1. Es gibt unglaublich viele Kinder
Weltweit leben laut UN über 2,4 Milliarden Kinder unter 18 Jahren.i Das ist fast ein Drittel der Menschheit. Doch für viele Kinder ist der Alltag von Mangel geprägt. Mehr als jedes fünfte Kind hat in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen mit großen Nachteilen zu kämpfen. Das bedeutet: Über 400 Millionen Kinder leben in Armut und sind in mindestens zwei Bereichen, die für ihre Gesundheit, Entwicklung und ihr Wohlbefinden entscheidend sind, stark benachteiligt.ii

Was Kinder erleben, prägt nicht nur ihre Kindheit, sondern wirkt sich auf ihr gesamtes Leben aus. Es beeinflusst die Chancen als Erwachsene. Armut raubt ihnen die Chance, ihr Potenzial zu entdecken und ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
In den Compassion-Kinderzentren finden Mädchen und Jungen durch das 1-zu-1-Patenschaftsprogramm einen Ort zum Lernen und zum Spielen. Die Mitarbeiter fördern sie in allen Lebensbereichen, damit sie ihre individuellen Fähigkeiten entdecken, Zugang zu Bildung erhalten und eine Perspektive für ihre Zukunft entwickeln.
2. Kinder sind am stärksten gefährdet
Das Leben von Kindern und Jugendlichen, die in Armut aufwachsen, ist von Perspektivlosigkeit und Unsicherheit geprägt. Was für viele Menschen in Deutschland selbstverständlich ist, fehlt ihnen: ausgewogene Mahlzeiten, medizinische Versorgung, Bildung. Besonders jüngere Kinder leiden darunter.
UN-Daten zeigen: 2024 lebten 22,3 Prozent der Kinder im Alter von 0 bis 4 Jahren in extremer monetärer Armut, verglichen mit 14,9 Prozent der 15- bis 17-Jährigen.iii Die jüngsten Kinder sind also am stärksten betroffen. Hunger, Unterernährung, ausbleibende Arztbesuche oder fehlende Schulbildung beeinflussen ihr ganzes Leben.

Deshalb unterstützt Compassion bereits vor der Geburt eines Kindes. Im Mutter-Kind-Programm erhalten schwangere Frauen und junge Mütter prä- und postnatale Beratung, medizinische Versorgung, Lebensmittelpakete und praktische Begleitung bis zum ersten Geburtstag ihres Kindes. In der Regel werden die Kinder mit der Vollendung ihres ersten Lebensjahres ins Patenschaftsprogramm aufgenommen, um weiterhin liebevoll begleitet und unterstützt zu werden.
3. Kinder sind Jesus wichtig
Kinder haben einen besonderen Platz bei Jesus. Er nimmt sie ernst, schenkt ihnen Aufmerksamkeit und spricht ihnen Würde zu. Jesus ist deshalb unser Vorbild im Umgang mit Kindern. Die Mitarbeiter in den Kinderzentren leben christliche Werte und vermitteln diese.
Viele Kinder, die in Armut leben, glauben der Lüge der Armut, die ihnen sagt: „Du kannst nichts! Du bist wertlos!“ In den Compassion-Kinderzentren hören sie eine andere Botschaft. Die Mitarbeiter sagen ihnen: „Du kannst das! Du bist wertvoll! Du bist geliebt!“

Wenn Kinder ihren Wert erkennen und spüren, dass Gott sie liebt, verändert sich ihr Blick auf ihr Leben und sie beginnen Selbstvertrauen zu entwickeln. Mit der Zeit blühen sie auch in anderen Bereichen auf – schulisch, emotional und sozial.
Eine bestimmte Glaubenszugehörigkeit ist niemals Voraussetzung, um Unterstützung zu erhalten.
Bei Compassion handeln wir aus unserem christlichen Selbstverständnis und setzen uns bewusst für Familien in Not ein: Wir möchten Kindern so begegnen, wie Jesus es tun würde – mit Liebe, Wertschätzung und praktischer Unterstützung.
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Quellen:
i United Nations, Department of Economic and Social Affairs, Population Division (2024). World Population Prospects 2024.
ii UNICEF. (2025, 19. November). More than 400 million children globally live in poverty, missing out on at least two daily needs such as nutrition and sanitation – UNICEF [Pressemeldung]. Abgerufen am 1. Dezember 2025, von https://www.unicef.org/press-releases/more-400-million-children-globally-live-poverty-missing-out-least-two-daily-needs
iii UNICEF Innocenti – Global Office of Research and Foresight, State of the World’s Children 2025: Ending Child Poverty – Our shared imperative, UNICEF Innocenti, Florence, November, 2025.

