Ironman gegen extreme Armut – für Mütter und Babys

„Mütter in extremer Armut können nicht einfach so aufgeben. Sie haben Verantwortung für ihre Kinder. Einfach alles stehen und liegen lassen oder sich einfach nur mal um sich selbst kümmern  das ist für sie nicht möglich“, betont Artur Friedrich, der Ende Juni den Ironman absolviert hat. Seinen sportlichen Einsatz hat er mit einer Spendenaktion verbunden, um sich für Mütter und Babys in extremer Armut stark zu machen.  

Ironman gegen extreme Armut – für Mütter und Babys

„Mütter in extremer Armut können nicht einfach so aufgeben. Sie haben Verantwortung für ihre Kinder. Einfach alles stehen und liegen lassen oder sich einfach nur mal um sich selbst kümmern  das ist für sie nicht möglich“, betont Artur Friedrich, der Ende Juni den Ironman absolviert hat. Seinen sportlichen Einsatz hat er mit einer Spendenaktion verbunden, um sich für Mütter und Babys in extremer Armut stark zu machen.  

Ironman gegen extreme Armut – für Mütter und Babys

„Mütter in extremer Armut können nicht einfach so aufgeben. Sie haben Verantwortung für ihre Kinder. Einfach alles stehen und liegen lassen oder sich einfach nur mal um sich selbst kümmern  das ist für sie nicht möglich“, betont Artur Friedrich, der Ende Juni den Ironman absolviert hat. Seinen sportlichen Einsatz hat er mit einer Spendenaktion verbunden, um sich für Mütter und Babys in extremer Armut stark zu machen.  

Es ist einer der heißesten Tage des Jahres. Ende Juni steht Artur Friedrich an der Startlinie, um seinen ersten Ironman zu bestreiten: 3,8 km schwimmen, 176,0 km Rad fahren, 42,2 km laufen. Extreme Distanzen, bei extremer Hitze. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde die Radfahrstrecke auf 125 km und die Laufstrecke auf 21,1 km verkürzt. Trotzdem ohne Frage: Eine beachtliche Leistung, auf die sich Artur diszipliniert vorbereitet hat. 

Sein Ziel hatte er während der Vorbereitung klar vor Augen, auch wenn die Entscheidung anzutreten, eine recht spontane war: „Ich wollte es unbedingt schaffen. Deshalb kam für mich auch nichts anderes infrage, als es durchzuziehen.“  

Mit der Hitze ist er beim Schwimmen und Radfahren gut klargekommen. „Morgens im Wasser war die Hitze kein Problem. Auch beim Fahrradfahren ging es durch den Fahrtwind. Von meinem Gefühl her hätte ich auch die volle Distanz fahren können“, erzählt Artur und lacht.   

Seinen sportlichen Einsatz wollte Artur mit ehrenamtlichem Engagement verbinden: „Ich wollte den Ironman mit einer Spendenaktion verbinden, um mich für das Anliegen von Compassion einzusetzen.“ So wollte er auch sein persönliches Umfeld einladen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich dem Anliegen anzuschließen: Mütter und Babys in extremer Armut zu unterstützen.

Mütter und Babys in extremer Armut

In extremer Armut zu leben bedeutet, jeden Tag aufs Neue zu kämpfen und weniger als 3 US-Dollar pro Tag zur Verfügung zu haben. Laut Unicef betrifft das 412 Millionen Kinder. Jedes fünfte Kind aus einem Land mit niedrigem oder mittlerem Einkommen ist mindestens in zwei lebenswichtigen Bereichen schwer benachteiligt – zum Beispiel haben sie keinen Zugang zu sanitären Anlagen oder zur medizinischen Versorgung.i 

In den Ländern Subsahara-Afrikas stirbt 1 von 55 Frauen an Schwangerschafts- oder Geburtsfolgen – das ist etwa 250-mal häufiger als in Westeuropa.ii In der Region wurden 2023 nur bei 64 Prozent der Geburten Kliniken oder Gesundheitsstationen aufgesucht. Die Gründe sind vielfältig: In Städten wurden 83 Prozent der Geburten medizinisch begleitet, auf dem Land waren es jedoch nur 56 Prozent. Frauen aus den ärmsten Haushalten brachten nur 43 Prozent ihrer Babys in Kliniken oder Gesundheitseinrichtungen zur Welt.iii 

Ironman gegen extreme Armut – für Mütter und Babys, Artur Friedrich, Ironman Absolvent

Hinzu kommt, dass in einkommensschwachen Ländern unter den 25-54-Jährigen nur je 50 Frauen an formaler oder nicht formaler Bildung teilnehmen  auf 100 Männer gerechnet.iv Bis heute ist fehlende Bildung der Mütter einer der stärksten Faktoren für das Fortbestehen der Armutsspirale.  

Ehrenamtliches Engagement leicht gemacht

Genau diese Lebensrealität von Müttern und ihren Babys, die in extremer Armut leben, bewegt Artur Friedrich. Während er den Ironman in glühender Hitze bestreitet, denkt er immer wieder an die Situation dieser Mütter. Er ist ehrlich: „Beim Fahrradfahren habe ich kurz mit dem Gedanken gespielt, wie es wäre, jetzt aufzugeben. Da musste ich an Familien denken, die wirklich Tag für Tag kämpfen.“ Auf die Frage, warum er das Mutter-Kind-Programm mit seiner Aktion unterstützt, antwortet er: „Ich hatte schon immer ein Herz für Kinder. Was ich bei meiner Schwester und auch in meinem Bekanntenkreis sehe, ist, dass die ersten Jahre – vor allem zwischen Mutter und Kind – sehr intensiv sind. Deshalb hat mich das besonders angesprochen.“ 

Einige Menschen aus seinem persönlichen Umfeld kannten vor seiner Aktion Compassion nicht. „Es war eine gute Möglichkeit, das Anliegen von Compassion und die vielfältigen Wege, wie sie Kinder und ihre Familien begleiten, bekannter zu machen.“ Und es zeigt, dass es nicht viel Aufwand braucht. „Für mich stand fest, dass ich den Ironman mache – und dann kam Compassion ins Spiel. Mein Tipp an andere: Man muss das ja nicht mit etwas Großem verbinden. Eine kleine Aktion, die man mit seiner Leidenschaft verbindet, reicht bereits. Bei mir ist eben Sport meine Leidenschaft.“ Und Artur betont, dass es nichts Sportliches sein muss: „Du kannst kochen, backen – einfach etwas tun, bei dem du aufblühst. Nutze dein Talent und dein Interesse.“

Ironman gegen extreme Armut – für Mütter und Babys, Artur Friedrich, Ironman Absolvent

Du möchtest dich mit einer Aktion für Kinder in extremer Armut stark machen? Du benötigst dafür Infomaterial oder einen Spendenlink? Schreib uns eine E-Mail an info@compassion.de. 
 
Du möchtest dich mit deiner Zeit ehrenamtlich bei Compassion engagieren? Mehr Infos erhältst du auf https://www.compassion.de/dabeisein-mithelfen/ehrenamtlich-engagieren/. 

Es ist einer der heißesten Tage des Jahres. Ende Juni steht Artur Friedrich an der Startlinie, um seinen ersten Ironman zu bestreiten: 3,8 km schwimmen, 176,0 km Rad fahren, 42,2 km laufen. Extreme Distanzen, bei extremer Hitze. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde die Radfahrstrecke auf 125 km und die Laufstrecke auf 21,1 km verkürzt. Trotzdem ohne Frage: Eine beachtliche Leistung, auf die sich Artur diszipliniert vorbereitet hat.

Sein Ziel hatte er während der Vorbereitung klar vor Augen, auch wenn die Entscheidung anzutreten, eine recht spontane war: „Ich wollte es unbedingt schaffen. Deshalb kam für mich auch nichts anderes infrage, als es durchzuziehen.“

Mit der Hitze ist er beim Schwimmen und Radfahren gut klargekommen. „Morgens im Wasser war die Hitze kein Problem. Auch beim Fahrradfahren ging es durch den Fahrtwind. Von meinem Gefühl her hätte ich auch die volle Distanz fahren können“, erzählt Artur und lacht.

Seinen sportlichen Einsatz wollte Artur mit ehrenamtlichem Engagement verbinden: „Ich wollte den Ironman mit einer Spendenaktion verbinden, um mich für das Anliegen von Compassion einzusetzen.“ So wollte er auch sein persönliches Umfeld einladen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich dem Anliegen anzuschließen: Mütter und Babys in extremer Armut zu unterstützen.

Mütter und Babys in extremer Armut

In extremer Armut zu leben bedeutet, jeden Tag aufs Neue zu kämpfen und weniger als 3 US-Dollar pro Tag zur Verfügung zu haben. Laut Unicef betrifft das 412 Millionen Kinder. Jedes fünfte Kind aus einem Land mit niedrigem oder mittlerem Einkommen ist mindestens in zwei lebenswichtigen Bereichen schwer benachteiligt – zum Beispiel haben sie keinen Zugang zu sanitären Anlagen oder zur medizinischen Versorgung.i 

In den Ländern Subsahara-Afrikas stirbt 1 von 55 Frauen an Schwangerschafts- oder Geburtsfolgen – das ist etwa 250-mal häufiger als in Westeuropa.ii In der Region wurden 2023 nur bei 64 Prozent der Geburten Kliniken oder Gesundheitsstationen aufgesucht. Die Gründe sind vielfältig: In Städten wurden 83 Prozent der Geburten medizinisch begleitet, auf dem Land waren es jedoch nur 56 Prozent. Frauen aus den ärmsten Haushalten brachten nur 43 Prozent ihrer Babys in Kliniken oder Gesundheitseinrichtungen zur Welt.iii 

Ironman gegen extreme Armut – für Mütter und Babys, Artur Friedrich, Ironman Absolvent

Hinzu kommt, dass in einkommensschwachen Ländern unter den 25-54-Jährigen nur je 50 Frauen an formaler oder nicht formaler Bildung teilnehmen – auf 100 Männer gerechnet.iv Bis heute ist fehlende Bildung der Mütter einer der stärksten Faktoren für das Fortbestehen der Armutsspirale.

Ehrenamtliches Engagement leicht gemacht

Genau diese Lebensrealität von Müttern und ihren Babys, die in extremer Armut leben, bewegt Artur Friedrich. Während er den Ironman in glühender Hitze bestreitet, denkt er immer wieder an die Situation dieser Mütter. Er ist ehrlich: „Beim Fahrradfahren habe ich kurz mit dem Gedanken gespielt, wie es wäre, jetzt aufzugeben. Da musste ich an Familien denken, die wirklich Tag für Tag kämpfen.“ Auf die Frage, warum er das Mutter-Kind-Programm mit seiner Aktion unterstützt, antwortet er: „Ich hatte schon immer ein Herz für Kinder. Was ich bei meiner Schwester und auch in meinem Bekanntenkreis sehe, ist, dass die ersten Jahre – vor allem zwischen Mutter und Kind – sehr intensiv sind. Deshalb hat mich das besonders angesprochen.“

Einige Menschen aus seinem persönlichen Umfeld kannten vor seiner Aktion Compassion nicht. „Es war eine gute Möglichkeit, das Anliegen von Compassion und die vielfältigen Wege, wie sie Kinder und ihre Familien begleiten, bekannter zu machen.“ Und es zeigt, dass es nicht viel Aufwand braucht. „Für mich stand fest, dass ich den Ironman mache – und dann kam Compassion ins Spiel. Mein Tipp an andere: Man muss das ja nicht mit etwas Großem verbinden. Eine kleine Aktion, die man mit seiner Leidenschaft verbindet, reicht bereits. Bei mir ist eben Sport meine Leidenschaft.“ Und Artur betont, dass es nichts Sportliches sein muss: „Du kannst kochen, backen – einfach etwas tun, bei dem du aufblühst. Nutze dein Talent und dein Interesse.“

Ironman gegen extreme Armut – für Mütter und Babys, Artur Friedrich, Ironman Absolvent

Du möchtest dich mit einer Aktion für Kinder in extremer Armut stark machen? Du benötigst dafür Infomaterial oder einen Spendenlink? Schreib uns eine E-Mail an info@compassion.de. 
 
Du möchtest dich mit deiner Zeit ehrenamtlich bei Compassion engagieren? Mehr Infos erhältst du auf https://www.compassion.de/dabeisein-mithelfen/ehrenamtlich-engagieren/.