163 Jowen

Jowen

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    Land: Philippinen
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    Alter: 4
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    Geschlecht : Junge
Mein Rufname: Jowen Mein Geburtstag: 28.01.2014 Ich bin ein Junge. Was ich mag: Malen und mit Murmeln spielen Ich lebe mit meinen Eltern, Großeltern und drei Brüdern zusammen. Mein Vater arbeitet als Bauarbeiter.Durch deine Patenschaft werde ich in meiner Persönlichkeit gefördert und kann meine Begabungen entdecken. Und ich höre davon, dass Gott mich liebt. Ich freue mich auf Post von dir, bitte bete auch für mich.
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Compassion in Ghana

Die Arbeit von Compassion in Ghana begann 2005. Heute besuchen dort mehr als
50.000 Kinder über 210 Compassion-Kinderzentren. Compassion arbeitet mit einheimischen
christlichen Gemeinden und Kirchen zusammen, um den Kindern Ghanas zu helfen, ihre Armut
zu überwinden.

  • Geschichte

    Die Geschichte Ghanas vor dem Ende des 15. Jahrhunderts wird hauptsächlich aus mündlichen Überlieferungen über Einwanderungen aus den antiken Königreichen des westlichen Sudan abgeleitet. Später war das Land als die Goldküste bekannt: Der Name deutete auf die großen Goldvorkommen des Gebietes hin – noch heute ist Ghana der zehntgrößte Exporteur von Gold. Mit der Unabhängigkeit 1957 wurde es in Ghana umbenannt, in Anlehnung an das gleichnamige alte Königreich, zu dessen Nachfahren sich die heutigen Bewohner rechnen.

    Den ersten Kontakt zwischen Europa und der Goldküste gab es, als 1470 Portugiesen das Gebiet erreichten und später eine Handelsbasis errichteten. Während der folgenden drei Jahrhunderte kontrollierten noch Engländer, Dänen, Niederländer und Deutsche verschiedene Teile der Küste. 1844 unterzeichneten Fante-Häuptlinge eine Vereinbarung mit den Briten, die zur Grundlage für den späteren Koloniestatus wurde. Bis 1900 führten die Briten eine Serie von Feldzügen gegen die Ashanti durch, deren Königreich sich im Landesinneren befand. 1902 schließlich wurden diese nördlichen Territorien zum Protektorat.

    Das heutige Ghana entstand aus dem Zusammenschluss der britischen Kolonie Goldküste, dem Ashantiland und dem Mandatsgebiet Togoland. Südlich der Sahara war Ghana das erste Land, das seine Unabhängigkeit erlangte – im März 1957. Erster Premierminister wurde der bald über Ghana hinaus populäre Staatsmann Kwame Nkrumah. Später kam es jedoch immer wieder zu Militärputschen: Wechselnde Diktaturen unterdrückten die Bevölkerung und wirtschafteten das Land herunter, bevor in den 90er-Jahren eine Öffnung hin zu mehr politischen Freiheiten und Demokratie begann.

    Ghana heute gilt als ein stabiles Land und Vorbild für politische und wirtschaftliche Reformen in Afrika. Seine Regierung konzentriert sich dabei auf die Bekämpfung der Armut, auf die Modernisierung der Landwirtschaft und die Verbesserung der Regierungsführung. Nach außen setzt Ghana auf gute nachbarliche Beziehungen: So vermittelte es 2003 erfolgreich im Bürgerkrieg in Liberia; Friedenstruppen aus Ghana wurden in der Elfenbeinküste, Sierra Leone und dem Kongo eingesetzt.

  • Bildung

    Der Besuch der Grundschule und Unterstufe ist kostenlos und verpflichtend. Die Unterstützung grundlegender Bildung durch die Regierung ist eindeutig. Artikel 39 der Verfassung schreibt die grundsätzlich kostenlose, verpflichtende und allgemeine Schulbildung fest. Diese Initiative wurde 1996 gestartet und ist eines der ambitioniertesten Bildungsprogramme in Westafrika.

    Seit 1986 beinhaltet der Schulbesuch in Ghana sechs Jahre Grundschule, drei Jahre in der Unterstufe und drei in der Oberstufe. Der erfolgreiche Abschluss der Oberstufe mündet in die Aufnahmeprüfung für Colleges, Polytechnische Oberschulen und Universitäten.
    Es existieren mehr als 500 staatliche weiterführende Schulen in Ghana. Trotzdem bleibt der Zugang zu jeder Ebene der Schulbildung mangels ausreichender Einrichtungen begrenzt.
    Es gibt fünf staatliche und neun private Universitäten in Ghana neben zehn staatlichen polytechnischen Oberschulen. Die polytechnischen Oberschulen bieten berufsbildende Diplomprogramme an. Zusätzlich gibt es etwa 40 Colleges zur Ausbildung von Lehrern und 15 zur Ausbildung von Krankenschwestern.

    Private Hochschulbildung ist eine neue, aber rasante Entwicklung in Ghana. Über 5.000 Studenten sind zurzeit an Studienprogrammen in neun privaten Institutionen eingeschrieben.

  • Religion

    Die ghanaische Verfassung garantiert freie Religionsausübung. Die Regierung respektiert dieses Recht und bemüht sich, es auf allen Ebenen zu schützen. Sie erkennt christliche, muslimische und säkulare Feiertage im Kalenderjahr an.

    Regierungsangestellte, auch der Präsident, müssen einen Eid ablegen, bevor sie ihr Amt antreten. Dieser kann religiöser oder säkularer Natur sein. Die Regierung unternimmt viele Schritte, um interreligiöses Verständnis zu fördern. Bei Regierungstreffen und –empfängen gibt es gewöhnlich überkonfessionelle Fürbitten, die von Führern verschiedener Glaubensrichtungen geleitet werden.

  • Kunst und Musik

    In Ghana gibt es handgewebte bunte Stoffe, die Kente genannt werden. Sie werden von Häuptlingen und anderen hochgestellten Persönlichkeiten zu wichtigen und besonderen Anlässen getragen.

    Volksmusik und Popmusik sind in Ghana beliebt. Der sogenannte Highlife, ein Tanz mit einem kraftvollen, synkopischen Takt, ist ebenfalls beliebt. Als Instrumente werden Trommeln, Trompeten, Flöten und andere Perkussionsinstrumente gespielt.

  • Feiertage und Feste

    Eid-Al-Adha: Das muslimische Opferfest
    Unabhängigkeitstag: 6. März
    Karfreitag: März oder April
    May Day: 1. Mai
    Tag der Afrikanischen Union: 25. Mai
    Tag der Republik: 1. Juli
    Eid-Al-Fitr: Das Abschlussfest des muslimischen Fastenmonats Ramadan
    Bauerntag: 3. Dezember
    Weihnachten: 25. Dezember; Kinder ziehen von Haus zu Haus und singen Lieder mit Inhalten aus der lokalen Folklore

    Es gibt so viele Feste wie Volksgruppen in Ghana. Einige der wichtigsten sind:

    Rehjagdfest: Dieses Fest wird vom Volk der Winneba im südlichen Teil des Landes gefeiert. Lokale Trupps von Kriegern jagen in den Wäldern und der erste, der ein lebendes Reh zurückbringt, ist der Sieger. Es folgt eine Zeit des Fastens für die gesamte Gemeinschaft. Der Glaube besagt, dass das Fangen des Tieres Glück und eine Fülle an Lebensmitteln für die Menschen in dem Gebiet bringt.

    Homowo: Ein anderes Fest des Ga-Volkes findet im südlichen Teil des Landes statt. Homowo bedeutet übertragen “Vor Hunger schreien”. Es wird zeitnah nach der knappen Anbausaison und zu Beginn der Ernte gefeiert. Während dieser Zeit essen die Ghanaer gewöhnlich Maismehl mit Palmennusssuppe und Fisch.

  • Sport und Freizeit

    Fußball ist der Lieblingssport der meisten Ghanaer. Ghanaische Profis spielen mittlerweile in vielen europäischen Ligen und die Nationalelf des Landes nahm an der Fußball-WM 2010 in Südafrika teil.
    Volleyball, Basketball, Tennis, ludo ("Mensch ärgere Dich nicht!"), Golf und Handball sind ebenfalls beliebt.



  • Landesübliche Speisen

    Fufu: Maniok und Kochbananen zusammen zerstoßen in einer klebrigen Paste. Es wird zu Suppe gegessen.
    Kenkey: Vergorener Maisteig, gekocht in Kochbananen- oder Bananenblättern. Es wird mit Suppe oder Soße gegessen.
    Red: Frittierte reife Kochbananen, die mit Bohnensoße gegessen werden.

    Hähnchen mit Chili
    Dieses traditionelle ghanaische Rezept wird typischerweise mit Süßkartoffeln und Früchten wie Papayas oder Mangos serviert:

    3 oder 4 grüne Chilis
    1 ganzes Hähnchen (ca. 3 Pfund schwer), in 8 Stücke zerteilt
    3 Esslöffel Butter
    1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
    1 Tasse Hühnerbrühe
    1/2 TL Muskatnuss
    Salz und Pfeffer nach Geschmack

    Hähnchen in geschmolzener Butter anbräunen. Die Zwiebelringe zugeben und kurz mitbraten.
    Brühe, Muskatnuss, Salz, Pfeffer und Chilis zugeben und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und für 35 Minuten köcheln lassen oder bis das Hähnchen vollständig gekocht ist.

  • Begrüßungen

    Akwaaba (Willkommen)
    Medasse (Danke)
    Wo ho te sen? (Wie geht's?)
    Maakye (Guten Morgen)
    Maaha (Guten Tag)
    Maadwo (Guten Abend)

Fakten zu Ghana

Bevölkerung26 Millionen
HauptstadtAccra
SpracheTwi, Fante, Ewe und Haussa, dazu 40 weitere Sprachen und Dialekte
Amtssprache: Englisch
ReligionChristen 69% (viele evangelische Freikirchen)
Muslime 16%
Einheimische Religionen

Quellen 2015: The World Factbook, Auswärtiges Amt

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