Einsatz für soziale Gerechtigkeit 

„Nach Jahren beim Militär, die von Disziplin, Struktur und Befehlsgehorsam geprägt waren, spürte ich, wie etwas ganz anderes in mir aufstieg. Kinder liefen barfuß an mir vorbei. Ihr Lachen hallte von den Hügeln wider. Ich spürte, wie Gott mein Herz berührte: ‚Dies ist der Ort, an den ich dich stelle. Diene ihnen‘“, erzählt Pastor Eddan rückblickend. Heute arbeitet er in einer ländlichen, von Armut geprägten Region in Honduras. 

Einsatz für soziale Gerechtigkeit 

„Nach Jahren beim Militär, die von Disziplin, Struktur und Befehlsgehorsam geprägt waren, spürte ich, wie etwas ganz anderes in mir aufstieg. Kinder liefen barfuß an mir vorbei. Ihr Lachen hallte von den Hügeln wider. Ich spürte, wie Gott mein Herz berührte: ‚Dies ist der Ort, an den ich dich stelle. Diene ihnen‘“, erzählt Pastor Eddan rückblickend. Heute arbeitet er in einer ländlichen, von Armut geprägten Region in Honduras. 

Einsatz für soziale Gerechtigkeit 

„Nach Jahren beim Militär, die von Disziplin, Struktur und Befehlsgehorsam geprägt waren, spürte ich, wie etwas ganz anderes in mir aufstieg. Kinder liefen barfuß an mir vorbei. Ihr Lachen hallte von den Hügeln wider. Ich spürte, wie Gott mein Herz berührte: ‚Dies ist der Ort, an den ich dich stelle. Diene ihnen‘“, erzählt Pastor Eddan rückblickend. Heute arbeitet er in einer ländlichen, von Armut geprägten Region in Honduras. 

Eigentlich hätten alle Menschen eine faire Chance. Doch die Realität ist, dass die Welt kein gerechter Ort ist. Soziale Gerechtigkeit bedeutet konkret, dass Chancen und Ressourcen in einer Gesellschaft gerecht verteilt sind. Die Herkunft, der Wohnort oder das Einkommen der Eltern sollten nicht darüber entscheiden, wie der Lebensweg eines Kindes aussieht. Genau dafür setzt sich Pastor Eddan mit seinem Team seit vielen Jahren ein.  

Was ist soziale Gerechtigkeit?

Soziale Gerechtigkeit zeigt sich daran, ob Menschen Zugang zu Schulbildung, Ausbildung oder Arbeit haben. Wenn die Rahmenbedingungen vorhanden sind, hat jeder Mensch die Möglichkeit, sein Potenzial zu entfalten.   

Fakt ist: Das Leben sieht für viele Menschen ganz anders aus. In zahlreichen Regionen wächst die Ungerechtigkeit weiter. Weltweit sind rund 2,3 Milliarden Menschen von moderater oder schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen.1 Für Familien bedeutet das, oft unmögliche Entscheidungen zu treffen: Soll das Kind in die Schule gehen oder soll das Geld für eine Mahlzeit verwendet werden? Soll die Miete gezahlt oder Medikamente gekauft werden?  

Der Alltag von Millionen Kindern ist von Unsicherheit geprägt. Viele wachsen von Geburt an unter Bedingungen auf, die ihnen keine fairen Chancen bieten. Soziale Gerechtigkeit bedeutet: Schutz vor Gewalt, Zugang zu Ernährung, Würde und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu haben. Soziale Gerechtigkeit beginnt dort, wo Menschen Verantwortung für ihre Nachbarschaft übernehmen, wie Pastor Eddan und das Compassion-Kinderzentrum in Honduras es tun. 

Pastor Eddans Einsatz

In einer ländlichen Gegend in Honduras setzt er sich gemeinsam mit einem Team dafür ein, dass Familien in Armut Zukunftsaussichten entwickeln und besser für ihre Kinder sorgen können. In seinem langjährigen Dienst hat er so einiges gelernt.   

2007 eröffnete ein Compassion-Kinderzentrum, das an seine Kirche angeschlossen ist. Schnell wurde ihm bewusst, dass er über die Kirchenmauern blicken musste, um Veränderung in seiner Nachbarschaft zu bewirken. Denn in seiner Nachbarschaft waren viele in der Alkoholabhängigkeit gefangen, erschöpft von der Armut und den langen Arbeitstagen auf dem Feld.  

Einsatz für soziale Gerechtigkeit in Honduras, Pastor steht vor Bananenstauden, Compassion Deutschland

„Ich wollte in der Nachbarschaft Präsenz zeigen“, erklärt Pastor Eddan. „Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kinderzentrums besuchten die Familien zu Hause, begleitet von einem der Kirchenleiter. Während die Mitarbeiter mit den Kindern über verschiedene Dinge sprachen, sprachen die Kirchenleiter mit den Eltern und ermutigten sie.“  

Lektion 1: Veränderung beginnt nicht auf der Kanzel, sondern an Orten, an denen Menschen sich gesehen fühlen. 

Sag „Ja“ zu Herausforderungen 

Etwa 20 Minuten von dem Ort entfernt, an dem Pastor Eddan und sein Team tätig sind, standen zwei Compassion-Kinderzentren kurz vor der Schließung. Fast 200 Kinder hätten auf einen Ort verzichten müssen, an dem sie spielen, lernen und lachen konnten. Seine Sorge: Mit der Schließung würden diese Kinder wieder an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. 

„Ich versammelte das ganze Team“, erzählt Pastor Eddan. „Wir setzten uns zusammen, um abzuwägen: ‚Ja‘ zu langen Fahrten auf kurvigen Bergstraßen, ‚Ja‘ zur Ausweitung unseres Wirkungsbereichs trotz begrenzter Kapazitäten und ‚Ja‘ zum Dienst mit Gottes Herz. Wir alle nahmen die Herausforderung an.“ Zusammen unterstützen sie nun mehr als 380 Kinder und Jugendliche. Sie hielten nicht nur ein Programm am Laufen, sondern gaben ihnen Perspektive zurück. 

Lektion 2: Wer Verantwortung übernimmt, wählt nicht den bequemsten Weg, sondern den notwendigen. 

Du trägst die Last nicht allein 

Über die schwierigen Zeiten in seinem Dienst, spricht Pastor Eddan ganz offen: Alkoholmissbrauch in Familien, Streit und Kinder, die bei lauten Stimmen zusammenzucken. Oft kam Eddan abends nach Besuchen bei Familien nach Hause, roch nach Rauch von provisorischen Öfen und hatte oft mehr Fragen als Antworten.  

„Es war der stille und beständige Glaube, der mich auf dem Boden hielt. Ich erinnerte mich oft an die Worte Jesu an Petrus: ‚Aber ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht wanke‘“, betont Pastor Eddan.  

Er hätte die Klarheit verloren, wenn Eltern seine Unterstützung ablehnten, hätte er seinen Glauben nicht gehabt. Besonders schwer fiel es ihm, wenn er sah, dass Gang-Symbole in Häuser geritzt waren oder der Schmerz eines Kindes zu tief schien, um ihn zu erreichen. Sein Glaube war ihm Trost und Kompass zugleich und er wusste, dass Gott ihn hierher gerufen hat. 

Lektion 3: Glaube ist nicht nur das, worauf sie sich stützen, wenn es schwierig wird. Er motiviert zum langfristigen Einsatz für Gerechtigkeit. 

Einsatz für soziale Gerechtigkeit in Honduras, Pastor erklärt im Zentrum, Compassion Deutschland

Investiere in Menschen, nicht in Programme 

Eine der schönsten Erfahrungen aus Eddans Zeit als Pastor: Kinder rennen auf dem Kirchengelände herum und tragen Kronen aus Bastelpapier. Eltern kommen unter Mangobäumen für Schulungen zusammen. Kirchenmitglieder singen nun gemeinsam mit den Kindern und fördern sie im Glauben.  

„Von Anfang an war ich überzeugt: Wenn wir Kinder aus dem Patenschaftsprogramm zu Hause besuchen, können wir die ganze Familie erreichen. Diese Überzeugung hat die ganze Kirche verändert. Jeder Hausbesuch wurde zu gelebtem Dienst. Und jeder Entwicklungsschritt eines Kindes wurde von der ganzen Kirche gefeiert“, sagte er. 

Der Einsatz zeigte Wirkung. Viele Familien kamen zur Kirche, weil ihre Kinder fröhlich nach ihrem Tag im Kinderzentrum nach Hause zurückkehrten. Dies geschieht, wenn der Fokus auf den Menschen liegt und nicht auf einem Programm.  

Lektion 4: Wenn wir Menschen befähigen und stärken, werden sie selbst zu Hoffnungsträgern an ihren Wohnorten. 

Sieh jedes Kind als zukünftige Leiter, ungeachtet ihrer jetzigen Lebensumstände 

Pastor Eddan erinnert sich an ein ehemaliges Patenkind, das den Mord an seinem Vater miterlebt hat und von Rache sprach. Nach Jahren der Fürsorge und der Unterstützung des Kinderzentrums und der Kirche, ist er jetzt selbst Leiter in einer Kirche.  

Das ist nur eine von vielen Geschichten, von denen Pastor Eddan berichten kann. Er sagt oft, dass sie die Leiter von Morgen unterstützen und begleiten. Der Schlüssel liegt darin, an Kinder und Jugendliche zu glauben, und sie dabei zu unterstützen, dass sie ihr Potenzial entdecken und entfalten können. 

Lektion 5: Gute Leiter, leiten nicht nur andere an, sie kultivieren Potenzial.  

Einsatz für soziale Gerechtigkeit in Honduras, Pastor winkt mit Kids aus Kinderzentrum in die Kamera, Compassion Deutschland

Praktisch, menschlich, nachhaltig 

Es war kein perfektes Klassenzimmer oder ein superschöner Kirchenraum, in dem Pastor Eddan seine Fähigkeit zu leiten entwickelt hat. Es geschah unter Blechdächern, in beengten Küchen oder entlang der Bergstraße. Sein Leben zeigt: Mut, Glaube, Teamarbeit und eine Vision für Kinder können ganze Nachbarschaften verändern. Alles begann mit einem Flüstern auf einer staubigen Straße: „Diene ihnen. Das sind meine Kinder.“ 

Pastor Eddan ist ein Beispiel für den Einsatz sozialer Gerechtigkeit. Sein Team und er tragen dazu bei, dass Kinder und Familien in Armut eine Chance auf ein besseres Leben erhalten. Sie engagieren sich dort, wo gesellschaftliche Ungleichheit und Armut den Alltag der Menschen bestimmen. Seine Kirche unterstützt gemeinsam mit Compassion Kinder beim Zugang zu Bildung, unabhängig davon, wie schwierig und herausfordernd die Lebensumstände sind. Sie stärken die Gemeinschaft und den Zusammenhalt durch Hausbesuche und das Einbeziehen der Kirchenmitglieder. Und er investiert sich in Menschen, nicht in Programme.  

Kurz gesagt: Pastor Eddan lebt soziale Gerechtigkeit, indem er sich praktisch, menschlich und nachhaltig dafür stark macht, dass Kinder und ihre Familien faire Chancen erhalten und sie für Teilhabe sorgen.   

  

Mit deiner Unterstützung können Pastoren und Mitarbeitende der lokalen Compassion-Partnerkirchen Kinder und Jugendliche ganzheitlich fördern. 

Eigentlich hätten alle Menschen eine faire Chance. Doch die Realität ist, dass die Welt kein gerechter Ort ist. Soziale Gerechtigkeit bedeutet konkret, dass Chancen und Ressourcen in einer Gesellschaft gerecht verteilt sind. Die Herkunft, der Wohnort oder das Einkommen der Eltern sollten nicht darüber entscheiden, wie der Lebensweg eines Kindes aussieht. Genau dafür setzt sich Pastor Eddan mit seinem Team seit vielen Jahren ein.  

Was ist soziale Gerechtigkeit?

Soziale Gerechtigkeit zeigt sich daran, ob Menschen Zugang zu Schulbildung, Ausbildung oder Arbeit haben. Wenn die Rahmenbedingungen vorhanden sind, hat jeder Mensch die Möglichkeit, sein Potenzial zu entfalten.   

Fakt ist: Das Leben sieht für viele Menschen ganz anders aus. In zahlreichen Regionen wächst die Ungerechtigkeit weiter. Weltweit sind rund 2,3 Milliarden Menschen von moderater oder schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen.1 Für Familien bedeutet das, oft unmögliche Entscheidungen zu treffen: Soll das Kind in die Schule gehen oder soll das Geld für eine Mahlzeit verwendet werden? Soll die Miete gezahlt oder Medikamente gekauft werden?  

Der Alltag von Millionen Kindern ist von Unsicherheit geprägt. Viele wachsen von Geburt an unter Bedingungen auf, die ihnen keine fairen Chancen bieten. Soziale Gerechtigkeit bedeutet: Schutz vor Gewalt, Zugang zu Ernährung, Würde und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu haben. Soziale Gerechtigkeit beginnt dort, wo Menschen Verantwortung für ihre Nachbarschaft übernehmen, wie Pastor Eddan und das Compassion-Kinderzentrum in Honduras es tun. 

Pastor Eddans Einsatz

In einer ländlichen Gegend in Honduras setzt er sich gemeinsam mit einem Team dafür ein, dass Familien in Armut Zukunftsaussichten entwickeln und besser für ihre Kinder sorgen können. In seinem langjährigen Dienst hat er so einiges gelernt.   

2007 eröffnete ein Compassion-Kinderzentrum, das an seine Kirche angeschlossen ist. Schnell wurde ihm bewusst, dass er über die Kirchenmauern blicken musste, um Veränderung in seiner Nachbarschaft zu bewirken. Denn in seiner Nachbarschaft waren viele in der Alkoholabhängigkeit gefangen, erschöpft von der Armut und den langen Arbeitstagen auf dem Feld.  

Einsatz für soziale Gerechtigkeit in Honduras, Pastor steht vor Bananenstauden, Compassion Deutschland

„Ich wollte in der Nachbarschaft Präsenz zeigen“, erklärt Pastor Eddan. „Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kinderzentrums besuchten die Familien zu Hause, begleitet von einem der Kirchenleiter. Während die Mitarbeiter mit den Kindern über verschiedene Dinge sprachen, sprachen die Kirchenleiter mit den Eltern und ermutigten sie.“  

Lektion 1: Veränderung beginnt nicht auf der Kanzel, sondern an Orten, an denen Menschen sich gesehen fühlen. 

Sag „Ja“ zu Herausforderungen 

Etwa 20 Minuten von dem Ort entfernt, an dem Pastor Eddan und sein Team tätig sind, standen zwei Compassion-Kinderzentren kurz vor der Schließung. Fast 200 Kinder hätten auf einen Ort verzichten müssen, an dem sie spielen, lernen und lachen konnten. Seine Sorge: Mit der Schließung würden diese Kinder wieder an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. 

„Ich versammelte das ganze Team“, erzählt Pastor Eddan. „Wir setzten uns zusammen, um abzuwägen: ‚Ja‘ zu langen Fahrten auf kurvigen Bergstraßen, ‚Ja‘ zur Ausweitung unseres Wirkungsbereichs trotz begrenzter Kapazitäten und ‚Ja‘ zum Dienst mit Gottes Herz. Wir alle nahmen die Herausforderung an.“ Zusammen unterstützen sie nun mehr als 380 Kinder und Jugendliche. Sie hielten nicht nur ein Programm am Laufen, sondern gaben ihnen Perspektive zurück. 

Lektion 2: Wer Verantwortung übernimmt, wählt nicht den bequemsten Weg, sondern den notwendigen. 

Du trägst die Last nicht allein 

Über die schwierigen Zeiten in seinem Dienst, spricht Pastor Eddan ganz offen: Alkoholmissbrauch in Familien, Streit und Kinder, die bei lauten Stimmen zusammenzucken. Oft kam Eddan abends nach Besuchen bei Familien nach Hause, roch nach Rauch von provisorischen Öfen und hatte oft mehr Fragen als Antworten.  

„Es war der stille und beständige Glaube, der mich auf dem Boden hielt. Ich erinnerte mich oft an die Worte Jesu an Petrus: ‚Aber ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht wanke‘“, betont Pastor Eddan.  

Er hätte die Klarheit verloren, wenn Eltern seine Unterstützung ablehnten, hätte er seinen Glauben nicht gehabt. Besonders schwer fiel es ihm, wenn er sah, dass Gang-Symbole in Häuser geritzt waren oder der Schmerz eines Kindes zu tief schien, um ihn zu erreichen. Sein Glaube war ihm Trost und Kompass zugleich und er wusste, dass Gott ihn hierher gerufen hat. 

Lektion 3: Glaube ist nicht nur das, worauf sie sich stützen, wenn es schwierig wird. Er motiviert zum langfristigen Einsatz für Gerechtigkeit. 

Einsatz für soziale Gerechtigkeit in Honduras, Pastor erklärt im Zentrum, Compassion Deutschland

Investiere in Menschen, nicht in Programme 

Eine der schönsten Erfahrungen aus Eddans Zeit als Pastor: Kinder rennen auf dem Kirchengelände herum und tragen Kronen aus Bastelpapier. Eltern kommen unter Mangobäumen für Schulungen zusammen. Kirchenmitglieder singen nun gemeinsam mit den Kindern und fördern sie im Glauben.  

„Von Anfang an war ich überzeugt: Wenn wir Kinder aus dem Patenschaftsprogramm zu Hause besuchen, können wir die ganze Familie erreichen. Diese Überzeugung hat die ganze Kirche verändert. Jeder Hausbesuch wurde zu gelebtem Dienst. Und jeder Entwicklungsschritt eines Kindes wurde von der ganzen Kirche gefeiert“, sagte er. 

Der Einsatz zeigte Wirkung. Viele Familien kamen zur Kirche, weil ihre Kinder fröhlich nach ihrem Tag im Kinderzentrum nach Hause zurückkehrten. Dies geschieht, wenn der Fokus auf den Menschen liegt und nicht auf einem Programm.  

Lektion 4: Wenn wir Menschen befähigen und stärken, werden sie selbst zu Hoffnungsträgern an ihren Wohnorten. 

Sieh jedes Kind als zukünftige Leiter, ungeachtet ihrer jetzigen Lebensumstände 

Pastor Eddan erinnert sich an ein ehemaliges Patenkind, das den Mord an seinem Vater miterlebt hat und von Rache sprach. Nach Jahren der Fürsorge und der Unterstützung des Kinderzentrums und der Kirche, ist er jetzt selbst Leiter in einer Kirche.  

Das ist nur eine von vielen Geschichten, von denen Pastor Eddan berichten kann. Er sagt oft, dass sie die Leiter von Morgen unterstützen und begleiten. Der Schlüssel liegt darin, an Kinder und Jugendliche zu glauben, und sie dabei zu unterstützen, dass sie ihr Potenzial entdecken und entfalten können. 

Lektion 5: Gute Leiter, leiten nicht nur andere an, sie kultivieren Potenzial.  

Einsatz für soziale Gerechtigkeit in Honduras, Pastor winkt mit Kids aus Kinderzentrum in die Kamera, Compassion Deutschland

Praktisch, menschlich, nachhaltig 

Es war kein perfektes Klassenzimmer oder ein superschöner Kirchenraum, in dem Pastor Eddan seine Fähigkeit zu leiten entwickelt hat. Es geschah unter Blechdächern, in beengten Küchen oder entlang der Bergstraße. Sein Leben zeigt: Mut, Glaube, Teamarbeit und eine Vision für Kinder können ganze Nachbarschaften verändern. Alles begann mit einem Flüstern auf einer staubigen Straße: „Diene ihnen. Das sind meine Kinder.“ 

Pastor Eddan ist ein Beispiel für den Einsatz sozialer Gerechtigkeit. Sein Team und er tragen dazu bei, dass Kinder und Familien in Armut eine Chance auf ein besseres Leben erhalten. Sie engagieren sich dort, wo gesellschaftliche Ungleichheit und Armut den Alltag der Menschen bestimmen. Seine Kirche unterstützt gemeinsam mit Compassion Kinder beim Zugang zu Bildung, unabhängig davon, wie schwierig und herausfordernd die Lebensumstände sind. Sie stärken die Gemeinschaft und den Zusammenhalt durch Hausbesuche und das Einbeziehen der Kirchenmitglieder. Und er investiert sich in Menschen, nicht in Programme.  

Kurz gesagt: Pastor Eddan lebt soziale Gerechtigkeit, indem er sich praktisch, menschlich und nachhaltig dafür stark macht, dass Kinder und ihre Familien faire Chancen erhalten und sie für Teilhabe sorgen.   

  

Mit deiner Unterstützung können Pastoren und Mitarbeitende der lokalen Compassion-Partnerkirchen Kinder und Jugendliche ganzheitlich fördern.