FAQ – häufig gestellte Fragen

FAQ – häufig gestellte Fragen

Patenschaft

Die Mitarbeiter des Compassion-Kinderzentrums einer Partnerkirche wählen die bedürftigsten Kinder ihrer Umgebung aus, etwa ihres Dorfes oder Stadtteils. Sie kennen die Menschen an ihrem Ort am besten, sind mit ihren Lebensumständen vertraut und sprechen ihre Sprache.

Die Armut der Familie ist dabei das entscheidende Kriterium – nicht der Glaube, das Geschlecht des Kindes oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe. Dazu besuchen die Mitarbeiter die Familie des Kindes und führen mit ihr gezielt ein Gespräch, um mehr über ihre Lebenssituation zu erfahren.

Die Kinder werden nur mit Zustimmung ihrer Eltern eingeladen, die Kinderzentren zu besuchen. Die Zentren sind kein Heim oder Internat. Das heißt, die Kinder gehen dort jede Woche für einige Stunden ins Programm – abhängig vom Alter, Schulbesuch und den Gegebenheiten vor Ort – und gehen danach wieder nach Hause.

Compassion ist es wichtig, die Würde der Kinder zu achten. Wenn wir von unseren Kindern in Deutschland Fotos machen, möchten wir doch auch, dass sie möglichst gut darauf aussehen! Das gleiche gilt für die Kinder, die für das Patenschaftsprogramm ausgesucht werden: Ihre Eltern versuchen sie hübsch zu machen für die Aufnahme, die am Tag der Registrierung im Kinderzentrum gemacht wird.

Manchmal nutzen die Kinder auch Kleidung, die vom Zentrum zur Verfügung gestellt wurde, um ansprechend auszusehen. Andererseits lassen sich aber auch die Lebensumstände der Kinder nicht völlig verbergen. Denn ihre Armut soll auch nicht kaschiert werden, um ein Bild zu zeigen, das nicht ihrer Wirklichkeit entspricht.

Die Erwachsenen, die du auf manchen Kinderfotos siehst, sind in der Regel die Mütter, Väter oder Verwandte, die das Kind am Tag seiner Aufnahme ins Zentrum begleitet haben.

Ein klares Nein! Die Armut der Familie des Kindes ist das entscheidende Kriterium für Hilfe, nicht ihr Glaube. Die Unterstützung durch eine Patenschaft ist also in keiner Weise davon abhängig, ob ein Kind Christ ist. Das Patenkind wird auch nicht dazu gedrängt, den christlichen Glauben anzunehmen.

Die Kinder im Patenschaftsprogramm von Compassion haben verschiedene ethnische und religiöse Hintergründe. Eltern, die aus keinem christlichen Hintergrund kommen, wissen aber über die christliche Ausrichtung des Kinderzentrums Bescheid und haben dieser zugestimmt. Auch ist in allen Ländern, in denen wir arbeiten, bekannt, dass Compassion ein christliches Hilfswerk ist.

Ja, das bist du! Das Kind, das du unterstützt, hat nur einen einzigen Paten – und das bist du! Denn bei einer Compassion-Patenschaft ist uns der Eins-zu-Eins-Kontakt äußerst wichtig. Dennoch kannst du aber auch eine Patenschaft gemeinsam mit anderen übernehmen: mit deiner Familie oder Freunden, mit dem Hauskreis oder der Gemeinde, als Jugendgruppe oder Schulklasse. In diesem Fall bitten wir darum, dass eine Person als Ansprechperson fürs Patenkind festgelegt wird. Ob allein oder als Gruppe: Deine und eure Unterstützung und Gebete, Briefe und Fotos sind so wichtig! Denn es gibt nur dich und euch in diesem besonderen Kontakt.

Compassion möchte so viele Kinder wie möglich aus Armut befreien. Normalerweise besucht aber nur ein Kind pro Familie ein Compassion-Kinderzentrum. Denn die Faustregel lautet: Lieber vielen Familien ermöglichen, wenigstens ein Kind im Patenschaftsprogramm zu haben, statt wenigen Familien zu ermöglichen, darin mehrere Kinder zu haben.

Wenn aber eine Familie sehr bedürftig ist, können die Mitarbeiter des Kinderzentrums auch zwei oder sogar drei Kinder ins Programm aufnehmen: zum Beispiel bei alleinerziehenden Eltern, kinderreichen Familien oder solchen mit einer besonders prekären Lebenssituation.

In den Kinderzentren werden aber auch immer wieder Angebote für die Geschwister der Patenkinder gemacht, sodass auch diese davon profitieren. Und durch die Patenschaft haben die Eltern auch für die Geschwister mehr Mittel zur Verfügung, weil sie nun für ein Kind keine Schulgebühren oder Arztkosten mehr zahlen müssen.

Wenn du deine Patenschaft beenden musst, werden wir versuchen, umgehend einen neuen Paten für dein Patenkind zu finden. Bitte melde dich rechtzeitig bei uns und sprich uns gerne an, wie wir dir helfen können, deine Patenschaft eventuell fortzuführen.

Das Kind bleibt in jedem Fall im Patenschaftsprogramm, wenn du deine Patenschaft beenden musst.

Die Kinder können maximal bis zum 22. Lebensjahr im Patenschaftsprogramm bleiben. Das gibt ihnen die Möglichkeit, einen mittleren oder höheren Schulabschluss zu machen oder auch eine Ausbildung im Rahmen der Patenschaft. Es ist aber auch möglich, dass jugendliche Patenkinder bereits mit 18 Jahren oder eher aus dem Programm ausscheiden, weil sich ihnen gute Türen öffnen. Dies hängt auch von den besonderen Gegebenheiten in jedem Land ab.

Wir möchten dich ermuntern, dich langfristig für dein Patenkind zu engagieren! Letztendlich entscheidest aber du, wie lange deine Patenschaft dauert. Du verpflichtest dich also nicht dazu, dein Patenkind bis zum Ende seiner Zeit im Programm zu begleiten. Wenn du deine Patenschaft nicht mehr aufrecht halten kannst oder möchtest, bleibt das Kind auf jeden Fall im Programm und wir suchen nach einem neuen Paten.

Im Kinderzentrum werden die Kinder liebevoll in ihrer Persönlichkeit und ihren Begabungen gefördert. Dazu erhalten sie lebenspraktischen Unterricht in verschiedenen Altersgruppen: von den ganz jungen Vorschulkindern und den Schulkindern über die jugendlichen Patenkinder bis hin zu den jungen Erwachsenen. Dieses geschieht an vier bis sechs Stunden in der Woche. Die Kinder leben dabei ganz normal in ihren Familien, das Kinderzentrum ist also kein Heim oder Internat.

Vorschulkinder werden im Kinderzentrum in ihrer frühkindlichen Entwicklung gefördert, Schulkinder erhalten zusätzlich Nachhilfe oder werden bei den Hausaufgaben betreut. Vielen Patenkindern wird erst durch die Patenschaft überhaupt möglich, eine Schule zu besuchen, weil Compassion die Kosten für Schulgebühren, Bücher und Hefte, Stifte und Schuluniform übernimmt oder bezuschusst. Ältere Patenkinder erhalten im Kinderzentrum oft handwerklichen Unterricht für einen späteren Beruf, lernen technische Fertigkeiten, Schneidern oder Tischlern, Kochen und Backen. Auch Gärtnern oder Wissen im Umgang mit Pflanzen und Nutztieren wird ihnen oft vermittelt.

Die Kinderzentren sind aber auch ein Ort, an dem die Kinder einfach nur Kind sein dürfen, miteinander spielen und Spaß haben können. Sie lernen einen guten Umgang miteinander, und Freunde von „Freunden“ zu unterscheiden. Sie diskutieren über Themen, die sie betreffen; machen Musik, singen gemeinsam im Chor oder spielen miteinander Theater. Auch Sport, Ausflüge und Freizeiten finden statt. Ebenso feiern die Kinder und Jugendlichen miteinander Geburtstag, Weihnachten und andere Feste.

Die Kinder werden in jedem Jahr auch ärztlich und zahnärztlich untersucht, und es wird darauf geachtet, dass sie alle vorgeschriebenen Impfungen haben. Sie werden über Gesundheit und Ernährung unterrichtet und erhalten Moskitonetze, um vor Malaria geschützt zu sein. Wenn sie krank sind, trägt Compassion die Kosten für den Arzt und Medikamente, den Krankenhausaufenthalt oder nötige Operationen. Im Kinderzentrum erhalten die Kinder oft auch Mahlzeiten oder zusätzliche Nahrungsmittel.

Und: Die Arbeit von Compassion geschieht „im Namen Jesu“. Die Kinder sollen erfahren, dass Gott sie liebt und sie werden zu einem Leben mit Jesus Christus eingeladen – denn das wird ihr Leben am stärksten verändern.

Auch die Eltern oder Bezugspersonen werden von den Mitarbeitern zuhause besucht und zu Treffen und Vorträgen eingeladen, oft über Erziehung, Ehe und Familie, Kindesschutz, Gesundheit und Ernährung. Viele Kinderzentren bieten den Eltern auch Kurse im Lesen und Schreiben an oder die Teilnahme an einkommenfördernden Maßnahmen. Auch zur Seelsorge, Gottesdiensten und den Angeboten der Gemeinde werden die Familien eingeladen.

Sehr gern. Wir bieten dazu die folgenden Geschenkspenden an, die deinem Patenkind oder seiner Familie zugutekommen:

  • Geburtstagsgeschenk von 15 Euro. Dein Patenkind erhält ein Geschenk im Gegenwert seiner Landeswährung. Am besten zwei Monate vor dem Geburtstag überweisen oder von uns einziehen lassen.
  • Familienschenk für die gesamte Familie deines Patenkinds. Die Familie kann dann nach Erhalt entscheiden, wofür sie das Geld verwenden möchte – die Erfahrungen damit sind sehr gute. Auch eine nichtmaterielle Verwendung, etwa für Mieten oder die Schulkosten der anderen Kinder der Familie, ist möglich. Die meisten Familiengeschenkspenden liegen zwischen 50 und 300 Euro.

Du kannst ein Familiengeschenk auch mehrfach im Jahr überweisen. Es darf aber eine Gesamtsumme von 800 Euro im Jahr nicht übersteigen.

  • Spende an den Weihnachtsfonds, aus dem jedes Kind zu Weihnachten ein Geschenk bekommt. Das Geld wird auf alle Kinder im weltweiten Patenschaftsprogramm aufgeteilt. Diese Spende kommt also nicht 1-zu-1 deinem Patenkind zugute.

Du kannst deine Geschenkspende sicher und bequem über unsere Webseite überweisen-, oder uns per E-Mail anweisen, sie von deinem Konto einzuziehen.

Wenn du vorhast, jährlich eine oder mehrere Spenden zu machen, können wir diese per Lastschrift einziehen, dann musst du dich nicht daran erinnern. Wir bitten dich dann um eine entsprechende Mitteilung per E-Mail und deine Kontoverbindung.

Ansonsten bitten wir dich, sie mit dem jeweiligen Verwendungszweck, deiner Referenznummer und der des Patenkinds zu überweisen.

Leider können wir grundsätzlich keine Pakete an dein Patenkind weiterleiten, weil Kosten für Porto und Zoll nicht im Verhältnis stünden. Selbst wenn du bereit wärst, die Kosten zu übernehmen, könnten wir dein Paket nicht weiterleiten. Denn vor Ort wäre immer ein Mitarbeiter gebunden, um sich um die Pakete zu kümmern und sie von Post oder Zoll abzuholen – was sehr aufwändig sein kann.

Es ist daher sinnvoller, z.B. eine Geschenkspende zum Geburtstag zu machen, einmalig oder in jedem Jahr. Dein Patenkind erhält ein Geschenk im Gegenwert seiner Landeswährung. Am besten zwei Monate vor dem Geburtstag überweisen oder von uns einziehen lassen.

Zu Weihnachten erhält dein Patenkind immer ein Geschenk – wie jedes andere Compassion-Patenkind weltweit. Oft sind dies Kleidung oder Schuhe, Spielzeug oder auch Nahrungsmittel. Finanziert werden die Geschenke aus den Spenden an den Compassion-Weihnachtsfonds. Wir laden dich ein, ebenfalls an diesen Fonds zu spenden. Den Betrag von 15 Euro ziehen wir immer im Oktober ein, aber auch ein späterer Einzug ist möglich. Aber unabhängig davon, ob du dies tust oder nicht, wird dein Patenkind ein Geschenk bekommen – denn kein Kind soll leer ausgehen.

https://www.compassion.de/kinderpatenschaften/schreiben/

Der wichtigste Grund dafür ist Kindesschutz, den Compassion sehr ernst nimmt. Denn eine Arbeit wie die unsere läuft auch Gefahr, Menschen anzuziehen, die keine lauteren Motive für eine Patenschaft haben. Selbst hier im deutschen Büro haben wir keine Kontaktdaten von Patenkindern und dürften diese auch nicht erfragen. Der Schutz der Kinder, auch ihrer Privatsphäre, muss Vorrang vor allem anderen haben.

Aber auch der Schutz des Paten spielt eine Rolle, etwa vor Bettelbriefen, die nicht einmal unbedingt vom Kind selbst kommen müssten. Wir können den Paten hier nur abschirmen, wenn der Briefkontakt über Compassion läuft. Aus diesem Grunde leiten wir auch keine Anschrift oder E-Mailadressen von Paten weiter und bitten Paten, diese nicht in ihre Briefe hineinzuschreiben.

Schreiben

Eine Patenschaft kann im Leben eines Kindes lebensverändernde Spuren hinterlassen. Deshalb fördern wir den Kontakt zwischen Paten und ihrem Patenkind. Ein sehr guter Weg dazu sind Briefe. Ein kurzer und „einfacher“ Brief ist besser als kein Brief. Daher bieten wir dir die Möglichkeit über „Mein Compassion“ online zu schreiben.
Gerne kannst du deinen Brief direkt auf Englisch schreiben, das erspart uns Übersetzungsarbeit und beschleunigt den Weg deines Briefes an dein Patenkind.

Jedes Patenkind ist angehalten, mindestens zweimal im Jahr zu schreiben. Viele Kinder schreiben auch öfter. Bei Kindern im Vorschulalter wird ein Mitarbeiter des Kinderzentrums mit dem Kind zusammen den Brief verfassen und das Kind wird eine Zeichnung beisteuern.

Wir bitten dich, nicht zu hohe Erwartungen an die Briefe deines Patenkinds zu stellen, die es dann nicht erfüllen kann. Selbst Kindern in Deutschland, die eine bessere Schulbildung genießen dürfen als dein Patenkind, kann Briefeschreiben schwerfallen – falls sie es überhaupt noch tun!

Schreibe deinem Patenkind aber gern in dem Bewusstsein, dass dein Brief für es wichtig und etwas Besonderes ist: Denn du kannst ihm darin Gutes zusprechen, Mut für den Alltag machen und ihm Wertschätzung und Liebe ausdrücken. Deine Briefe können ihm zeigen, dass es auch jemand ist!

Du selbst kannst deinem Patenkind schreiben, sooft und wann immer du möchtest. Wir empfehlen, dazu deinen persönlichen Patenbereich auf www.MeinCompassion.de zu nutzen. Du kannst dort in Deutsch oder Englisch schreiben, gern auch Spanisch, z.B. bei Kindern aus Lateinamerika. Wenn du dort auf Englisch schreibst, kannst du deinen Brief direkt ins Land des Kindes senden. Wenn du auf Deutsch schreibst, wird deinem Brief von uns eine englische Übersetzung beigefügt und beides danach ins Land des Kindes geschickt.

Aber auch das ist möglich, deinen Brief per Post ans Patenkind zu schicken. Du schickst ihn dann an unser Büro in Marburg, von wo aus wir ihn zum Patenkind weiterleiten.

Im Land des Kindes wird deinem Brief eine Übersetzung in die Landessprache beigefügt. Umgekehrt geht es genauso. Die Briefe des Patenkinds kommen dann mit englischer – und wenn du sie brauchst, deutscher – Übersetzung in deinem MeinCompassion-Account an.

Wenn du die PDF der Briefe lieber von uns per Post bekommen möchtest, ist auch das auf Anfrage möglich.

Ein kleiner schriftlicher Gruß ist eine gute Möglichkeit, das Kind zu ermutigen und seine Entwicklung zu fördern. So wird das Selbstwertgefühl des Kindes gestärkt, weil ihm vermittelt wird, dass es besonders und einzigartig ist.
Bitte erwarte keine klassische „Brieffreundschaft“ mit deinem Patenkind! Generell ist es für Kinder, gerade in den Ländern, in den Compassion arbeitet, eine Herausforderung, einen Brief zu schreiben. Oft ist es dort ungewöhnlich, dass Kinder nach ihrer Meinung gefragt werden.
Compassion fördert da eine andere Einstellung. Den Kindern wird Wertschätzung entgegengebracht: Sie dürfen erfahren, dass sie wichtig sind und eigene Ansichten haben dürfen. Das Briefeschreiben ist in diesem Prozess ein wichtiger Bestandteil. Die Briefe, die dein Patenkind dir schreibt, sind vielleicht die einzigen Briefe, die das Kind überhaupt schreibt.
Für dein Patenkind ist es sehr wichtig, dass du ihm schreibst. Kinder in Armut sind empfänglich für die Nachricht, dass sie nichts wert sind. Wenn ein Pate von Herzen an sein Patenkind schreibt, vermittelt es ihm: „Du bist wertvoll für mich, ich möchte Dich aufwachsen sehen und ich bin stolz auf Dich.“ Die Briefe des Paten haben einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Kindes. Wir bestärken die Paten darin, ihrem Patenkind regelmäßig zu schreiben. Dein Patenkind wird dir mindestens zweimal im Jahr schreiben.

Bis 2017 lief der Briefverkehr zwischen Paten und Patenkindern über den ganz normalen Postweg. Wenn die Briefe vorher noch von Deutsch auf Englisch übersetzt werden mussten, waren Briefe schon mal 2-3 Monate unterwegs. Mittlerweile hat Compassion International den gesamten Briefverkehr digitalisiert. Das bedeutet, dass die Briefe deutlich schneller im Land deines Patenkindes ankommen. Dennoch müssen die Briefe im jeweiligen Landesbüro ausgedruckt und dann zum Kinderzentrum gebracht werden. Der Weg deines Briefs ist also folgender: Du schreibst deinen Brief über MeinCompassion. Wenn du den Brief auf Englisch geschrieben hast, landet er nach dem Absenden innerhalb eines Tages im Landesbüro deines Patenkindes. Solltest du auf Deutsch geschrieben haben, wird der Brief zunächst von ehrenamtlichen Mitarbeitern von Compassion ins Englische übersetzt. Im Landesbüro deines Patenkindes wird der Brief anschließend in die Sprache des Kindes übersetzt, ausgedruckt und per Kurier an das Kinderzentrum weitergeleitet. Wenn dein Patenkind dir schreibt, ist der Weg genauso – nur in die andere Richtung.

https://www.compassion.de/kinderpatenschaften/schreiben/

Bitte sei kulturell sensibel und überfordere dein Patenkind nicht. Wenn du Fotos einfügst oder mitschickst, achte bitte darauf, dass du keinen übermäßigen Reichtum zeigst oder z.B. Strandbilder schickst o.ä. Gerade in muslimischen Ländern ist die Sensibilität gegenüber für uns vielleicht normalen Dingen sehr hoch und kann zu Irritationen führen. Überfordere dein Patenkind bitte auch nicht inhaltlich. Daher lieber einfache Fragen stellen und einfache, kindgerechte Inhalte schreiben.

Die Mitarbeiter der Kinderzentren versuchen den Kindern zu helfen, sich in den Briefen an die Paten persönlich mitzuteilen. Oft gelingt das gut, nicht selten aber kommen dabei dennoch Briefe mit stereotypem Inhalt heraus. Viele Kinder können es schlichtweg nicht besser – es sind eben Kinder.

Ein Grund dafür, wenn sich ein Kind nicht ausführlicher mitteilt, kann darin liegen, dass es unter der armen Bevölkerung in den Ländern, in denen Compassion arbeitet, oft ungewöhnlich ist, überhaupt Briefe zu schreiben oder zu erhalten. Nicht selten sind die Eltern der Patenkinder Analphabeten. Diese Kinder haben keine mit ihren Altersgenossen in Deutschland vergleichbare Bildung. Hinzu kommen sicher eine kindliche Unsicherheit und Schüchternheit, was man den Paten im fernen Deutschland schreiben soll. Und natürlich spielen Alter, Intelligenz und Persönlichkeit des Patenkinds in das hinein, was es mitteilt. Auch in Deutschland tun sich Kinder schwer damit, Briefe zu schreiben – wenn sie es überhaupt noch tun.

Ein Grund dafür, dass es nicht auf Fragen antwortet, die du ihm gestellt hast, kann darin liegen, dass es deinen letzten Brief nicht vor sich liegen hatte, als es dir geschrieben hat oder ihm schlichtweg nicht bewusst war, dass du dir tatsächlich Antworten auf deine Fragen wünschst. Auch dahinter kann kindliche Unbedarftheit stehen, statt Gleichgültigkeit gegenüber deinen Briefen.

In jedem Fall werden die Kinder immer mit einbezogen, wenn es ums Schreiben der Briefe geht: Bei den Kindern im Vorschulalter übernehmen es die Mitarbeiter mit ihnen zusammen, die älteren Kinder und Jugendlichen schreiben in der Regel selbst. Ausnahmen können aber auch hier Patenkinder sein, die etwa wegen ihrer Armut erst spät eingeschult wurden.

Eine gute Haltung gegenüber den Kinderbriefen ist es, inhaltlich nicht zu viel davon zu erwarten – etwa eine Brieffreundschaft, wie man sie selbst vielleicht einmal hatte. Sondern sich stattdessen selbst an dem Wenigen und Schlichten zu erfreuen, das dein Patenkind vielleicht mitteilt. Dein Patenkind wird es nicht vermögen, sich inhaltlich mit dir „auf Augenhöhe“ zu schreiben. Aber deine Briefe können es so sehr ermutigen, ihm Wertschätzung ausdrücken und Gutes zusprechen in den Umständen, in denen es aufwächst!

Compassion nimmt eine sehr strikte, ablehnende Haltung ein, was einen direkten Kontakt zwischen Paten und Kind über soziale Netzwerke betrifft. Hinter dieser Haltung steht vor allem der Kindesschutz, den wir sehr ernst nehmen. Aber auch die Paten sollen vor unangenehmen Anfragen geschützt werden, etwa die Bitte um Geld, die vielleicht nicht einmal vom Kind selbst kommen, sondern von Menschen in seinem Umfeld.

Darum bitten auch wir unsere Paten ausdrücklich darum, jeglichen Kontakt über soziale Netzwerke zum Patenkind, dessen Angehörigen oder Freunden zu unterlassen! Bitte informiere uns, falls dein Patenkind oder jemand aus seinem Umfeld versucht, dich auf diese Weise zu kontaktieren.

  • Soziale Online-Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter werden weltweit immer wichtiger und immer häufiger genutzt. Das gilt auch für die ärmsten Länder der Welt. Aus Kindesschutzgründen und auch um Unannehmlichkeiten für dich und Compassion zu vermeiden, bitten wir dich sehr darum, keinen direkten Kontakt im Internet zu deinem Patenkind, dessen Angehörigen oder Freunden aufzunehmen. 
  • Bitte gib keine Kontaktdetails (Adresse, E-Mail, Telefon, etc.) in irgendeiner Form an dein Patenkind oder dessen Angehörige weiter.
  • Solltest du eine E-Mail, SMS oder einen Telefonanruf von deinem Patenkind bekommen oder über soziale Medien kontaktiert werden, informiere uns bitte umgehend. Wir fragen dann vor Ort nach, wie sich die Situation dort darstellt. Auch können wir dann abklären, ob es sich tatsächlich um dein Patenkind handelt oder jemand anderes den Kontakt herstellen will (Datenmissbrauch/Vorteilsnahme).
  • Wenn du Fragen zu deinem Patenkind oder dem Inhalt eines Briefes hastwende dich bitte an uns. https://www.compassion.de/kinderpatenschaften/schreiben/ 

Wenn du deinen Brief ans Patenkind aus MeinCompassion abschickst, zeigt ein pochendes Herz die Übertragung an. Dies kann bis zu einer halben Minute dauern. Danach zeigt ein Bestätigungsfenster, dass dein Brief übermittelt wurde, und eine E-Mail mit einer PDF deines Briefs wird an deine bei uns hinterlegte Mailadresse gesendet. Spätestens nach 24 Stunden findest du dann deinen Brief auch in MeinCompassion unter „Meine Patenschaften“.

Wenn du eine Übersetzung vom Deutschen ins Englische angefordert hast, wird der Brief dort angezeigt, sobald die englische Übersetzung von uns beigefügt wurde. Dies kann einige Tage dauern.

Wurde der Versand nicht bestätigt, so wurde dein Brief leider nicht übermittelt und somit auch nicht in deinem MeinCompassion-Portal angezeigt. Häufiger Grund ist, dass Fotos mit zu großer Datenmenge angehängt waren (höher als 2 MB). Oder, dass die Übermittlung während des pochenden Herzens zu früh von dir abgebrochen wurde. Bitte sende deinen Brief in diesem Fall erneut über MeinCompassion ab oder kontaktiere uns.

Dies kann verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel, dass dein Patenkind in der Zwischenzeit ungeplant das Compassion-Programm verlassen hat (etwa wegen Umzug, seinem Fernbleiben oder weil sich die Situation der Familie gebessert hat). In diesem Fall informieren wir dich umgehend.

Dennoch kann es leider zu einer zeitlichen Überschneidung kommen, bevor wir dich informieren konnten. Dann verschwindet die Ansicht des Patenkinds aus MeinCompassion, seine Briefe an dich und auch deine Briefe ans Patenkind. Dies ist ein systembedingter Vorgang, der mit dem Ende der Patenschaft leider notwendig ist. Wir bitten dich hierfür um Verständnis.

Liegt jedoch ein Systemfehler vor, kann es kurzfristig vorkommen, dass Briefe von oder an dein Patenkind nicht sichtbar oder herunterladbar sind. Bitte kontaktiere uns in diesem Fall. Wir versuchen dann eine schnelle Lösung für das Problem zu finden.

Nein, du kannst auch auf Deutsch schreiben, wenn du dich mit Englisch schwer tust. Beim Absenden deines Briefs in MeinCompassion wirst du gefragt, ob du eine Übersetzung ins Englische benötigst. Klicke dann auf „Ja“, und deinem Brief wird von uns eine englische Übersetzung beigefügt.

Bei der hohen Zahl von Briefen an die Patenkinder wäre der Aufwand für viele Übersetzungen sehr hoch. Deshalb bitten wir darum, wenn möglich, die Briefe ans Patenkind auf Englisch zu schreiben. Wir empfehlen dazu die kostenlose Übersetzungsseite deepl.com, die einfach zu benutzen ist und gute Übersetzungen macht.

Du kannst ein oder mehrere Fotos zu deinem Brief hochladen. Klicke dazu bitte links unter dem Schreibfeld für den Brief auf den gelben Punkt „Fotos hochladen“. Willst du mehrere Fotos anhängen, dann markiere sie, um sie alle in einem Vorgang hochzuladen. Denn nacheinander können keine Fotos hochgeladen werden. Die Fotos sollten nicht größer als 2 MB sein, nur die Formate jpg oder png können hochgeladen werden.

Über den gelben Punkt „Fotos hochladen“ kannst du nur jpg- oder png-Dateien hochladen. Eine PDF kann hier leider nicht hochgeladen werden. Wir möchten Ressourcen sparen und verhindern, dass die Kollegen in unseren Partnerländern etwa zu viele Seiten Papier ausdrucken müssen. Danke für dein Verständnis!

Die Vorschau zeigt dir deinen Brief auf dem ausgewählten Briefpapier an, zusammen mit eventuell hochgeladenen Fotos, Ausmalbildern oder Bastelvorlagen. Du hast danach die Möglichkeit, deinen Brief vor dem Absenden noch einmal zu ändern.

Wenn du in der oberen Taskleiste deines Browsers den ersten Reiter „Mein Compassion – Patenschaften“ anklickst, kommst du wieder zurück auf die Bearbeitungsebene deines Briefs.

Über den Pfeil „Eine Seite zurück“ gelangst du nicht zum Brief zurück! Um zu verhindern, dass du versehentlich die gesamte Seite schließt, bevor dein Brief versendet wurde, empfiehlt es sich, vorab den Text in Word abzuspeichern.

Dein Text im Feld „Deine Nachricht“ kann nur dann vollständig übertragen werden, wenn keine Sonderzeichen in dem Text vorhanden sind: Darunter zählen Klammern, aus Zeichen gebildete Smileys, Emojis etc. In diesem Fall bricht der Text bei den eingefügten Sonderzeichen ab. Daher bitten wir dich, ausschließlich reguläre Satzzeichen zu benutzen bzw. Sonderzeichen herauszulöschen, damit dein Text nicht unterbrochen wird.

Wenn du ein falsches Passwort oder eine falsche Referenznummer eingegeben hast, kann der Login nicht funktionieren. Bitte achte beim Eintippen deines Passworts darauf, dass du keine zusätzlichen Leerzeichen eingibst. Auch beim Kopieren des Passworts kann am Ende ein unsichtbares Leerzeichen mitkopiert werden, das nach dem Einfügen den Login blockiert.

Deine Referenznummer und das Passwort findest du in deiner Patenschaftsmappe, die du zum Start der Patenschaft per Post erhalten hast. Sonst ruf uns gern dazu an oder maile uns.

Klicke in diesem Fall bitte auf „Passwort vergessen?“ auf der Startseite von MeinCompassion.

Gebe dann im sich öffnenden Feld die Mailadresse ein, die du beim Abschluss der Patenschaft angegeben hast. Im Anschluss erhältst du eine E-Mail. Bitte öffne diese und den darin befindlichen Link. Bitte beachte, dass der Link nur eine Stunde gültig ist!

Im neu geöffneten Browserfenster kannst du nun dein gewünschtes Passwort eintragen, mit dem du dich ab sofort in MeinCompassion einloggen kannst.

Wenn du dein Passwort ändern möchtest, klicke nach dem Login in deinem MeinCompassion-Account auf „Meine Daten“.

Dort findest du den Reiter „Passwort ändern“. Hier kannst du dein Passwort nach deinen Wünschen anpassen.

Finanzen

Compassion arbeitet nach dem „80/20-Prinzip“. Das heißt, 80 Prozent von deinem Patenschaftsbetrag kommen dem Kind zugute. Das Kind oder seine Familie erhalten dieses Geld jedoch nicht selbst, sondern davon werden die Kosten für das Patenschaftsprogramm gedeckt – vor allem die des Kinderzentrums der christlichen Partnergemeinde, in dessen Programm das Kind gefördert wird und des zuständigen Landesbüros. So werden für das Kinderzentrum landesübliche – im Vergleich mit Deutschland niedrige – Löhne für hauptamtliche Mitarbeiter bezahlt (Leiter, Sozialarbeiter, Krankenschwester und Buchhalter) und Kosten für Einrichtung und Essen, Wasser und Strom gedeckt.

Viele andere Kosten, die im Rahmen einer Patenschaft anfallen, zum Beispiel für Schulgebühren, Schulsachen und -uniform oder für ärztliche Behandlungen, Therapien und Medikamente, werden oft aus anderen Spendenmitteln von Compassion gedeckt, zum Beispiel aus unserem Medizinischen Hilfsfonds.

Von den 20 Prozent des Patenschaftsbetrags, die wir einbehalten, sind 10 Prozent Verwaltungskosten (Betrieb unseres Büros, Einrichtung, Löhne, usw.) und 10 Prozent setzen wir für die Öffentlichkeitsarbeit ein (Anzeigen, Broschüren, Kosten für Teilnahme an Konferenzen und Konzerten, wo wir Paten für Kinder suchen oder für Gottesdienste, Workshops und Seminare, die wir halten).

Zum Vergleich: Ein Werbe- und Verwaltungsaufwand bei Spendenwerken in Deutschland von 30 Prozent gilt als zu hoch.

Ja. Compassion Deutschland ist als gemeinnützige Organisation anerkannt. Über alle monatlichen Patenschaftsbeiträge und eventuelle weitere Spenden erhältst du eine Zuwendungsbescheinigung für das Finanzamt. Diese schicken wir dir automatisch in jedem Jahr zu, in der Regel Anfang Februar.

Sehr gern. Wir bieten dazu die folgenden Geschenkspenden an, die deinem Patenkind oder seiner Familie zugute kommen:

  • Geburtstagsgeschenk mit Richtwert 15 Euro, aber auch mehr ist möglich, z.B. 30 Euro. Dein Patenkind erhält ein Geschenk im Gegenwert seiner Landeswährung. Am besten zwei Monate vor dem Geburtstag überweisen oder von uns einziehen lassen.
  • Familienschenk für die gesamte Familie deines Patenkinds. Die Familie kann dann nach Erhalt entscheiden, wofür sie das Geld verwenden möchte – die Erfahrungen damit sind sehr gute. Auch eine nichtmaterielle Verwendung, etwa für Mieten oder die Schulkosten der anderen Kinder der Familie, ist möglich. Die meisten Familiengeschenkspenden liegen zwischen 50 und 300 Euro.

Du kannst ein Familiengeschenk auch mehrfach im Jahr überweisen. Es darf aber eine Gesamtsumme von 800 Euro im Jahr nicht übersteigen.

  • Spende an den Weihnachtsfonds, aus dem jedes Kind zu Weihnachten ein Geschenk bekommt. Das Geld wird auf alle Kinder im weltweiten Patenschaftsprogramm aufgeteilt. Diese Spende kommt also nicht 1-zu-1 deinem Patenkind zugute.

Du kannst deine Geschenkspende sicher und bequem über unsere Webseite in Auftrag geben, oder uns per E-Mail anweisen, sie von deinem Konto einzuziehen.

Wenn du vorhast, jährlich eine oder mehrere Spenden zu machen, können wir diese per Lastschrift einziehen, dann musst du dich nicht daran erinnern. Wir bitten dich dann um eine entsprechende Mitteilung per E-Mail und deine Kontoverbindung.

Ansonsten bitten wir dich, sie mit dem jeweiligen Verwendungszweck, deiner Referenznummer und der des Patenkinds zu überweisen.

Compassion stellt automatisch bis Anfang Februar eine Spendenbescheinigung für die Patenschaftsbeträge und andere Spenden des vorangegangenen Jahres zu. Stelle daher bitte sicher, dass für den Versand der Spendenbescheinigung eine aktuelle Adresse bei Compassion hinterlegt ist.

Nein, sondern durch eine Patenschaftsbeträge wird ermöglicht, dass das Patenkind am Programm der Compassion-Partnergemeinde vor Ort teilnehmen kann. Sie ist durch die Patenschaft in der Lage das Patenkind rundum zu versorgen und in seiner Persönlichkeit und seinen Begabungen zu fördern. Die Kosten, die bei der Betreuung und Versorgung der Kinder entstehen, werden davon gedeckt. Die Kinder und ihre Familien selbst erhalten keine Barauszahlung.

Eine Patenschaft kostet 30 Euro im Monat. Dieser Betrag ist immer der gleiche. Über die Patenschaft hinaus gibt es aber die Möglichkeit, der Familie ein Geschenk zu machen oder dem Patenkind eine Freude zum Geburtstag zu bereiten. Außerdem ist es möglich, dem Kinderzentrum deines Patenkindes eine Spende zu machen.

Mehr Infos dazu findest du hier: 
www.compassion.de/kinderpatenschaften/schenken

Eine Patenschaft mit Compassion wird über die Patenschaftsbeträge erst möglich. Sollten Beträge ausfallen, muss Compassion die durch die Patenschaft entstehenden Kosten durch andere Spenden überbrücken. Daher ist es nicht möglich, Patenschaftsbeträge auszusetzen und gleichzeitig die Patenschaft aufrechtzuerhalten. Gibt es Schwierigkeiten dabei, die Patenschaftsbeträge regelmäßig zu bezahlen, wollen wir gemeinsam eine Lösung finden, wie du dich dennoch zum Wohl der Kinder engagieren kannst.

Die Patenschaft für ein Kind kann zum Monatsende gekündigt werden. Wenn es kurzfristig nicht möglich sein sollte, die Patenschaftsbeträge zu bezahlen, dann wollen wir gemeinsam eine Lösung finden, wie du dich dennoch zum Wohl der Kinder engagieren kannst.

Es dauert etwa sechs Wochen, bis eine Familiengeschenkspende für die Familie des Patenkinds eingesetzt wird.

Ja. Das Patenkind wird sich in einem seiner nächsten Briefe bedanken. Oft wird dann auch geschrieben, was dafür gekauft oder wofür die Spende verwendet wurde. Bei größeren Geschenkspenden wird oft auch ein Foto gemacht und zusammen mit dem Brief geschickt.

Ein Lastschrifteinzug ist ein Zahlungsverfahren, bei dem das Geld automatisch monatlich vom Konto eingezogen wird. Der Vorteil dieser Zahlart ist die einfache Handhabung: Der Vorgang läuft komplett automatisch und Compassion hat keine zusätzlichen Verwaltungskosten. Daher bitten wir dich, die Patenschaft per Lastschriftverfahren zu bezahlen.

Eine Überweisung wird manuell getätigt. Hier muss der monatliche Betrag an Compassion überwiesen oder ein Dauerauftrag eingerichtet werden. Für die Patenschaft bevorzugen wir das Lastschriftverfahren, da hierbei keine Kosten für uns entstehen und wir dadurch unsere Arbeit mit weniger Aufwand gestalten können.

Die Patenschaft wird in den meisten Fällen mit dem Lastschriftverfahren bezahlt. Vereinzelt richten Paten auch einen Dauerauftrag ein, obwohl diese Zahlart für Compassion manuelle Arbeit verursacht. Für Spenden, die sich nicht auf die Patenschaft beziehen, kann über das Spendenformular auf unserer Webseite gespendet werden. Hier ist auch Paypal als Zahlungsart hinterlegt. Eine direkte Kreditkartenzahlung bieten wir aus Kostengründen nicht an.

Auf „Mein-Compassion“ können unter „Daten ändern“ Bankdaten angepasst werden. Du kannst uns aber auch eine E-Mail schreiben und uns deine neuen Bankdaten zusenden.

Wegen der besonderen Sensibilität der damit verbundenen Vorgänge können wir Kontodaten leider nicht telefonisch ändern.

Nein. Eine Patenschaft kostet immer 30 Euro. Allerdings kann man sich auch mit Freunden oder der Familie zusammentun und sich den Patenschaftsbetrag teilen. Hierbei muss es aber immer einen Hauptansprechpartner für die Patenschaft geben, von dem der monatliche Betrag abgebucht wird.

Eine Aufteilung der monatlichen Spendenbeträge einer Patenschaft auf mehrere Personen ist bürokratisch sehr aufwendig. Daher stellen wir in einem solchen Fall keine Spendenbescheinigung aus.

Grundsätzlich ist es möglich, mit Freunden oder der Familie gemeinsam eine Patenschaft zu übernehmen. Hierbei muss es aber immer einen Hauptansprechpartner für die Patenschaft geben, von dessen Konto der monatliche Betrag abgebucht wird. Eine Aufteilung der monatlichen Spendenbeträge einer Patenschaft auf mehrere Personen ist bürokratisch sehr aufwendig. Daher stellen wir in einem solchen Fall keine Spendenbescheinigung aus.

Wir freuen uns sehr über engagierte Unterstützer von Compassion, die auch andere motivieren, sich für arme Kinder einzusetzen. Der einfachste Weg: Die Gäste überweisen mit einem eindeutigen Verwendungszweck und ihrer Anschrift direkt an Compassion und bekommen im neuen Jahr eine Spendenbescheinigung. Falls gewünscht, können wir auch im Namen des Gastgebers oder Veranstalters einen Dank an die Spender senden.

Sollte es nicht möglich sein, dass die Gäste ihre Spende selber überweisen, kann das Geld auch gesammelt an uns überwiesen werden. Bekommen wir gleichzeitig eine Liste mit den Adressen und Beträgen der Spender zugeschickt, bekommen diese von uns eine Spendenbescheinigung.

weitere Fragen

Du kannst sehr gern dein Patenkind besuchen. Solche besonderen Begegnungen zwischen Paten und Kind ermöglichen wir gern und regelmäßig. Allerdings raten wir dazu, erst einmal für ein Jahr den Kontakt zum Patenkind ein wenig zu pflegen und erst dann einen Besuch zu planen.

Der Besuch selbst findet an einem Tag im Rahmen des von dir geplanten und gebuchten Urlaubs statt. Ein Besuch über mehrere Tage beim Kind ist leider nicht möglich, vor allem aus Kindesschutzgründen, aber auch aus organisatorischen Gründen.

Beim Besuch ist immer jemand von Compassion aus dem jeweiligen Land dabei, um sprachlich und kulturell zu helfen, und auch aus den genannten Kindesschutzgründen und zu deinem eigenen Schutz. Die Paten empfinden dies in der Regel als sehr angenehm.

Wir bitten dich, dass du uns spätestens acht Wochen vor deiner geplanten Reise kontaktierst, damit wir deinen Besuch mit den Kollegen im jeweiligen Land vorbereiten können.

Wir arbeiten in 27 Ländern in Lateinamerika, Afrika und Asien. 2022 besuchten dort mehr als 2,3 Millionen Mädchen und Jungen die Kinderzentren von über 8.300 Partnergemeinden.

Eine Übersicht und Informationen zu den einzelnen Ländern findest du hier.

Das kannst du sehr gern! Wir suchen Menschen, die sich mit uns für das Anliegen engagieren, Kinder aus Armut zu befreien. Diese Möglichkeiten des freiwilligen Engagements bieten wir an:

  • Hilf mit am Compassion-Stand – auf Kongressen, Konzerten und bei Gottesdiensten.
  • Übersetze regelmäßig Briefe von Kindern und Paten, vom Englischen ins Deutsche und umgekehrt. Bring deine Begabung für Sprache ein, um Kindern und Paten Freude und Mut zu machen.
  • Begeistere andere dafür, Pate zu werden und ein Kind aus Armut zu befreien, im Freundeskreis und in der Familie. Oder mach dich in deiner Gemeinde stark für das Anliegen von Compassion.
  • Bete mit für die Kinder und ihre Welt – damit sie geschützt, gesund und gesegnet aufwachsen.

Interessiert? Dann schreib gern an advokaten-netzwerk@compassion.de, ruf uns an oder besuche unsere Advokaten-Site.

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