146 Wahyu

Wahyu

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    Land: Indonesien
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    Alter: 7
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    Geschlecht : Mädchen
Mein Rufname: Risa Mein Geburtstag: 01.11.2010 Ich bin ein Mädchen und gehe in die Grundschule. Was ich mag: Lesen und Rad fahren Ich lebe mit meinen Eltern zusammen, Geschwister habe ich keine.Durch deine Patenschaft werde ich in meiner Persönlichkeit gefördert und kann meine Begabungen entdecken. Und ich höre davon, dass Gott mich liebt. Ich freue mich auf Post von dir, bitte bete auch für mich.
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Compassion in Haiti

Compassion begann 1968 seine Arbeit in Haiti. Heute besuchen dort mehr als 78.000
Kinder über 270 Compassion-Kinderzentren. Compassion arbeitet mit einheimischen
christlichen Gemeinden und Kirchen zusammen, um den Kindern Haitis zu helfen,
ihre Armut zu überwinden.

  • Geschichte

    Haiti ist ein Land mit einer langen Leidensgeschichte. Sie begann 1492, als Kolumbus auf der Insel landete, die später Hispaniola heißen sollte. Die Spanier brachten afrikanische Sklaven hierher, um sie auf den Zuckerrohrplantagen der Insel schuften zu lassen. Auf die Spanier folgten die Franzosen. Im Zuge der Französischen Revolution erhob sich die schwarze Bevölkerung gegen die Kolonialherren. 1804 wurde Haiti unabhängig - die erste von Schwarzen geführte Republik der Welt.

    Doch das Land kam nicht zur Ruhe, ein Diktator folgte dem anderen. Besonders zu leiden hatten die Menschen unter der Herrschaft des Duvalier-Clans: François „Papa Doc“ Duvalier errichtete mit seiner Privatarmee „Tontons Macoutes“ eine fast dreißigjährige Schreckensherrschaft, die erst 1986 endete, als sein Sohn ins Exil ging. Hoffnungsträger wie der katholische Priester Jean-Bertrand Aristide erwiesen sich als Enttäuschung, der politische Zerfall Haitis ging weiter. Nach gewalttätigen Unruhen in 2004 kamen 7000 Blauhelm-Soldaten und über 2000 Polizisten unter der UN-Friedensmission MINUSTAH ins Land, um für Stabilität zu sorgen. Der frühere US-Präsident Bill Clinton wurde 2009 zum UN-Sonderbotschafter für Haiti ernannt.

    Haiti war bereits jetzt das ärmste Land der westlichen Welt und galt vielen als ein „gescheiterter Staat“, ähnlich wie Somalia und Afghanistan. Dann geschah am 12. Januar 2010 ein Erdbeben, das sich als eine der schlimmsten Katastrophen unserer Zeit erweisen sollte. Haitis Hauptstadt Port-au-Prince, von Beobachtern als "gigantischer Slum" bezeichnet, wurde völlig zerstört. Etwa 300.000 Menschen verloren ihr Leben, eine ähnlich große Zahl wurde verletzt. Über eine Million Menschen wurden obdachlos.

    Vier Jahre nach dem Erdbeben geschieht der Wiederaufbau weiterhin eher langsam. Arbeitsplätze fehlen überall, die den Menschen ein nötiges Auskommen geben könnten. Seit 2011 regiert der Sänger Michel Joseph Martelly als Staatspräsident, der sich bemüht, den Wiederaufbau voranzubringen.
    Zur Not der Menschen kam der Ausbruch der Cholera 2010, auch sie droht weiterhin als Gefahr, ebenso wie die jährlich wiederkehrenden Hurrikans. Haiti sieht einer ungewissen Zukunft entgegen.

  • Bildung

    Das Schuljahr in Haiti dauert von September bis Juni. Der Grundschulbesuch ist verpflichtend, aber die Familien müssen Schulgeld zahlen. Die meisten Kinder können aus familiären und finanziellen Gründen keine weiterführende Schule besuchen – denn die Mehrheit der Menschen Haitis ist bitterarm.

    Eine gute Ausbildung wird in Haiti jedoch als Voraussetzung für eine bessere Arbeitsstelle, sozialen Status und andere Privilegien angesehen. Das lässt sich auch sprachlich erkennen: Ungebildete Einwohner Haitis sprechen nur Kreolisch, gebildete sprechen auch Französisch, doch Französisch wird vorgezogen und ist in wirtschaftlichen Kreisen unerlässlich. Zwischen der Kreolisch sprechenden schwarzen Mehrheit und der französischsprachigen Elite bestehen enorme Unterschiede: Ein Prozent von den Letzteren besitzt fast die Hälfte des Reichtums Haitis.

    Eine Besonderheit in Haiti ist, dass alle Kinder in einem Compassion-Projekt auch im Projekt in die Schule gehen, mangels angemessener öffentlicher Schulen in der Nähe.
    Die Kinder haben als die Schwächsten der Gesellschaft kaum Perspektiven. Besonders erschütternd ist das Schicksal der sogenannten Restaveks: Es sind Kinder, die von ihren verarmten Familien in die Städte geschickt werden, in der Hoffnung, dort bei wohlhabenden Familien etwas Geld verdienen zu können. Was sie jedoch erwartet sind Gewalt und Missbrauch - ein Leben in der Sklaverei. Compassion schätzt ihre Zahl auf zwischen 250.000 bis 300.000 Kinder. Um etwas gegen dieses Übel zu tun, hat Compassion zusammen mit anderen Hilfswerken und den Behörden eine Kampagne gestartet, um ein Umdenken in der Gesellschaft anzustoßen.

  • Religion

    Die Verfassung von 1987 garantiert Religionsfreiheit. Registrierte Kirchen müssen keine Steuern zahlen, ausländische Missionare können mit Touristenvisa einreisen.
    Nur 15 Prozent aller Schulen sind öffentlich. In einigen arbeiten katholische Geistliche als Lehrer oder auch in der Verwaltung. Kirchlich betriebene Schulen und Krankenhäuser stehen unter staatlicher Aufsicht.

    Der Staat greift nicht in die Arbeit religiöser Radiosender oder anderer religiöser Medien ein. Neben vielen Radiostationen, die zumeist von protestantischen Gruppen betrieben werden, senden auch gewerbliche Programme religiöse Inhalte.

     

  • Kunst und Musik

    Haitianer stellen wunderschöne Kunstwerke aus gefundenen Objekten her, wie z.B. alten Dosen, aus welchen sie Vogelszenen, Blumen oder andere Gegenstände herausschneiden. Holzschnitzereien, Malereien, Tanz und Geschichtenerzählen sind ebenfalls beliebt.

    Die haitianische Musik ist vom französischen kolonialen Erbe und der von den Sklaven ins Land gebrachten afrikanischen Kultur geprägt. Dazu kommt der kulturelle Austausch mit den Nachbarn aus der Dominikanischen Republik.
    Auch der amerikanische Jazz hat Haiti beeinflusst: 1937 erlebte das Land seine erste Musikaufnahme, als Jazz zu nichtkommerziellen Zwecken aufgenommen wurde.
    Der Nationaltanz Haitis ist der Meringue (ähnlich wie in der Dominikanischen Republik).

  • Feiertage und Feste

    Unabhängigkeitstag: 1. Januar. Danksagungen und Abendmessen finden statt, eine Zeit, in der Freunde und die Familie besucht werden. Es gibt traditionell Kürbissuppe, um das Ende der Sklaverei zu feiern.
    Karfreitag: 13. April
    Weihnachten: 25. Dezember. Die Häuser werden frisch gestrichen und auch Baumstämme weiß getüncht. Die Familien gehen zum Gottesdienst und feiern bei einem Mitternachtsessen, während die Kinder im Mondlicht spielen.

  • Sport und Freizeit

    Fußball wird das ganze Jahr über gespielt. Jungen nutzen alles, was rund oder oval ist als Fußball. Haiti nahm bisher erst einmal an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil: 1974 in Deutschland.

    Drachen steigen lassen ist besonders an Ostern beliebt.

  • Landesübliche Speisen

    Haitianer essen Reis, Bohnen, Mais und Bananen. Kaffee ist ein beliebtes Getränk.

    Kürbissuppe
    ½ Pfund gepökeltes Schweinefleisch (zerhackt)
    etwa 2 Liter Wasser
    1 TL Thymian
    1 Lorbeerblatt
    1 TL Salz
    1 Pfund Kürbis (geraspelt)
    1 TL Pfeffer
    ½ TL Muskatnuss

    Das Schweinefleisch ca. 30 Minuten im Wasser mit Thymian und Lorbeerblatt kochen lassen, Kürbis, Salz und Pfeffer zugeben und weitere 15-20 Minuten kochen, dann passieren. Muskatnuss zugeben, nochmal erwärmen und dann servieren. Für 6 Personen.

  • Begrüßungen

    Französisch
    Bonjour (Hallo)
    Comment-allez vous? (Wie geht es Ihnen?)
    Je m'appelle ... (Ich heiße ...)

    Kreolisch
    Bonjou (Hallo)
    Kòman ou ye? (Wie geht es Ihnen?)
    Mwen rele ... (Ich heiße ...)

Fakten zu Haiti

Bevölkerung10 Millionen
HauptstadtPort-au-Prince
SpracheKreolisch, Französisch
ReligionKatholisch 80%
Evangelisch 16%
Sonstige 4%
Voodoo-Kult ist weit verbreitet

Quellen 2015: The World Factbook, Auswärtiges Amt

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