220 Damissome

Damissome

  • No SVG support
    Land: Togo
  • No SVG support
    Alter: 6
  • No SVG support
    Geschlecht : Mädchen
Mein Rufname: Paulina Mein Geburtstag: 12.02.2014 Ich bin ein Mädchen und gehe in die Schule Was ich mag: Mit den anderen Kindern spielen und tanzen Ich lebe mit meiner Mutter, meiner Schwester und meinem Bruder zusammen. Mein Vater lebt nicht mehr. Meine Mutter ist Bäuerin.Durch deine Patenschaft werde ich in meiner Persönlichkeit gefördert und kann meine Begabungen entdecken. Und ich höre davon, dass Gott mich liebt. Ich freue mich auf Post von dir, bitte bete auch für mich.
Werden Sie Damissomes Pate

Warum Menschen in Armut anfälliger für Covid-19 sind

Weltweit werden große Anstrengungen unternommen und viele Opfer gebracht, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Aber in vielen Ländern und Regionen, in denen Compassion arbeitet, sind Präventionsmaßnahmen schwieriger. Für Menschen in extremer Armut hat ein Einkommensverlust zudem deutlich schwerere Folgen als bei uns.

Die folgenden vier Punkte verdeutlichen, warum Menschen in Armut anfälliger für eine Pandemie sind:

1. Die Schwierigkeit, soziale Kontakte einzuschränken

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, einen Abstand von mindestens 1 Meter zwischen sich und jedem, der hustet oder niest, einzuhalten. Nach den Verhaltensregeln des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI) sollen mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen eingehalten werden.

Menschen in Armut leben oft auf engstem Raum und teilen ihr Zuhause mit vielen Familienmitgliedern. Es ist nicht ungewöhnlich, dass drei Generationen oder eine Großfamilie sehr eng zusammen unter einem Dach leben. Das macht das Reduzieren sozialer Kontakte, insbesondere zu älteren oder kranken Angehörigen, nahezu unmöglich. Auch von ihrer Tradition und Kultur her leben und arbeiten die Menschen in ihren Gemeinden und Dörfern in engem Kontakt mit ihren Nachbarn.

2. Herausforderungen beim Händewaschen und anderen Hygieneempfehlungen

Das Robert-Koch-Institut und die WHO empfehlen das regelmäßige Händewaschen und angemessene Hygiene, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Hygiene ist eine Herausforderung für gefährdete Personen, die keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser haben, ganz zu schweigen von Seife, Taschentüchern, Reinigungs- und Handdesinfektionsmitteln. Viele Wohnverhältnisse (z.B. Häuser mit bloßem Erdboden, enges Zusammenleben mit Nutztieren) erschweren ohnehin eine angemessene Reinigung.

3. Eingeschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung

Die WHO und das Robert-Koch-Institut empfehlen, frühzeitig einen Arzt aufzusuchen, wenn Symptome wie Fieber, Husten und Atemnot sich bemerkbar machen. Menschen in extremer Armut haben oft keine Möglichkeit, zum Arzt zu gehen. Für viele ist es auch unmöglich, die Kosten für den Transport zu einem Arzt oder Krankenhaus zu zahlen. Außerdem sind die Krankenhäuser alleine mit den Corona-Fällen in der direkten Umgebung schnell überlastet oder es fehlt ihnen die Möglichkeit, konsequent auf COVID-19 zu testen.

4. Arbeitsunfähigkeit während der Quarantäne

Viele Regierungen weltweit empfehlen Arbeitnehmern, in der aktuellen Situation möglichst von ihrem Zuhause aus zu arbeiten. Für die große Mehrheit der Menschen, die in extremer Armut leben, ist es rein vom Arbeitsinhalt her unmöglich, diese Ratschläge zu befolgen. Dazu kommt, dass durch fehlende soziale Sicherungsnetze das Einkommen sofort wegbricht, wenn sie nicht arbeiten. Wird eine Ausgangssperre oder Quarantäne verordnet, können in der Landwirtschaft tätige Mütter oder Väter nicht mehr arbeiten und die (Selbst-)Versorgung ihrer Familien bricht weg. Wenn die Maßnahmen der Regierung weniger streng sind, besteht für viele Menschen zwar weiterhin die Möglichkeit, zur Arbeit gehen, allerdings sind sie dann verstärkt dem Virus ausgesetzt.

Dies schafft einen quälenden Konflikt für Eltern, die in extremer Armut leben – entweder sie riskieren eine Infektion oder sie bekommen an diesem Tag keine Nahrung für ihre Kinder.

Auf den Philippinen hört man oft diesen Satz: „Isang kahig isang tuka”. Das bedeutet „gerade so viel zu haben, dass es zum Leben reicht“. Viele Familien in Armut können nichts für morgen zurücklegen. Sie leben von einem Tag zum anderen.

Eine solche Familie ist auch die von Archie Junior auf den Philippinen. Sein Vater arbeitet auf dem Bau und verdient 24 Dollar pro Woche für seine fünfköpfige Familie. Mehr als die Hälfte davon geht in Miete und Strom. Der Rest wird für das tägliche Essen und sauberes Wasser ausgegeben. Die Familie ist nicht in der Lage, Lebensmittelvorräte anzulegen oder Geld für die Zukunft zu sparen. .

Dank der Unterstützung seines Paten kann Archies älterer Bruder Unterstützung für eine chronische Krankheit sowie Schulgebühren und -material bekommen. Andernfalls wären selbst diese grundlegenden Bedürfnisse für seine Familie unerreichbar.

Bislang gibt es in Archies Dorf noch keine Ausgangssperre, wie sie weiter nördlich auf der Insel Luzon bereits verhängt wurde. Aber für Millionen von Familien auf der ganzen Welt, die buchstäblich von der Hand in den Mund leben, ist die ohnehin große Gefahr eines Einkommensverlustes durch die Folgen der Pandemie stark angestiegen. Und selbst wenn in einigen Regionen keine Ausgangssperren verhängt werden, kann der aktuelle Rückgang des Tourismus verheerende Folgen für die Familien haben.

Wie können Sie helfen?

Beten Sie für die engagierten Gemeindepartner von Compassion, die weiterhin da sind und sich um die Bedürfnisse der mehr als 2 Millionen Kinder kümmern, denen wir dienen. (Hier finden Sie unsere Gebetsanliegen sowie die aktuellsten Informationen darüber, wie Compassion auf COVID-19 reagiert).

Wenn Sie bereits ein oder mehrere Patenkinder unterstützen, danken wir Ihnen für Ihre weitere Unterstützung. In der aktuellen Situation ist das wichtiger als je zuvor, da Familien in Armut die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie als erstes und umso stärker zu spüren bekommen. .

Wenn Sie den Schwächsten in dieser Zeit beistehen möchten, kann Ihre Unterstützung das Leben von armen Kindern entscheidend verändern. Familien in extremer Armut haben in Krisenzeiten keine Sicherheiten. Aber Sie können helfen, während dieser Pandemie für Nahrung, Unterstützung und medizinische Versorgung zu sorgen.

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, sich um die Schwächsten unter uns zu kümmern!

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie die Seite weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen die bestmögliche Browser-Erfahrung zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin verwenden, ohne Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder wenn Sie unten auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem zu.

Close