Ceciles ungewisse Zukunft 

„Ich hatte mit meinen ersten zwei Kindern Schwierigkeiten beim Stillen. Deshalb bete ich, dass mein drittes Kind ausreichend Muttermilch von mir bekommt, wenn sie geboren ist“, erzählt Cecile aus Burkina Faso. Sie ist 30 Jahre alt und ist bald im dritten Trimester ihrer Schwangerschaft. Eigentlich ist sie voller Zuversicht und trotzdem begleitet sie auch Ungewissheit und Angst. Das Leben in einer einkommensschwachen Siedlung am Rande einer Stadt, die von Armut geprägt ist, ist nicht einfach.  

Ceciles ungewisse Zukunft 

„Ich hatte mit meinen ersten zwei Kindern Schwierigkeiten beim Stillen. Deshalb bete ich, dass mein drittes Kind ausreichend Muttermilch von mir bekommt, wenn sie geboren ist“, erzählt Cecile aus Burkina Faso. Sie ist 30 Jahre alt und ist bald im dritten Trimester ihrer Schwangerschaft. Eigentlich ist sie voller Zuversicht und trotzdem begleitet sie auch Ungewissheit und Angst. Das Leben in einer einkommensschwachen Siedlung am Rande einer Stadt, die von Armut geprägt ist, ist nicht einfach.  

Ceciles ungewisse Zukunft 

„Ich hatte mit meinen ersten zwei Kindern Schwierigkeiten beim Stillen. Deshalb bete ich, dass mein drittes Kind ausreichend Muttermilch von mir bekommt, wenn sie geboren ist“, erzählt Cecile aus Burkina Faso. Sie ist 30 Jahre alt und ist bald im dritten Trimester ihrer Schwangerschaft. Eigentlich ist sie voller Zuversicht und trotzdem begleitet sie auch Ungewissheit und Angst. Das Leben in einer einkommensschwachen Siedlung am Rande einer Stadt, die von Armut geprägt ist, ist nicht einfach.  

Cecile und ihrem ungeborenen Baby geht es gut, aber vieles bleibt auch ungeklärt. Als Mutter, die in extremer Armut lebt, wurden ihr viele grundlegende Leistungen vorenthalten, die werdende Mütter normalerweise in Anspruch nehmen können. „Mein erstgeborener Sohn Ornell ist sieben Jahre alt und meine Tochter Ornella ist vier Jahre alt. Ich weiß nicht, ob dieses Kind ein Junge oder ein Mädchen wird, weil ich noch keinen Ultraschall machen lassen konnte“, sagt Cecile. 

Tägliche Routinen und wachsende Ambitionen 

Ceciles Tag beginnt früh. Jeden Morgen räumt sie das Ein-Zimmer-Haus auf. Sie zündet das Feuerholz an, um das Wasser im Topf zu erwärmen und bereitet den Maisbrei für ihre Kinder zu, damit ihre Kinder essen und sich waschen können, bevor der Tag richtig startet. Ihr Mann Emmanuel bricht zur Arbeit auf dem Bau auf, um Sand und Steine zu verkaufen. Allerdings erhält er immer nur Kurzzeitverträge. Währenddessen holt Cecile ihre Nähmaschine heraus, stellt sie auf einen kleinen Tisch, um selbst Geld zu verdienen. „Während der Trockensaison lerne ich das Nähen, weil wir die Gartenarbeit einstellen müssen, da kein Regen fällt“, erklärt sie.  

Der rhythmische Klang – tack, tack, tack – füllt den Raum. Es ist der Beweis, dass die Nähmaschine noch funktioniert. Es macht Cecile unglaubliche Freude, die Stoffe zuzuschneiden und in Hemden, Kleider und Hosen zu verwandeln. 

Ceciles an ihrer Nähmaschine, Ceciles ungewisse Zukunft, Compassion Deutschland

„Ich repariere nicht nur zerrissene Kleidung, sondern entwerfe auch neue Outfits für Kinder und Erwachsene aus der Nachbarschaft. Mein Traum ist es, meine Fähigkeiten zu verbessern und als Modedesignerin bekannt zu werden“, erklärt Cecile. 

In jeder Bewegung ein Gebet 

Wenn sich Ceciles ungeborenes Baby im Bauch bewegt, flüstert sie ein leises Gebet.  

„Ich habe dafür gebetet, im Mutter-Kind-Programm der Kirche aufgenommen zu werden, damit mein Baby und ich Unterstützung erhalten.“ Ob sie nun an ihrer Nähmaschine sitzt oder mit dem Fahrrad durch die engen Gassen ihres Viertels fährt – Cecile hält an der Hoffnung fest, dass sie eines Tages am Mutter-Kind-Programm teilnehmen könnte. Sie glaubt weiterhin daran, auch wenn sie nicht wusste, wann – oder ob überhaupt – ihr Gebet erhört werden würde. 

„Cecile hat auf der Warteliste für das Programm gestanden, wie viele andere schwangere Frauen in der Nachbarschaft. Sie hat die Auswahlkriterien erfüllt, aber wir können jeweils nur 15 Mütter aufnehmen. Ich wünschte, wir könnten sie alle aufnehmen“, sagt Felicienne, Koordinatorin des Mutter-Kind-Programms. 

Ceciles bereitet Essen vor, Ceciles ungewisse Zukunft, Compassion Deutschland

Wenn Hoffnung Realität wird 

Ein paar Monate später wird Ceciles Gebet erhört. „Felicienne hat mich zu Hause besucht, hat sich nach meiner Situation erkundigt und füllte ein Formular mit mir aus. Danach musste ich zum Kinderzentrum, das an die Kirche angeschlossen ist, um offiziell im Mutter-Kind-Programm registriert zu werden. Ich war überwältigt, war voller Freude und habe Gott für diese Möglichkeit gelobt, an einem Programm teilnehmen zu können, das Mütter und Babys unterstützt“, betont Cecile.  

Für sie bedeutete es nicht nur materielle Versorgung. „Ich bin dankbar, denn mein Baby wird versorgt und ich kann Neues über das Muttersein und das Familienleben lernen.“ Sie sieht bereits kleine Veränderungen in ihrem Leben durch die Teilnahme, weil sie praktische Fertigkeiten erlernt wie Koko Donda (Stofffärben), aber auch Wissen – zum Beispiel über Hygiene oder den Schutz von Babys vor Krankheiten.  

Ceciles sitzt neben einer Frau auf einem Stuhl mit ihrem Kind, Ceciles ungewisse Zukunft, Compassion Deutschland

Auf die Zukunft vorbereiten 

Ceciles Selbstvertrauen wurde durch die Teilnahme am Mutter-Kind-Programm ungemein gestärkt. Sie weiß, dass sie in der Partnerkirche von Compassion Unterstützung findet, besonders in Zeiten von Krankheit, Erschöpfung oder Verzweiflung. Sie konnte ihren ersten Ultraschall machen lassen, hat Babyausstattung und Lebensmittel erhalten, damit sich Cecile auf den Geburtstermin vorbereiten kann. 

 „Vor der Geburt meines Babys habe ich keine Kleidung, keine Schuhe und keine Wiege gekauft. Ich hatte vor, damit zu warten, bis das Baby geboren war, je nachdem, was ich mir leisten konnte“, erinnert sich Cecile. 

Anders als bei ihren ersten beiden Schwangerschaften fühlt sich Cecile nun besser auf die vor- und nachgeburtliche Betreuung vorbereitet. Ihr ungeborenes Kind wird bereits geliebt: von den Mitarbeitern des Mutter-Kind-Programms und den anderen Müttern. 

„Nach der Geburt wird sich meine Schwiegermutter um das Baby und mich sieben Tage lang kümmern, dann wird die Familie dem Baby einen Namen geben. Ich bete darum, dass alle meine Kinder zu guten Menschen heranwachsen und ein besseres Leben haben als wir“, schließt Cecile. 

Bericht und Fotos:  Jehojakim, Compassion Burkina Faso

Ceciles steht neben ihrem Esel, Ceciles ungewisse Zukunft, Compassion Deutschland

Cecile und ihrem ungeborenen Baby geht es gut, aber vieles bleibt auch ungeklärt. Als Mutter, die in extremer Armut lebt, wurden ihr viele grundlegende Leistungen vorenthalten, die werdende Mütter normalerweise in Anspruch nehmen können. „Mein erstgeborener Sohn Ornell ist sieben Jahre alt und meine Tochter Ornella ist vier Jahre alt. Ich weiß nicht, ob dieses Kind ein Junge oder ein Mädchen wird, weil ich noch keinen Ultraschall machen lassen konnte“, sagt Cecile. 

Tägliche Routinen und wachsende Ambitionen 

Ceciles Tag beginnt früh. Jeden Morgen räumt sie das Ein-Zimmer-Haus auf. Sie zündet das Feuerholz an, um das Wasser im Topf zu erwärmen und bereitet den Maisbrei für ihre Kinder zu, damit ihre Kinder essen und sich waschen können, bevor der Tag richtig startet. Ihr Mann Emmanuel bricht zur Arbeit auf dem Bau auf, um Sand und Steine zu verkaufen. Allerdings erhält er immer nur Kurzzeitverträge. Währenddessen holt Cecile ihre Nähmaschine heraus, stellt sie auf einen kleinen Tisch, um selbst Geld zu verdienen. „Während der Trockensaison lerne ich das Nähen, weil wir die Gartenarbeit einstellen müssen, da kein Regen fällt“, erklärt sie.  

Der rhythmische Klang – tack, tack, tack – füllt den Raum. Es ist der Beweis, dass die Nähmaschine noch funktioniert. Es macht Cecile unglaubliche Freude, die Stoffe zuzuschneiden und in Hemden, Kleider und Hosen zu verwandeln.  

Ceciles an ihrer Nähmaschine, Ceciles ungewisse Zukunft, Compassion Deutschland

„Ich repariere nicht nur zerrissene Kleidung, sondern entwerfe auch neue Outfits für Kinder und Erwachsene aus der Nachbarschaft. Mein Traum ist es, meine Fähigkeiten zu verbessern und als Modedesignerin bekannt zu werden“, erklärt Cecile.

In jeder Bewegung ein Gebet 

Wenn sich Ceciles ungeborenes Baby im Bauch bewegt, flüstert sie ein leises Gebet.  

„Ich habe dafür gebetet, im Mutter-Kind-Programm der Kirche aufgenommen zu werden, damit mein Baby und ich Unterstützung erhalten.“ Ob sie nun an ihrer Nähmaschine sitzt oder mit dem Fahrrad durch die engen Gassen ihres Viertels fährt – Cecile hält an der Hoffnung fest, dass sie eines Tages am Mutter-Kind-Programm teilnehmen könnte. Sie glaubt weiterhin daran, auch wenn sie nicht wusste, wann – oder ob überhaupt – ihr Gebet erhört werden würde. 

„Cecile hat auf der Warteliste für das Programm gestanden, wie viele andere schwangere Frauen in der Nachbarschaft. Sie hat die Auswahlkriterien erfüllt, aber wir können jeweils nur 15 Mütter aufnehmen. Ich wünschte, wir könnten sie alle aufnehmen“, sagt Felicienne, Koordinatorin des Mutter-Kind-Programms.

Ceciles bereitet Essen vor, Ceciles ungewisse Zukunft, Compassion Deutschland

Wenn Hoffnung Realität wird 

Ein paar Monate später wird Ceciles Gebet erhört. „Felicienne hat mich zu Hause besucht, hat sich nach meiner Situation erkundigt und füllte ein Formular mit mir aus. Danach musste ich zum Kinderzentrum, das an die Kirche angeschlossen ist, um offiziell im Mutter-Kind-Programm registriert zu werden. Ich war überwältigt, war voller Freude und habe Gott für diese Möglichkeit gelobt, an einem Programm teilnehmen zu können, das Mütter und Babys unterstützt“, betont Cecile.  

Für sie bedeutete es nicht nur materielle Versorgung. „Ich bin dankbar, denn mein Baby wird versorgt und ich kann Neues über das Muttersein und das Familienleben lernen.“ Sie sieht bereits kleine Veränderungen in ihrem Leben durch die Teilnahme, weil sie praktische Fertigkeiten erlernt wie Koko Donda (Stofffärben), aber auch Wissen – zum Beispiel über Hygiene oder den Schutz von Babys vor Krankheiten.  

Ceciles sitzt neben einer Frau auf einem Stuhl mit ihrem Kind, Ceciles ungewisse Zukunft, Compassion Deutschland

Auf die Zukunft vorbereiten 

Ceciles Selbstvertrauen wurde durch die Teilnahme am Mutter-Kind-Programm ungemein gestärkt. Sie weiß, dass sie in der Partnerkirche von Compassion Unterstützung findet, besonders in Zeiten von Krankheit, Erschöpfung oder Verzweiflung. Sie konnte ihren ersten Ultraschall machen lassen, hat Babyausstattung und Lebensmittel erhalten, damit sich Cecile auf den Geburtstermin vorbereiten kann. 

 „Vor der Geburt meines Babys habe ich keine Kleidung, keine Schuhe und keine Wiege gekauft. Ich hatte vor, damit zu warten, bis das Baby geboren war, je nachdem, was ich mir leisten konnte“, erinnert sich Cecile. 

Anders als bei ihren ersten beiden Schwangerschaften fühlt sich Cecile nun besser auf die vor- und nachgeburtliche Betreuung vorbereitet. Ihr ungeborenes Kind wird bereits geliebt: von den Mitarbeitern des Mutter-Kind-Programms und den anderen Müttern. 

„Nach der Geburt wird sich meine Schwiegermutter um das Baby und mich sieben Tage lang kümmern, dann wird die Familie dem Baby einen Namen geben. Ich bete darum, dass alle meine Kinder zu guten Menschen heranwachsen und ein besseres Leben haben als wir“, schließt Cecile. 

Bericht und Fotos:  Jehojakim, Compassion Burkina Faso

Ceciles steht neben ihrem Esel, Ceciles ungewisse Zukunft, Compassion Deutschland