75 Ivan

Ivan

  • No SVG support
    Land: Mexiko
  • No SVG support
    Alter: 7
  • No SVG support
    Geschlecht : Junge
Mein Rufname: Ivan Mein Geburtstag: 06.12.2010 Ich bin ein Junge und gehe in die Schule Was ich mag: Mit den anderen Kindern Murmeln spielen und radfahren Ich lebe mit meinen Eltern und meiner Schwester zusammen.Durch deine Patenschaft werde ich in meiner Persönlichkeit gefördert und kann meine Begabungen entdecken. Und ich höre davon, dass Gott mich liebt. Ich freue mich auf Post von dir, bitte bete auch für mich.
Werden Sie Ivans Pate

Compassion in El Salvador

Compassion begann 1977 seine Arbeit in El Salvador. Heute besuchen dort 50.000
Kinder über 200 Compassion-Kinderzentren. Compassion arbeitet mit einheimischen
christlichen Gemeinden und Kirchen zusammen, um den Kindern El Salvadors zu helfen,
ihre Armut zu überwinden.

  • Geschichte

    1821 erklärten El Salvador und die anderen mittelamerikanischen Provinzen ihre Unabhängigkeit von Spanien. Als Anfang 1822 diese Provinzen an Mexiko angegliedert werden sollten, widerstand El Salvador und bestand auf der Eigenständigkeit der mittelamerikanischen Länder. 1823 wurden die fünf mittelamerikanischen Staaten unter General Manuel Jose Arce als Vereinte Provinzen Zentralamerikas zusammengefasst. El Salvador wurde 1838 eine unabhängige Republik, als dieser Staatenbund aufgelöst wurde.

    Die frühe Geschichte des unabhängigen El Salvador war gekennzeichnet durch zahlreiche Revolutionen. Wechselnde Diktatoren gaben sich das Szepter in die Hand. Trauriger Höhepunkt des Verfalls der demokratischen Institutionen und der krassen Gegensätze von Arm und Reich war der Bürgerkrieg von 1980 bis 1992. Mehr als 75.000 Personen sind Schätzungen zufolge in diesem Konflikt gestorben. Nach langen Verhandlungen unterzeichneten 1992 die gegnerischen Seiten ein Friedensabkommen, das den Krieg beendete und den ehemaligen Guerillas erlaubte, eine rechtmäßige politische Partei zu bilden und an den Wahlen teilzunehmen.

    Während des zwölfjährigen Bürgerkriegs waren Menschenrechtsverletzungen auf beiden Seiten, der Armee und den linksgerichteten Guerilleros, weit verbreitet. Das Friedensabkommen regelte die Einsetzung eines Wahrheitskomitees unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen, welches die härtesten Fälle untersuchen sollte. Das Komitee empfahl, sämtliche Personen, die als Menschenrechtsverletzer überführt werden konnten, aus politischen und militärischen Posten zu entfernen und das Rechtssystem weiter zu reformieren. Daraufhin gewährte die gesetzgebende Versammlung Straffreiheit für alle politischen Verbrechen während des Krieges.

    Was Hoffnung macht, ist, dass seit 1992 Stabilität in El Salvador eingekehrt ist. Die früheren Gegner tragen ihre Konflikte mittlerweile friedlich im Parlament aus: Vor allem die FMLN als die Partei der ehemaligen marxistischen Guerrilleros und die ARENA, die heute eine moderate konservative Partei ist und ihre rechtsextreme Vergangenheit abgelegt hat. Seit 2009 stellt die FMLN mit Mauricio Funes zum ersten Mal den Präsidenten El Salvadors. Die Armee des kleinen Landes, früher verantwortlich für zahllose Menschenrechtsverletzungen, ist heute der zivilen Gewalt unterstellt.

  • Bildung

    Das Schuljahr in El Salvador dauert von Januar bis November. Von 7 bis 12 Jahren ist der Schulbesuch gesetzlich vorgeschrieben. Doch vor allem in den ländlichen Gebieten sind Schulen nicht in ausreichender Anzahl oder Größe vorhanden und es fehlt an qualifiziertem Personal. El Salvador hat bereits weitreichende Reformen des sekundären Bildungssystems in Gang gebracht, welche den Zugang zu Bildung erhöhen, die Bildungsqualität verbessern und die Inhalte an die sich modernisierende Wirtschaft des Landes anpassen sollen.

    Trotzdem können viele Kinder eine weiterführende Schule nicht besuchen, weil sie arbeiten müssen, um ihre Familien finanziell zu unterstützen - laut den Vereinten Nationen sind es mehr als 35 Prozent. Die Kinder arbeiten in der Regel auf Zuckerrohr- und Kaffeeplantagen, als Hausangestellte oder als Straßenverkäufer.

    In den Städten ist die Realität noch härter, denn hier leben oft über 60 Prozent der Menschen an der Grenze zur Armut. Viele Familien leben von weniger als einem US-Dollar am Tag – zu wenig für regelmäßiges Essen. In diesen Gegenden ist es üblich, dass Kinder schon mit sechs Jahren anfangen müssen zu arbeiten.

    Bei den weiterführenden Schulen ist die Situation noch schlechter. Laut Statistiken der salvadorianischen Regierung haben nur fünf Prozent der Bevölkerung einen Universitäts- oder vergleichbaren Abschluss. Ohne berufliche Ausbildung hat man in El Salvador keine Aussichten auf ausreichenden Lohn. Selbst Menschen mit einem akademischen Abschluss werden für einfache handwerkliche Tätigkeiten eingesetzt, die nur mit einem geringen Mindestlohn vergütet werden.

  • Religion

    Die Verfassung gewährt Religionsfreiheit und erklärt, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Diskriminierung aufgrund von Rasse, Nationalität, Geschlecht oder Religion ist verboten. Die Verfassung erkennt ausdrücklich die Katholische Kirche an und räumt ihr einen Rechtsstatus ein.

    Öffentliche Schulen sind säkular, private religiöse Schulen existieren ebenfalls. Alle privaten Schulen, ob säkular oder religiös, müssen die gleichen Standards einhalten, um vom Bildungsministerium anerkannt zu werden.

     

  • Kunst und Musik

    Der Ort La Palma wurde für seine Kunstschule berühmt, die von Fernando Llort ins Leben gerufen wurde. Seine naive Malerei, Gemälde von Bergdörfern, dem ländlichen Leben und von Christus, findet sich in leuchtenden Farben auf so verschiedenen Untergründen wie Samenkörnern und Kirchenmauern wieder.

    Das Städtchen Ilobasco ist für seine Keramiken bekannt und San Sebastián wird für seine Webkunst geachtet.
    Gedichte sind sehr beliebt, bekannte Schriftsteller sind Manlio Argueta und Francisco Rodriguez.

    Salvadorianer lieben karibische Rhythmen. Gitarren, Marimbas (Perkussionsinstrument ähnlich dem Xylophon) und Trommeln werden auch in den Gottesdiensten verwendet. Im salvadorianischen Radio hört man gängige Popmusik aus den USA, Mexiko oder anderen lateinamerikanischen Ländern. Eine kleine Gegenbewegung bildet der Canción (folkloristische Musik), der seine Inspiration aus dem Alltagsgeschehen in El Salvador zieht.

  • Feiertage und Feste

    Karwoche: Die Woche vor Ostern wird mit festlichen Umzügen gefeiert. Am Osterwochenende feiern die Salvadorianer in der Kirche oder am Strand.
    San Salvador Fest, 3.-6. August: wird mit einem Karneval, Feuerwerk, Tanz und Paraden gefeiert
    Unabhängigkeitstag, 15. September
    Weihnachten, 24. und 25. Dezember: die Häuser werden mit Weihnachtsbaum und kunstvollen Krippen geschmückt, die einen ganzen Raum einnehmen können. Die Kinder erhalten am Weihnachtsabend Geschenke.

  • Sport und Freizeit

    Salvadorianer lieben Fußball, die Hauptsportart des Landes. Basketball, Baseball, Tennis und Schwimmen sind weitere Lieblingssportarten. Ein olympisches Schwimm-Trainingscenter befindet sich in San Salvador.

  • Landesübliche Speisen

    Mais und schwarze Bohnen bilden das Hauptnahrungsmittel der meisten Familien. Gerne werden auch papusas (Maiskuchen gefüllt mit Hackfleisch, Bohnen und Gewürzen) gegessen.

    Gebratene Kochbananen
    2 überreife Kochbananen
    1 Jalapeno-Chili, in dünne Ringe geschnitten
    2 EL Butter, evtl. mehr
    ½ Tasse Saure Sahne (Raumtemperatur)

    Kochbananen schälen und in Viertel schneiden, jedes Viertel noch einmal längs teilen. Kochbananen und Chili auf mittlerer Hitze in der Butter anbraten, häufig umrühren. Wenn alles schön gebräunt ist, aus der Pfanne nehmen. Saure Sahne auf die Kochbananen träufeln. Für 4 Personen.

  • Begrüßungen

    Hola (Hallo)
    ¿Cómo estás? (Wie geht es dir?)
    Bien (Gut)
    ¿Qué ondas? (Wie geht’s?)
    Tranquilo (Gut)
    Salu (Tschüss)
    ¡Puchica! (Mensch, klar!)

Fakten zu El Salvador

Bevölkerung6 Millionen
HauptstadtSan Salvador
SpracheSpanisch, Nahua (unter manchen Indios)
ReligionEtwa zwei Drittel der Bevölkerung sind katholisch,
starkes Wachstum evangelischer Freikirchen;
andere

Quellen 2015: The World Factbook, Auswärtiges Amt

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie die Seite weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen die bestmögliche Browser-Erfahrung zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin verwenden, ohne Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder wenn Sie unten auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem zu.

Close