Wie wir Kinder schützen wollen 

In allen CompassionKinderzentren der lokalen Partnerkirchen ist Kinderschutz ein wichtiger Teil des Programms und hat oberste Priorität. Die Mitarbeiter wollen eine sichere Umgebung schaffen, in der sich jedes Kind  entwickeln und seine Fähigkeiten entfalten kann. Hier sind fünf Wege, wie die Mitarbeiter zum Schutz der Kinder beitragen. 

Wie wir Kinder schützen wollen 

In allen CompassionKinderzentrum der lokalen Partnerkirchen ist Kinderschutz ein wichtiger Teil des Programms und hat oberste Priorität. Die Mitarbeiter wollen eine sichere Umgebung schaffen, in der jedes Kind sich entwickeln und seine Fähigkeiten entfalten kann. Hier sind fünf Wege, wie die Mitarbeiter zum Schutz der Kinder beitragen. 

Wie wir Kinder schützen wollen 

In allen CompassionKinderzentrum der lokalen Partnerkirchen ist Kinderschutz ein wichtiger Teil des Programms und hat oberste Priorität. Die Mitarbeiter wollen eine sichere Umgebung schaffen, in der jedes Kind sich entwickeln und seine Fähigkeiten entfalten kann. Hier sind fünf Wege, wie die Mitarbeiter zum Schutz der Kinder beitragen. 

1. Kinder lernen, dass sie wertvoll sind 

Jedes Kind soll in dem Wissen aufwachsen, dass es wertvoll ist und dass sein Leben einen Sinn hat. In den Kinderzentren werden sie an ihren Wert erinnert, damit sie erkennen, dass alle Bereiche – Körper, Seele, Geist – wichtig sind und sie persönliche Grenzen setzen dürfen.  

„Es ist so wichtig, mit den Kindern und Jugendlichen über das Thema Kinderschutz zu sprechen. Kinder sind Gottes Schöpfung, deshalb ist so wichtig, dass sie lernen, sich selbst wertzuschätzen“, sagt Ermegilda, eine Mitarbeiterin aus einem Compassion-Kinderzentrum. 

Sie sollen verinnerlichen, dass alle Menschen es verdient haben, mit Würde behandelt zu werden – und Kinder und Jugendliche zählen genauso dazu. Wenn sie verstehen, dass sie Fürsorge und Respekt verdient haben, gewinnen Kinder an Selbstvertrauen, lernen Grenzen zu setzen und sich zu äußern, wenn ihnen jemand unangenehm ist.   

Klasse einer Kinderzentrums von Compassion, Wie wir Kinder schützen wollen, Compassion Deutschland

2. Familien lernen, Kinder zu begleiten 

Eltern und Familien spielen eine wesentliche Rolle dabei, ihre Kinder zu schützen – und dieser Schutz sollte zu Hause beginnen. Deshalb ist es wichtig, dass sie mit dem richtigen Wissen ausgestattet sind. 

„Hier im Kinderzentrum haben sie mir viel beigebracht. Ich erkläre es nun auch meinen Kindern und bringe ihnen bei, wie sie auf sich selbst achten können, dass sie niemand in ihrem Intimbereich berühren darf“, betont Lidia, Mutter von drei Kindern. „Das habe ich ihnen erklärt. Und sie sagen: ‚Ja, Gott hat mir meinen Körper gegeben, Mama, er ist heilig.‘“ 

Prävention, Erziehung und Kinderschutz: Diese Themen werden durch Schulungen in den Kinderzentren immer wieder aufgegriffen. Sie tragen zur Aufklärung bei und unterstützen Familien, ihre Kinder besser zu schützen.  

Eltern wie Lidia bekommen praktische Tipps and die Hand, um sie selbstbewusst in ihr Familienleben zu übertragen. 

Mädels sitzen im Stuhlkreis und melden sich, Wie wir Kinder schützen wollen, Compassion Deutschland

3. Vertrauensvolle Beziehungen durch ein starkes Team  

„Unser Wunsch ist, dass die Kinder und Jugendlichen wissen, dass sie jederzeit zu uns kommen können, wenn sie sich unsicher oder in einer gefährlichen Lage befinden“, sagt Abigail, Leiterin eines Kinderzentrums.  

Kinder im Blick haben – das ist das Anliegen der Teams vor Ort. Sie erinnern die Kinder daran, dass die Mitarbeiter immer ein offenes Ohr haben. Es macht einen enormen Unterschied, wenn Kinder wissen, dass sie eine sichere Anlaufstelle haben. 

Gute Beziehungen entstehen nicht über Nacht, aber mit der Zeit entstehen vertrauensvolle Bindungen. Kinder und Jugendliche bemerken, dass es Erwachsene gibt, die zuhören, ihnen vertrauen und auf die sie sich verlassen können.  

4. Kinder lernen, sich zu äußern 

„Nein“ sagen – genau das sollen Kinder lernen. Denn ihre Stimme zählt. Was ihnen auf dem Herzen liebt, sollen sie selbstbewusst äußern und melden, wenn sie in Gefahr sind.  

Die siebenjährige Maite weiß, dass niemand das Recht hat sie zu berühren. „Ich habe gelernt, dass niemand meinen Intimbereich berühren oder sehen darf. Wenn mich jemand darauf anspricht, sage ich meinem Vater, meiner Mutter oder einer anderen Vertrauensperson davon und sie melden es. Wenn mich jemand berühren oder zum Schweigen bringen will, sage ich ‚Nein‘. Niemand hat das Recht dazu“, sagt Maite selbstbewusst.  

„Ich habe gelernt, wegzulaufen, laut ‚Nein‘ zu sagen und einem Erwachsenen Bescheid zu sagen, wenn mich jemand berühren will“, sagt auch der siebenjährige David. „Ich habe auch meinen Freunden erzählt, wie sie sich schützen können und was sie tun können, wenn sie in Gefahr sind.“  

In den Kinderzentren werden die Kinder und Jugendlichen in altersgerechten Schulungen darüber aufgeklärt, wie sie sich in gefährlichen Situationen verhalten können und wo sie Unterstützung finden. Darüber hinaus wird ihnen vermittelt, dass es ihr Recht ist, ‚Nein‘ zusagen. Die Kids, die ein Kinderzentrum besuchen, sollen wissen, dass ihnen geglaubt wird.  

„Sie sollen verstehen, dass sie Unterstützung suchen und mutig Dinge ansprechen dürfen – und das nicht nur bei Eltern. Sie sollen verstehen, dass auch die Mitarbeiter des Kinderzentrums immer ansprechbar sind“, erklärt Abigail. 

Mädchen laufen neben einer Mitarbeiterin im Kinderzentrum, Wie wir Kinder schützen wollen, Compassion Deutschland

5. Geliebt und gesehen 

Viele Menschen tragen im Kinderzentrum dazu bei, dass Kinder mit positiven Botschaften aufwachsen können, die ihren Selbstwert stärken: die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kinderzentrums und die Pastoren der lokalen Partnerkirchen. Immer wieder zeigen sie durch Worte und Taten, dass sie den Kindern und Jugendlichen mit Wertschätzung und Respekt begegnen. 

„Wir schulen die Kids darin, dass sie selbst zu ihrem Schutz beitragen und ihre Integrität bewahren können, weil sie von Gott geliebt sind.“  

Geliebt und gesehen zu werden, gibt Kindern ein starkes Fundament, um Selbstvertrauen zu entwickeln, anderen Menschen zu vertrauen und dass, was sie neu erlernen, beizubehalten. 

„Hier fühle ich mich sicher, weil sich alle um mich kümmern. Sie sagen mir, dass ich wichtig bin und dass Gott mich besonders gemacht hat“, erzählt Maite mit einem Lachen.  

Durch die Zusammenarbeit von Compassion und den lokalen Partnerkirchen dürfen Kinder sehen, dass ihr Leben kostbar ist.  

Schulungen zum Thema Kinderschutz mit Kindern, Jugendlichen und Eltern sind unerlässlich. Jede Form von Gewalt kann dauerhafte emotionale, kognitive, soziale und sogar physische Folgen im Leben eines Kindes haben. Wenn Familien diese Risiken verstehen und sich entscheiden, Kinder zu schützen, ihnen zuzuhören und aufzuklären, tragen sie zu ihrem Schutz bei. Dann können Kinder mit einem Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und Zuversicht aufwachsen.   

Bericht und Fotos: 
Galia Oropeza, Compassion Bolivien 

1. Kinder lernen, dass sie wertvoll sind 

Jedes Kind soll in dem Wissen aufwachsen, dass es wertvoll ist und dass sein Leben einen Sinn hat. In den Kinderzentren werden sie an ihren Wert erinnert, damit sie erkennen, dass alle Bereiche – Körper, Seele, Geist – wichtig sind und sie persönliche Grenzen setzen dürfen.  

„Es ist so wichtig, mit den Kindern und Jugendlichen über das Thema Kinderschutz zu sprechen. Kinder sind Gottes Schöpfung, deshalb ist so wichtig, dass sie lernen, sich selbst wertzuschätzen“, sagt Ermegilda, eine Mitarbeiterin aus einem Compassion-Kinderzentrum. 

Sie sollen verinnerlichen, dass alle Menschen es verdient haben, mit Würde behandelt zu werden – und Kinder und Jugendliche zählen genauso dazu. Wenn sie verstehen, dass sie Fürsorge und Respekt verdient haben, gewinnen Kinder an Selbstvertrauen, lernen Grenzen zu setzen und sich zu äußern, wenn ihnen jemand unangenehm ist.   

Klasse einer Kinderzentrums von Compassion, Wie wir Kinder schützen wollen, Compassion Deutschland

2. Familien lernen, Kinder zu begleiten 

Eltern und Familien spielen eine wesentliche Rolle dabei, ihre Kinder zu schützen – und dieser Schutz sollte zu Hause beginnen. Deshalb ist es wichtig, dass sie mit dem richtigen Wissen ausgestattet sind. 

„Hier im Kinderzentrum haben sie mir viel beigebracht. Ich erkläre es nun auch meinen Kindern und bringe ihnen bei, wie sie auf sich selbst achten können, dass sie niemand in ihrem Intimbereich berühren darf“, betont Lidia, Mutter von drei Kindern. „Das habe ich ihnen erklärt. Und sie sagen: ‚Ja, Gott hat mir meinen Körper gegeben, Mama, er ist heilig.‘“ 

Prävention, Erziehung und Kinderschutz: Diese Themen werden durch Schulungen in den Kinderzentren immer wieder aufgegriffen. Sie tragen zur Aufklärung bei und unterstützen Familien, ihre Kinder besser zu schützen.  

Eltern wie Lidia bekommen praktische Tipps and die Hand, um sie selbstbewusst in ihr Familienleben zu übertragen. 

Mädels sitzen im Stuhlkreis und melden sich, Wie wir Kinder schützen wollen, Compassion Deutschland

3. Vertrauensvolle Beziehungen durch ein starkes Team  

„Unser Wunsch ist, dass die Kinder und Jugendlichen wissen, dass sie jederzeit zu uns kommen können, wenn sie sich unsicher oder in einer gefährlichen Lage befinden“, sagt Abigail, Leiterin eines Kinderzentrums.  

Kinder im Blick haben – das ist das Anliegen der Teams vor Ort. Sie erinnern die Kinder daran, dass die Mitarbeiter immer ein offenes Ohr haben. Es macht einen enormen Unterschied, wenn Kinder wissen, dass sie eine sichere Anlaufstelle haben. 

Gute Beziehungen entstehen nicht über Nacht, aber mit der Zeit entstehen vertrauensvolle Bindungen. Kinder und Jugendliche bemerken, dass es Erwachsene gibt, die zuhören, ihnen vertrauen und auf die sie sich verlassen können.  

4. Kinder lernen, sich zu äußern 

„Nein“ sagen – genau das sollen Kinder lernen. Denn ihre Stimme zählt. Was ihnen auf dem Herzen liebt, sollen sie selbstbewusst äußern und melden, wenn sie in Gefahr sind.  

Die siebenjährige Maite weiß, dass niemand das Recht hat sie zu berühren. „Ich habe gelernt, dass niemand meinen Intimbereich berühren oder sehen darf. Wenn mich jemand darauf anspricht, sage ich meinem Vater, meiner Mutter oder einer anderen Vertrauensperson davon und sie melden es. Wenn mich jemand berühren oder zum Schweigen bringen will, sage ich ‚Nein‘. Niemand hat das Recht dazu“, sagt Maite selbstbewusst.  

„Ich habe gelernt, wegzulaufen, laut ‚Nein‘ zu sagen und einem Erwachsenen Bescheid zu sagen, wenn mich jemand berühren will“, sagt auch der siebenjährige David. „Ich habe auch meinen Freunden erzählt, wie sie sich schützen können und was sie tun können, wenn sie in Gefahr sind.“  

In den Kinderzentren werden die Kinder und Jugendlichen in altersgerechten Schulungen darüber aufgeklärt, wie sie sich in gefährlichen Situationen verhalten können und wo sie Unterstützung finden. Darüber hinaus wird ihnen vermittelt, dass es ihr Recht ist, ‚Nein‘ zusagen. Die Kids, die ein Kinderzentrum besuchen, sollen wissen, dass ihnen geglaubt wird.  

„Sie sollen verstehen, dass sie Unterstützung suchen und mutig Dinge ansprechen dürfen – und das nicht nur bei Eltern. Sie sollen verstehen, dass auch die Mitarbeiter des Kinderzentrums immer ansprechbar sind“, erklärt Abigail. 

Mädchen laufen neben einer Mitarbeiterin im Kinderzentrum, Wie wir Kinder schützen wollen, Compassion Deutschland

5. Geliebt und gesehen 

Viele Menschen tragen im Kinderzentrum dazu bei, dass Kinder mit positiven Botschaften aufwachsen können, die ihren Selbstwert stärken: die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kinderzentrums und die Pastoren der lokalen Partnerkirchen. Immer wieder zeigen sie durch Worte und Taten, dass sie den Kindern und Jugendlichen mit Wertschätzung und Respekt begegnen. 

„Wir schulen die Kids darin, dass sie selbst zu ihrem Schutz beitragen und ihre Integrität bewahren können, weil sie von Gott geliebt sind.“  

Geliebt und gesehen zu werden, gibt Kindern ein starkes Fundament, um Selbstvertrauen zu entwickeln, anderen Menschen zu vertrauen und dass, was sie neu erlernen, beizubehalten. 

„Hier fühle ich mich sicher, weil sich alle um mich kümmern. Sie sagen mir, dass ich wichtig bin und dass Gott mich besonders gemacht hat“, erzählt Maite mit einem Lachen.  

Durch die Zusammenarbeit von Compassion und den lokalen Partnerkirchen dürfen Kinder sehen, dass ihr Leben kostbar ist.  

Schulungen zum Thema Kinderschutz mit Kindern, Jugendlichen und Eltern sind unerlässlich. Jede Form von Gewalt kann dauerhafte emotionale, kognitive, soziale und sogar physische Folgen im Leben eines Kindes haben. Wenn Familien diese Risiken verstehen und sich entscheiden, Kinder zu schützen, ihnen zuzuhören und aufzuklären, tragen sie zu ihrem Schutz bei. Dann können Kinder mit einem Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und Zuversicht aufwachsen.   

Bericht und Fotos: 
Galia Oropeza, Compassion Bolivien