Wenn Wasser zur Belastung wird 

Das tägliche Leben im ländlichen Malawi wird weiterhin von Wasserknappheit geprägt. Der lange Weg zum Wasserholen hat oft Vorrang vor Bildung, Landwirtschaft und Kinderbetreuung. Darüber hinaus erhöht verunreinigtes Wasser das Krankheitsrisiko, insbesondere bei Kindern. Dass Wasser eine lebensnotwendige Ressource für Menschen ist, darauf macht der Weltwassertag jährlich am 22. März aufmerksam. Wie reagieren die lokalen Partnerkirchen in Zusammenarbeit mit Compassion Malawi auf dieses dringende Problem?   

Wenn Wasser zur Belastung wird 

Das tägliche Leben im ländlichen Malawi wird weiterhin von Wasserknappheit geprägt. Der lange Weg zum Wasserholen hat oft Vorrang vor Bildung, Landwirtschaft und Kinderbetreuung. Darüber hinaus erhöht verunreinigtes Wasser das Krankheitsrisiko, insbesondere bei Kindern. Dass Wasser eine lebensnotwendige Ressource für Menschen ist, darauf macht der Weltwassertag jährlich am 22. März aufmerksam. Wie reagieren die lokalen Partnerkirchen in Zusammenarbeit mit Compassion Malawi auf dieses dringende Problem?   

Wenn Wasser zur Belastung wird 

Das tägliche Leben im ländlichen Malawi wird weiterhin von Wasserknappheit geprägt. Der lange Weg zum Wasserholen hat oft Vorrang vor Bildung, Landwirtschaft und Kinderbetreuung. Darüber hinaus erhöht verunreinigtes Wasser das Krankheitsrisiko, insbesondere bei Kindern. Dass Wasser eine lebensnotwendige Ressource für Menschen ist, darauf macht der Weltwassertag jährlich am 22. März aufmerksam. Wie reagieren die lokalen Partnerkirchen in Zusammenarbeit mit Compassion Malawi auf dieses dringende Problem?   

Die Sonne brennt unerbittlich vom Himmel. In einem Ort im Süden Malawis verliert man Schweiß schneller, als man die nächste Wasserstelle erreichen kann. Dehydrierung ist eine tägliche Gefahr.    

Da der nächste Brunnen einen halben Kilometer entfernt war, war der Fluss die nächstgelegene Option. Doch er brachte Risiken mit sich. Das Wasserholen wurde ein täglicher Kampf: lange Entfernungen, lauernde Gefahren und Erschöpfung, die sich bei den Menschen immer weiter ausbreitete. Auch bei Lydia, einer alleinerziehenden Mutter von zwei Kindern. Lydias Tochter Mwadaine nimmt im Kinderzentrum der lokalen Partnerkirche am Compassion-Programm teil.  

„Als wir das Compassion-Kinderzentrum eröffneten, gab es keine Wasserquelle in unmittelbarer Nähe. Wir nutzten das Wasser aus dem Fluss zum Waschen und zur Reinigung“, erinnert sich Matthew, Leiter des Kinderzentrums. „Für Trinkwasser mussten die Mitarbeiter zum Brunnen laufen, was andere Aktivitäten des Kinderzentrums verzögerte. Als dieses Wasser aufgebraucht war, schlichen sich die Kinder zum Fluss, um sich dort mit unsauberem Wasser zu versorgen.“ 

Der Fluss war zwar reich an Wasser, aber nicht sauber. Die Bewohner des Ortes badeten darin, Schaum trieb auf der Oberfläche, Tiere tranken daraus. Viele Kinder gingen zum Fluss, um ihren Durst zu stillen – oft heimlich, bevor Compassion-Mitarbeiter eingreifen konnten. „Oft fanden wir erst später heraus, dass die Kinder Wasser aus dem Fluss getrunken hatten“, erinnert sich Matthew.   

Durchfall und andere durch Wasser übertragene Krankheiten wurden zu einer ständigen Bedrohung. Fast ein Drittel der registrierten Erkrankungen ließ sich auf verunreinigtes Wasser zurückführen. Die Herausforderungen der Kinder spiegelten das Leben aller im Ort wider. Das Wasserholen bestimmte jeden Tag. 

„Es gab Tage, an denen wir das Gefühl hatten, wir würden nichts anderes tun, als Wasser holen. Das hat uns wertvolle Zeit geraubt“, betont Lydia.  

Das wollten die Mitarbeiter des Kinderzentrums und der lokalen Partnerkirche nicht länger hinnehmen. Sie baten Compassion Malawi um Unterstützung, um Zugang zu sauberem Wasser zu erhalten. Eine Bitte, die alles verändern sollte.  

Freude am Wasserhahn 

Drei Jahre nach Beginn der Zusammenarbeit kam das Wasser – auf eine Weise, die sich die Bewohner des Ortes nie hätten vorstellen können. Eine solarbetriebene Pumpe, ein Hochbehälter und drei Wasserstellen wurden im Kinderzentrum installiert. Heute werden damit mehr als 1.000 Haushalte mit Wasser versorgt.  

„Wir sind froh, dass wir Teil der Lösung für unseren Ort sein dürfen“, betont Exvin, Pastor der lokalen Partnerkirche von Compassion. „Wir teilen nicht nur das Wort Gottes, sondern tragen auch dazu bei, den täglichen Bedarf der Menschen zu decken – zum Beispiel durch sauberes Wasser.“ 

Jeden Morgen – noch bevor die Hitze unerträglich wird – macht sich eine Gruppe von Frauen auf den Weg zum Compassion-Kinderzentrum. Sie tragen Eimer unter den Armen oder lassen sie an einem Griff baumeln. An den Wasserstellen sitzen einige, andere wiederum stehen und reden, lachen und warten, bis sie an der Reihe sind. Ein Eimer nach dem anderen füllt sich mit frischem Wasser.  

Für Frauen wie Lydia ist dieses Wasser kostbar. Es schützt nicht nur die Gesundheit ihrer Familie und stillt ihren Durst. Weil die Wasserstelle nun in der Nähe ist, bleibt ihnen auch mehr Zeit für andere Tätigkeiten, wie die Landwirtschaft.

„Wir sind frei“, erklärt Lydia. „Wir müssen nicht mehr lange Wege zurücklegen oder unsere Lebensgrundlage aufgeben, nur um Wasser zu finden. Jetzt hat sich alles verändert. Wir gehen aufs Feld und gehen unseren Geschäften nach, ohne uns Sorgen machen zu müssen. Wir wissen: Es gibt immer Wasser.“ 

Für Kinder wie Mwadaine, Lydias Tochter, sind die Wasserhähne zu einem Spielplatz und einem Ort der Freude geworden. 

„Früher haben wir am Fluss gespielt“, sagt Mwadaine. „Jetzt nicht mehr. Hier haben wir Wasser – und jede Menge davon! Es ist nicht salzig und es schmeckt gut.“ 

Oft geht sie mit ihrer Mutter zum Kinderzentrum, wo sie jetzt nicht mehr lange warten müssen. Dort wartet das saubere Wasser auf sie. 

Praktische Unterstützung durch sauberes Wasser 

Pastor Exvin hockt neben einem Wasserhahn und dreht ihn vorsichtig auf, um einen Becher zu füllen. Ein kleines Mädchen sitzt ruhig neben ihm. Als der Becher mit Wasser gefüllt ist, reicht der Pastor ihn dem Kind.  

Die Mitarbeiter von Compassion wollen die Kinder und ihre Familien ganzheitlich unterstützen – physisch, emotional und sozial. „Wir wollen den Menschen Gottes Liebe näherbringen“, sagt Pastor Exvin. „Gleichzeitig wollen wir die Kinder und Familien praktisch unterstützten. Dieses Wasser tut genau das.“  

Nach vielen Jahren voller Herausforderung erwartete niemand, dass die Kirche eine Lösung für diese Krise anbietet. Pastor Exvin empfindet das als Ermutigung für die Kirche und sieht es als ihre Aufgabe an, Verantwortung für die Nachbarschaft zu übernehmen.  

„Wir müssen die Regierung bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen“, sagt Pastor Exvin. „Sie hat viel zu tun. Als Kirche haben wir eine Rolle zu spielen. Durch solche Taten sehen die Menschen die Liebe Gottes ganz konkret. Taten bestätigen unseren Glauben.“ 

Wellen der Veränderung 

Die Auswirkungen sind deutlich: besserer Zugang zu sauberem Wasser, weniger Krankheiten. Die Kinder sind gesund und entwickeln sich gut. Sie können regelmäßig zur Schule und zum Kinderzentrum gehen. Die Familien müssen sich nicht mehr mit hohen Behandlungskosten belasten. Darüber hinaus gewinnen sie Zeit für andere Aktivitäten – von der Arbeit bis hin zum Zusammensein mit ihren Kindern.  

„Fälle von Durchfallerkrankungen unter den Kindern sind von 30 Prozent auf nur noch 7 Prozent zurückgegangen“, erklärt Matthew. „Neben sauberem Wasser achten die Familien nun auch auf bessere Hygiene zu Hause und die Kinder lernen Gewohnheiten wie Händewaschen und das Sauberhalten ihres Geschirrs. Diese einfachen Routinen helfen, die Fortschritte dauerhaft zu sichern.“

Auch für Familien, deren Kinder nicht am Compassion-Programm teilnehmen, ist es eine große Unterstützung, betont Annie. „Mein Kind ist nicht im Programm, aber das Wasser stellt keine Fragen. Ich kann hierherkommen und Wasser bekommen. Vielen von uns wird durch das Wasser geholfen. Es spart Zeit und Energie und wir fühlen uns durch diese Entwicklung, würdevoll behandelt.“  

„Das Wasser gehört nicht der Kirche, sondern der ganzen Nachbarschaft. Alle brauchen es. Deshalb lassen wir es für alle zugänglich, damit jeder, der vorbeikommt, es nutzen kann“, sagt Pastor Exvin. 

Die Menschen aus dem Ort haben beim Bau des Wasserprojektes mitangepackt und unter der heißen Sonne hart gearbeitet, um diesen Traum zu verwirklichen.  

„Die Familien haben ihre Ressourcen zur Verfügung gestellt. Sie haben Zeit und Energie investiert und Wasser aus dem Fluss für den Bau des Wasserturms herbeigetragen“, so Matthew, Leiter des Kinderzentrums. 

Heute ist die Wasseranlage das Herzstück des Dorfes, ein Ort, an dem Kinder gemeinsam lachen und manchmal sogar fröhlich im Wasser planschen können.  

„Wir sind Compassion dankbar, dass sie uns als Kirche ermöglicht haben, dieses großartige Projekt zu verwirklichen. Allen, die diese Arbeit unterstützt haben, möge Gott sie segnen“, sagt Pastor Exvin und Lydia fügt hinzu: „Wir wissen: Gott hat geplant, dass wir eines Tages Wasser haben würden. Jetzt hat er dies durch die lokale Kirche Wirklichkeit werden lassen. Jetzt haben wir Wasser in der Nähe.“ 

Bericht und Fotos: Luke Tembo, Compassion Malawi 

Die Sonne brennt unerbittlich vom Himmel. In einem Ort im Süden Malawis verliert man Schweiß schneller, als man die nächste Wasserstelle erreichen kann. Dehydrierung ist eine tägliche Gefahr.    

Da der nächste Brunnen einen halben Kilometer entfernt war, war der Fluss die nächstgelegene Option. Doch er brachte Risiken mit sich. Das Wasserholen wurde ein täglicher Kampf: lange Entfernungen, lauernde Gefahren und Erschöpfung, die sich bei den Menschen immer weiter ausbreitete. Auch bei Lydia, einer alleinerziehenden Mutter von zwei Kindern. Lydias Tochter Mwadaine nimmt im Kinderzentrum der lokalen Partnerkirche am Compassion-Programm teil.  

„Als wir das Compassion-Kinderzentrum eröffneten, gab es keine Wasserquelle in unmittelbarer Nähe. Wir nutzten das Wasser aus dem Fluss zum Waschen und zur Reinigung“, erinnert sich Matthew, Leiter des Kinderzentrums. „Für Trinkwasser mussten die Mitarbeiter zum Brunnen laufen, was andere Aktivitäten des Kinderzentrums verzögerte. Als dieses Wasser aufgebraucht war, schlichen sich die Kinder zum Fluss, um sich dort mit unsauberem Wasser zu versorgen.“ 

Der Fluss war zwar reich an Wasser, aber nicht sauber. Die Bewohner des Ortes badeten darin, Schaum trieb auf der Oberfläche, Tiere tranken daraus. Viele Kinder gingen zum Fluss, um ihren Durst zu stillen – oft heimlich, bevor Compassion-Mitarbeiter eingreifen konnten. „Oft fanden wir erst später heraus, dass die Kinder Wasser aus dem Fluss getrunken hatten“, erinnert sich Matthew.   

Durchfall und andere durch Wasser übertragene Krankheiten wurden zu einer ständigen Bedrohung. Fast ein Drittel der registrierten Erkrankungen ließ sich auf verunreinigtes Wasser zurückführen. Die Herausforderungen der Kinder spiegelten das Leben aller im Ort wider. Das Wasserholen bestimmte jeden Tag. 

„Es gab Tage, an denen wir das Gefühl hatten, wir würden nichts anderes tun, als Wasser holen. Das hat uns wertvolle Zeit geraubt“, betont Lydia.  

Das wollten die Mitarbeiter des Kinderzentrums und der lokalen Partnerkirche nicht länger hinnehmen. Sie baten Compassion Malawi um Unterstützung, um Zugang zu sauberem Wasser zu erhalten. Eine Bitte, die alles verändern sollte.  

Freude am Wasserhahn 

Drei Jahre nach Beginn der Zusammenarbeit kam das Wasser – auf eine Weise, die sich die Bewohner des Ortes nie hätten vorstellen können. Eine solarbetriebene Pumpe, ein Hochbehälter und drei Wasserstellen wurden im Kinderzentrum installiert. Heute werden damit mehr als 1.000 Haushalte mit Wasser versorgt.  

„Wir sind froh, dass wir Teil der Lösung für unseren Ort sein dürfen“, betont Exvin, Pastor der lokalen Partnerkirche von Compassion. „Wir teilen nicht nur das Wort Gottes, sondern tragen auch dazu bei, den täglichen Bedarf der Menschen zu decken – zum Beispiel durch sauberes Wasser.“ 

Jeden Morgen – noch bevor die Hitze unerträglich wird – macht sich eine Gruppe von Frauen auf den Weg zum Compassion-Kinderzentrum. Sie tragen Eimer unter den Armen oder lassen sie an einem Griff baumeln. An den Wasserstellen sitzen einige, andere wiederum stehen und reden, lachen und warten, bis sie an der Reihe sind. Ein Eimer nach dem anderen füllt sich mit frischem Wasser.  

Für Frauen wie Lydia ist dieses Wasser kostbar. Es schützt nicht nur die Gesundheit ihrer Familie und stillt ihren Durst. Weil die Wasserstelle nun in der Nähe ist, bleibt ihnen auch mehr Zeit für andere Tätigkeiten, wie die Landwirtschaft.

„Wir sind frei“, erklärt Lydia. „Wir müssen nicht mehr lange Wege zurücklegen oder unsere Lebensgrundlage aufgeben, nur um Wasser zu finden. Jetzt hat sich alles verändert. Wir gehen aufs Feld und gehen unseren Geschäften nach, ohne uns Sorgen machen zu müssen. Wir wissen: Es gibt immer Wasser.“ 

Für Kinder wie Mwadaine, Lydias Tochter, sind die Wasserhähne zu einem Spielplatz und einem Ort der Freude geworden. 

„Früher haben wir am Fluss gespielt“, sagt Mwadaine. „Jetzt nicht mehr. Hier haben wir Wasser – und jede Menge davon! Es ist nicht salzig und es schmeckt gut.“ 

Oft geht sie mit ihrer Mutter zum Kinderzentrum, wo sie jetzt nicht mehr lange warten müssen. Dort wartet das saubere Wasser auf sie.

Praktische Unterstützung durch sauberes Wasser 

Pastor Exvin hockt neben einem Wasserhahn und dreht ihn vorsichtig auf, um einen Becher zu füllen. Ein kleines Mädchen sitzt ruhig neben ihm. Als der Becher mit Wasser gefüllt ist, reicht der Pastor ihn dem Kind.  

Die Mitarbeiter von Compassion wollen die Kinder und ihre Familien ganzheitlich unterstützen – physisch, emotional und sozial. „Wir wollen den Menschen Gottes Liebe näherbringen“, sagt Pastor Exvin. „Gleichzeitig wollen wir die Kinder und Familien praktisch unterstützten. Dieses Wasser tut genau das.“  

Nach vielen Jahren voller Herausforderung erwartete niemand, dass die Kirche eine Lösung für diese Krise anbietet. Pastor Exvin empfindet das als Ermutigung für die Kirche und sieht es als ihre Aufgabe an, Verantwortung für die Nachbarschaft zu übernehmen.  

„Wir müssen die Regierung bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen“, sagt Pastor Exvin. „Sie hat viel zu tun. Als Kirche haben wir eine Rolle zu spielen. Durch solche Taten sehen die Menschen die Liebe Gottes ganz konkret. Taten bestätigen unseren Glauben.“ 

Wellen der Veränderung 

Die Auswirkungen sind deutlich: besserer Zugang zu sauberem Wasser, weniger Krankheiten. Die Kinder sind gesund und entwickeln sich gut. Sie können regelmäßig zur Schule und zum Kinderzentrum gehen. Die Familien müssen sich nicht mehr mit hohen Behandlungskosten belasten. Darüber hinaus gewinnen sie Zeit für andere Aktivitäten – von der Arbeit bis hin zum Zusammensein mit ihren Kindern.  

„Fälle von Durchfallerkrankungen unter den Kindern sind von 30 Prozent auf nur noch 7 Prozent zurückgegangen“, erklärt Matthew. „Neben sauberem Wasser achten die Familien nun auch auf bessere Hygiene zu Hause und die Kinder lernen Gewohnheiten wie Händewaschen und das Sauberhalten ihres Geschirrs. Diese einfachen Routinen helfen, die Fortschritte dauerhaft zu sichern.“

Auch für Familien, deren Kinder nicht am Compassion-Programm teilnehmen, ist es eine große Unterstützung, betont Annie. „Mein Kind ist nicht im Programm, aber das Wasser stellt keine Fragen. Ich kann hierherkommen und Wasser bekommen. Vielen von uns wird durch das Wasser geholfen. Es spart Zeit und Energie und wir fühlen uns durch diese Entwicklung, würdevoll behandelt.“  

„Das Wasser gehört nicht der Kirche, sondern der ganzen Nachbarschaft. Alle brauchen es. Deshalb lassen wir es für alle zugänglich, damit jeder, der vorbeikommt, es nutzen kann“, sagt Pastor Exvin. 

Die Menschen aus dem Ort haben beim Bau des Wasserprojektes mitangepackt und unter der heißen Sonne hart gearbeitet, um diesen Traum zu verwirklichen.  

„Die Familien haben ihre Ressourcen zur Verfügung gestellt. Sie haben Zeit und Energie investiert und Wasser aus dem Fluss für den Bau des Wasserturms herbeigetragen“, so Matthew, Leiter des Kinderzentrums. 

Heute ist die Wasseranlage das Herzstück des Dorfes, ein Ort, an dem Kinder gemeinsam lachen und manchmal sogar fröhlich im Wasser planschen können.  

„Wir sind Compassion dankbar, dass sie uns als Kirche ermöglicht haben, dieses großartige Projekt zu verwirklichen. Allen, die diese Arbeit unterstützt haben, möge Gott sie segnen“, sagt Pastor Exvin und Lydia fügt hinzu: „Wir wissen: Gott hat geplant, dass wir eines Tages Wasser haben würden. Jetzt hat er dies durch die lokale Kirche Wirklichkeit werden lassen. Jetzt haben wir Wasser in der Nähe.“ 

Bericht und Fotos: Luke Tembo, Compassion Malawi