238 Ana

Ana

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    Land: Brasilien
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    Alter: 2
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    Geschlecht : Mädchen
Mein Rufname: Ana Livia Mein Geburtstag: 24.09.2018 Ich bin ein Mädchen Was ich mag: Malen Ich lebe mit zwei Geschwistern und meinen Eltern zusammen. Mein Vater findet zeitweise Arbeit als Tagelöhner und meine Mutter hat feste Arbeit als Familienhelferin.Durch deine Patenschaft werde ich in meiner Persönlichkeit gefördert und kann meine Begabungen entdecken. Und ich höre davon, dass Gott mich lieb hat. Ich freue mich auf Post von dir, bitte bete auch für mich.
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Ein unerwarteter Segen

04.09.2020

Ein unerwarteter Segen

Neben Déboras kleinem Bett hängt ein Foto an der Wand. Die Menschen auf dem Bild, mit ihren blonden Haaren und blauen Augen, sehen nicht aus wie jemand aus ihrer Familie. Sie hat sie noch nie persönlich getroffen, aber sie nimmt das Bild mit Begeisterung vom Nagel, um jeden einzelnen von ihnen vorzustellen. „Das sind meine Paten“, sagt sie stolz.

alt="Ein unerwarteter Segen Compassion Deutschland Kind mit Bild von Patenfamilie"

Kurz nachdem sie im Kinderzentrum ihrer Nachbarschaft ins Compassion-Programm aufgenommen wurde, bekam die fünfjährige Débora den ersten Brief ihrer Paten. Zur Überraschung ihrer Mutter Jacqueline schrieb eine Familie vom anderen Ende der Welt, um sich vorzustellen und ihre Verbundenheit mit Débora deutlich zu machen. So begann die besondere Beziehung zwischen den beiden Familien.

„Immer wenn ich Débora die Briefe ihrer Paten vorlese, hört sie aufmerksam zu. Ich bin sehr dankbar für alles, was sie für meine Tochter tun. Aber mehr noch als die Geschenke, die sie schicken, berührt mich die Liebe, die sie für meine Tochter empfinden, obwohl sie sie nur durch ein Foto kennengelernt haben. Ich bin so dankbar für die Aufmerksamkeit, die sie ihr entgegenbringen“, sagt Jaqueline.
alt="Ein unerwarteter Segen Compassion Deutschland Mutter mit Tochter"

Die Liebe von Déboras Patenfamilie ist in den letzten Monaten immer stärker in ihrem Leben präsent geworden, entweder in Form von Geschenken oder durch die ermutigenden Worte in den Briefen.

„Ich mag meine Paten sehr, sie sind so wunderbar. Ich würde sie gerne mal treffen. Ich möchte sie so gerne umarmen und küssen“, sagt Débora.

Die Ausbreitung des Coronavirus in Brasilien hat Déboras Familie vor große Herausforderungen gestellt: Arbeitslosigkeit und die Schließung der Schule und des Kinderzentrums lassen die Zukunft unsicher erscheinen. Während der ganzen Zeit wurde die Familie durch die Mitarbeiter der Compassion-Partnerkirche mit Lebensmitteln und Hygiene-Materialien unterstützt.

„Durch die Pandemie ist alles schwieriger geworden. Mein Mann hat seine Arbeit verloren und unser einziges Einkommen besteht aus einem kleinen staatlichen Zuschuss. Es ist so wichtig zu wissen, dass die Kirche da ist und uns hilft“, sagt Jaqueline.

Neben der Unterstützung durch das Kinderzentrum bekam Déboras Familie auch Geschenke von ihren Paten. Die Geldgeschenke ermöglichten eine zusätzliche Versorgung mit Kleidung und Essen. Sogar einige Möbel konnten angeschafft werden und verstärkten so die liebevolle Verbindung zwischen den beiden Familien.

alt="Ein unerwarteter Segen Compassion Deutschland Kind mit Lebensmitteln"
„Die Hilfe von Déboras Paten war ein besonderer Segen für uns als Familie. Alles kam gerade in der Zeit, als wir es am meisten brauchten. Aber noch wichtiger als alle Geschenke ist es zu wissen, dass sie sich wirklich um uns kümmern“, sagt Jaqueline.

„Mein Lieblingsessen sind die Bohnen, die meine Mutter kocht. Dank meiner Paten haben wir jetzt viel mehr Essen zu Hause“, sagt Débora.

alt="Ein unerwarteter Segen Compassion Deutschland Kind mit Süßigkeiten"

Obwohl die Bedrohung durch die Pandemie noch immer für Ungewissheit sorgt, weiß Jaqueline, dass die Fürsorge Gottes nicht enden wird - und dass Déboras Paten ein Ausdruck dieser Fürsorge sind.

„Wir beten immer für Déboras Patin und ihre Familie“, sagt Jaqueline. „Ich bete, dass diese Krankheit niemanden in ihrer Familie erreicht und dass Gott ihnen alles, was sie für meine Familie tun, tausendfach zurückgibt.“
alt="Ein unerwarteter Segen Compassion Deutschland von der Patenfamilie"

Bericht und Bilder: Sara Navarro, Compassion Brasilien

In vielen Ländern, in denen Compassion arbeitet, wird aktuell versucht, vorsichtig zum Alltag zurückzukehren. Für die Familien zahlreicher Patenkinder bedeutet das einen kompletten Neubeginn. Der Verlust des Einkommens, der Ersparnisse und in manchen Fällen auch der Wohnung hat die Not vieler Familien vergrößert und sie um Jahre zurückgeworfen. Compassion hilft durch Lebensmittel- und Hygienepakete die schlimmsten Folgen abzumildern.

Mit einem Familiengeschenk sorgst du dafür, dass deinem Patenkind und seiner Familie der Neustart gelingt. Was davon bezahlt wird (Lebensmittelvorräte, Verbesserung der Wohnsituation, langfristige Anschaffungen, Maßnahmen zur Einkommenssicherung), entscheiden die Eltern gemeinsam mit den Mitarbeitern des Kinderzentrums.

Ein Beispiel dafür, wie mit einer kleinen Unterstützung das Einkommen einer Familie langfristig gesichert werden konnte, findest du in diesem Blog-Artikel.