo übernahm. Im folgenden Schuljahr 2012/2013 war Ramón in der Lage, einen Teil der Kosten selbst zu tragen. Compassion unterstützte den Vater, indem es den Rest der Kosten deckte. Roberto besuchte weiter an jedem Freitag sein Compassion-Kinderzentrum, wo er auch medizinisch untersucht und zahnärztlich behandelt wurde. Er erhielt auch eine Brille, die er brauchte.

Sein Start in El Triángulo war alles andere als leicht. „Anfangs war er sehr negativ - er wollte nicht Teil der Gruppe sein“, beschreibt Johana Aimacana die erste Zeit. Die Psychologin der Einrichtung war zugleich eine von Robertos Lehrerinnen. „Er hielt sich nicht an die Anweisungen, seine Aufmerksamkeit war zerstreut.“ Die Verständigung mit den anderen war dabei sein größtes Problem.

Doch die nunmehr zwei Jahre in El Triángulo haben sich gelohnt. Roberto hat eine gute Entwicklung gemacht, was sein Sozialverhalten betrifft. Er nimmt an allen Inhalten des Programms teil. „Wenn ich ihm einen bestimmten Arbeitsbereich zuweise, kooperiert er“, sagt Psychologin Johana. „Vielleicht macht er es nicht perfekt, aber er macht es.“ Was seine sprachlichen Schwierigkeiten betrifft, so können ihm kleine Mittel helfen: Karten, Gesten und Bilder, über die er sich seiner Umgebung mitteilt. Was ihm zusätzlich hilft, ist der Theaterworkshop, an dem Roberto mit viel Freude teilnimmt. „Roberto und seine Klassenkameraden werden in der Lage sein, Gefühle auszudrücken und sich durch ihre Körpersprache mitzuteilen“, sagt Marco Bustos, der Leiter des Workshops. „Wir versuchen ihnen auch mit ihrem Selbstwert und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen zu helfen.“

Noch etwas hat Roberto für sich in El Triángulo entdeckt: das Backen. Seine Ausbilderin Ximena sagt, dass sie gute Chancen für Roberto sieht, damit einmal dauerhaft Geld verdienen zu können, zumal der ecuadorianische Staat Menschen wie Roberto bei der Berufsfindung fördert. Der Weg in die Bäckerei der Stiftung scheint dem jungen Mann offenzustehen. Vater Ramón ist glücklich über die sichtbaren Fortschritte seines Sohns. Fortschritte, die Robertos Kinderzentrum seit seinem sechsten Lebensjahr begleitet. „Danke, dass ihr in so schweren Zeiten für uns als Familie da wart.“

Cecila Yepez, Compassion Ecuador

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